2009

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Heft 1

S. 2-11

Die globale Minimalethik der Weltgesellschaft
Hermann Pfütze, Berlin
Schlagworte: Ethik – Gesellschaft – Globalisierung – Migration – Flüchtling – Arbeit – Asylrecht – Lebensbedingungen – Fremder

An Beispielen der Migration wird die These erörtert, dass die Weltgesellschaft, gegen starke Widerstände vieler Interessen, zunehmend normativen Druck auf Arbeit, Politik und Moral ausübt. Heute zählen alle, Überflüssige und Illegale, Migranten und Flüchtlinge, auch die Toten, nicht nur statistisch, sondern moralisch. Niemand verschwindet mehr unbemerkt. Wer Gegensätze und Konflikte verschärft, muss sie auch ertragen. Das ist die emotionale und soziale Bringschuld der Zukunft.

Professor Dr. Hermann Pfütze, Dipl.-Soziologe, lehrte Soziologie an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Privatanschrift: Paul-Krause-Straße 3, 14129 Berlin, E-Mail: hpfuetze@yahoo.de

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S. 3

DZI-Kolumne

S. 11-16

15 Jahre Asylbewerberleistungsgesetz – 15 Jahre gewollte Entsolidarisierung
Georg Singe, Vechta
Schlagworte: Asylbewerber – Asylrecht – Flüchtling – Lebensbedingungen – Menschenwürde – Grundgesetz

Seit 1993 gibt es zwei Existenzminima in Deutschland. Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) existiert nun schon 15 Jahre. Es regelt den Lebensunterhalt in Deutschland lebender Flüchtlinge. Obgleich ihnen vor dem Grundgesetz gleiche Würde und Rechte wie allen anderen zustehen, haben sie weniger Ansprüche auf grundsichernde Sozialleistungen. Der Artikel greift die Argumentation des Komitees für Grundrechte und Demokratie auf, das die Abschaffung des AsylbLG fordert. Denn durch dieses Gesetz werden Entsolidarisierung und Exklusion zementiert.

Dr. Georg Singe, Dipl.-Theologe und Dipl.-Sozialarbeiter, ist Dozent für Soziale Arbeit, Ethik und Theologie an der Hochschule Vechta, Institut für Soziale Arbeit, angewandte Psychologie und Sportwissenschaft, Driverstraße 22, 49377 Vechta, E-Mail: georg.singe@uni-vechta.de

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S. 16-23

Pubertät, eine „steinreiche“ Lebensphase
Pierre van Wissen, Hannover
Schlagworte: Jugendlicher – Pubertät – Emotion – Konfliktlösung – Eltern – Persönlichkeitsentwicklung

In der Pubertätsphase zeigen sich individuelle, familiäre und soziale Problemlagen in sehr verdichteten und schwer voneinander trennbaren Ausdrucksformen. Eltern und Erziehende sind oft ratlos, wie sie mit diesem scheinbar unentwirrbaren Knäuel umgehen sollen. Dieser Beitrag gibt dazu Hilfestellung, indem die allgemeinen Phänomene – körperliche, emotional-kognitive und soziale Veränderungen – als notwendige und normale Entwicklungsschritte dargestellt werden. Darüber hinaus werden die wirklich gefährlichen Klippen in der Entwicklung Jugendlicher und im Verhalten der Eltern beschrieben und Mut machende Präventionsansätze vorgeschlagen. Die Pubertätsforschung und die Erfahrungen aus der Jugend- und Familienberatung lassen eine optimistische Haltung zu den Pubertätskonflikten als begründet erscheinen.

Pierre van Wissen, Dipl.-Psychologe und Familientherapeut, ist langjährig in der Jugend- und Familienberatung in Hannover tätig. Privatanschrift: Hauptstraße 18, 31832 Springe, E-Mail: pierre.vanwissen@t-online.de

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S. 24,31

Reproduktion: Der Mensch als Horizont
Eine anthropologische Fluchtlinie Sozialer Arbeit
Andreas Kirchner, Bichl
Schlagworte: Mensch – Anthropologie – Soziale Arbeit – Systemtheorie

In dieser Zeitschrift ist die Frage nach dem Stellenwert der systemtheoretischen Soziologie für die Soziale Arbeit, im Besonderen für die Sozialarbeitswissenschaft, aufgebrochen. Dabei geriet vor allem jene Frage in den Mittelpunkt, was sich aus systemtheoretischer Perspektive über den Menschen sagen lässt. Im vorliegenden Artikel wird die Diskussion aufgegriffen und als anthropologische Fluchtlinie Sozialer Arbeit der Vorschlag gemacht, den Menschen prozessualistisch als sinnhaften Horizont zu verstehen.

Andreas Kirchner ist Dipl.-Sozialarbeiter. Neben seiner Tätigkeit in der Jugendarbeit lehrt er Theorien der Sozialen Arbeit an der Hochschule München und promoviert an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Privatanschrift: Ludlmühlstraße 28, 83673 Bichl, E-Mail: andreas-kirchner@gmx.de

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S. 32-35

Rundschau

S. 35

Tagungskalender

S. 36-38

Bibliographie

S. 39-40

Verlagsbesprechungen

S. 40

Impressum

Heft 2

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Heft 7

Heft 8

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Heft 10

Heft 11-12