2007

Bitte klicken Sie auf die Heftnummer, um zum Inhaltsverzeichnis zu gelangen.

Heft 1

S. 2-12

Irritation als Intervention
Paradoxieentfaltung in der betrieblichen Sozialarbeit
Karl-W. Klingenberg, Bielefeld; Bernhard Montjoie, Bad Lippspringe
Schlagworte: Soziale Arbeit - Methode - Intervention - Systemtheorie - betriebliche Sozialberatung - Paradoxie

Probleme in der Sozialen Arbeit, die aus deren Vermittlungsposition zwischen Institutionsauftrag und Klientenauftrag resultieren können, werden anhand der System-Umwelt-Unterscheidung (Systemtheorie) als grundlegende Paradoxien beobachtet. Mit der Entfaltung der Paradoxien in der Sozialen Arbeit, die auf der Seite des Professionellen wie auf der Seite der Klientel Irritabilität voraussetzt, erscheinen Probleme und Lösungsmöglichkeiten in einem anderen (systemtheoretischen/systemischen) Licht. Die Paradoxieentfaltung geschieht im Text anhand der hermeneutischen Figur der ?stellvertretenden Deutung?, die mit systemischen Unterscheidungen angereichert wird. An praktischen Fallbeispielen im Kontext der betrieblichen Sozialarbeit wird dieses Vorgehen verifiziert.

Karl-W. Klingenberg ist Dipl.-Sozialarbeiter mit Zusatzqualifikationen in Sozialtherapie, systemischer Beratung und Supervision. Privatanschrift: Teutoburger Straße 37, 33604 Bielefeld E-Mail: info@klingenberg-net.de

Bernhard Montjoie ist Dipl.-Pädagoge mit Zusatzqualifikationen in Logotherapie, systemischer Familientherapie und Supervision. Er ist tätig in der Praxis für systemische Supervision, Detmolder Straße 131, 33175 Bad Lippspringe E-Mail: b.montjoie@web.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 12-22

Der Sozialtechniker in der Sozialen Arbeit
Rainer Meerkamp, Bad Münstereifel
Schlagworte: Soziale Arbeit - Methode - Sozialarbeiter - Klient - Beziehung - Kritik - Jugendhilfe - Kooperation

Wie arrangiert man sich mit den Herausforderungen professioneller Sozialer Arbeit? Es gibt viele Antworten und Haltungen. In diesem Beitrag geht es um die Skizze einer sozialtechnischen Einstellung im Feld der kampfbereiten und kontrollfreudigen Sozialen Arbeit (Kapitel 1), illustriert durch Beispiele aus der Jugendhilfe (Kapitel 2). Der Sozialingenieur und die Sozialingenieurin wollen heute fördern und fordern (Kapitel 3), eine Haltung, hinter die im Rahmen einer berufskritischen Reflexion (Kapitel 4.1) sogleich ein Fragezeichen gesetzt werden kann, insbesondere weil kein großer Wert mehr auf ein Arbeitsbündnis mit den ?Adressaten? und ?Adressatinnen? der Hilfe gelegt wird (Kapitel 4.2). Wer in der Sozialen Arbeit von vornherein darauf verzichtet, nach einem Bündnis zu suchen, riskiert ein Abrutschen in die Regression und einen Fehlstart bei allen nachfolgenden Arbeitsschritten (Kapitel 4.3). Das muss nicht sein.

Rainer Meerkamp ist Dipl.-Pädagoge. Er betreibt eine ?Praxis für Aufmerksamkeit im Alltag, Lebensberatung, Problemlösung?, Nöthener Straße 17, 53902 Bad Münstereifel E-Mail: RainerMeerkamp@web.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 22-25

Alles im System?
Ein kritischer Beitrag zur Systemtheorie
Andreas Keck, Kochel am See
Schlagworte: Theoriebildung - Systemtheorie - Soziale Arbeit - Kritik - Sozialarbeitswissenschaft

In Anbetracht des enormen Interesses an systemischen Theoriemodellen innerhalb der Sozialen Arbeit versucht dieser Artikel die Tauglichkeit der Systemtheorie für die Soziale Arbeit zu beleuchten und kommt hierbei zu einem kritischen Befund. Neben einer kurzen Analyse der Ursprünge von Konstruktivismus und Systemtheorie wird vor allem auch deren Anspruch, eine alles erklärende Theorie zu sein, infrage gestellt. Ist die Systemtheorie tatsächlich geeignet, die Klientel der Sozialen Arbeit zu erreichen oder passt sich die Sozialarbeitswissenschaft nicht abermals nur einem wissenschaftlichen Trend an?

Andreas Keck ist Dipl.-Sozialarbeiter. Er promoviert zur Theoriegeschichte der Sozialen Arbeit. Privatanschrift: Schlehdorfer Straße 1,82431 Kochel am See, E-Mail: keck_andreas@yahoo.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 25-27

Unsystematisch systematisch
Soziale Arbeit als widersprüchliche Profession und Disziplin
Heiko Kleve, Potsdam
Schlagworte: Soziale Arbeit - Systemtheorie - Theoriebildung - Theorie-Praxis - Analyse

In den folgenden Ausführungen hinterfragt und widerspricht Professor Heiko Kleve aus seiner Sicht dem vorherigen kritischen Beitrag von Andreas Keck.

Professor Dr. Heiko Kleve ist Dipl.-Sozialarbeiter und Dipl.-Soziologe. Er lehrt soziologische und sozialpsychologische Grundlagen sowie Fachwissenschaft der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Sozialwesen, Friedrich-Ebert- Straße 4,14467 Potsdam E-Mail: kleve@fh-potsdam.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 28-31

Der Erkenntnisprozess
Eine Moderationsmethode für Arbeitsgruppen auf Tagungen
Silvia Demirci, Berlin
Schlagworte: Tagung - Gruppendynamik - Methode - Funktion - Moderation

Die neue Moderationsmethode ?Erkenntnisexpress? ist für Arbeitsgruppen auf Tagungen konzipiert. Primäre Ziele sind die Erfassung der Ressourcen und Erfahrungen der Teilnehmenden, der Wissenszuwachs und die strukturierte Erkenntnisdokumentation. Am Ende des Workshops haben alle aktiv mitgearbeitet, voneinander gelernt und das gute Gefühl, Wissen erworben zu haben.

Silvia Demirci ist Dipl.-Sozialpädagogin und Organisationsberaterin. Sie promoviert an der Freien Universität Berlin und ist tätig als Gastdozentin an der Evangelischen Fachhochschule Berlin, Postfach 37 02 55,14132 Berlin, E-Mail: SiDemirci@aol.com

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

Heft 7

Heft 8

Heft 9

Heft 10

Heft 11/12