2009

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Heft 7

Heft 8

S. 286-293

Was ist ein Sozialraum?
Annährungen an ein Kunstwerk
Oliver Fehren, Essen
Schlagworte: Sozialraum – Konzeption – Soziale Arbeit – Definition – Gemeinwesenarbeit – Lebenswelt – community organization

Mit dem Bezug sozialraumorientierter Sozialer Arbeit auf kleinräumige Gebiete geht die Sorge einher, im Lokalen stecken zu bleiben. Der vorliegende Aufsatz zeigt auf, dass der Raumbezug des Fachkonzepts Sozialraumorientierung geringer ist als man zunächst vermuten mag. Im Rückgriff auf den traditionellen Community-Begriff der Chicago School of Sociology wird ein Raumkonzept entwickelt, das es der sozialraumorientierten Sozialen Arbeit ermöglicht, ihren Ausgangspunkt in spezifischen lokalen Territorien zu nehmen, ohne sich allerdings auf diese begrenzen zu lassen.

Dr. Oliver Fehren arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) an der Universität Duisburg-Essen, Holzstraße 7-9, 45141 Essen, E-Mail: oliver.fehren@uni-due.de

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S. 287

DZI-Kolumne

S. 293-300

Armutsentwicklung in „neuen Räumen“
Möglichkeiten und Grenzen professioneller Gemeinwesenarbeit in sozialen Brennpunkten
Martin Albert, Heidelberg
Schlagworte: Sozialer Brennpunkt – Gemeinwesenarbeit – Armut – Soziale Arbeit – Lebensbedingungen – Stadtteil – Partizipation

Die sozialräumliche Analyse der Armutsentwicklung in Deutschland stellt die professionelle Sozialarbeit vor neue Herausforderungen. Der Begriff „sozialer Brennpunkt“ muss in diesem Zusammenhang kritisch hinterfragt werden und bedarf einer inhaltlichen Erweiterung. Die Methode der Gemeinwesenarbeit kann einen effektiven Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten, wenn die notwendigen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

Professor Dr. Martin Albert ist Studiendekan Soziale Arbeit an der SRH Hochschule Heidelberg, Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Ludwig-Guttmann-Straße 6, 69123 Heidelberg, E-Mail: martin.albert@fh-heidelberg.de

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S. 301-308

Strategien der Elternunterstützung im Kontext des Konzeptes der Sozialraumorientierung
Jan Stähr, Berlin
Schlagworte: Sozialpädagogische Familienhilfe – Elternarbeit – Sozialraum – Konzeption – Großbritannien

Die Zukunftschancen von Kindern werden nach wie vor in erster Linie durch den familiären Kontext bestimmt. Deshalb bedarf es einer umfassenden Unterstützung von Eltern, damit diese in die Lage versetzt werden, ihre Kinder besser zu fördern und durch ihre Erziehung Bildungsanstrengungen in Kindertagesstätten und Ganztagsschulen zum Erfolg zu verhelfen. Gefordert ist eine familienpolitische Strategie, die Familien ganzheitlich in dem Sinne unterstützt, dass nicht nur eine Kinderbetreuung gewährleistet ist, sondern auch die gesamte Situation der Familie im Hinblick auf Arbeit, Gesundheit,Wohnsituation und das sozialökologische Umfeld in den Blick genommen wird. Dieser Beitrag erörtert das Konzept der Elternunterstützung in Großbritannien, wie es mit dem „Sure Start Programme“ vollzogen wurde. Anschließend werden die Konsequenzen für eine Umsetzung in Deutschland diskutiert und in den Zusammenhang mit dem Konzept der Sozialraumorientierung gebracht.

Jan Stähr ist Dipl.-Sozialpädagoge in freiberuflicher Tätigkeit zur Sozialraumorientierung und Jugendhilfe in Berlin. Privatanschrift: Katzlerstraße 8,10829 Berlin, E-Mail: j.staehr@gmx.de

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S. 308-312

Homo oeconomicus und homo paedagogicus
Zu aktuellen anthropologisch-pädagogischen Diskursen in der Sozialen Arbeit
Axel Bohmeyer, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit – Mensch – Anthropologie – Bildung – Pädagogik – Theoriebildung

Die Reflexion der den sozialpolitischen Transformationsprozessen zugrunde liegenden Menschenbilder gehört notwendig zum Aufgabenfeld sozialarbeiterischer Theoriebildung. Der Beitrag analysiert die derzeitig aktuellen anthropologisch-pädagogischen Diskurse in der Sozialen Arbeit und problematisiert die Begriffe des homo oeconomicus und homo paedagogicus als normative Leitbilder der Ökonomisierungsprozesse.

Dr. Axel Bohmeyer lehrt Anthropologie und Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin und ist Geschäftsführer des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik, Köpenicker Allee 37-57, 10318 Berlin, E-Mail: bohmeyer@icepberlin.de

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S. 312-318

Rundschau

S. 318

Tagungskalender

S. 319-321

Bibliographie

S. 322-324

Verlagsbesprechungen

S. 324

Impressum

Heft 9

Heft 10

Heft 11-12