2010

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4/5

Heft 6

Heft 7

Heft 8

S. 294-298

Persönliches Budget für Menschen mit Autismus
Matthias Dalferth, Regensburg
Schlagworte: Autismus – Berufsausbildung – Berufsbildungswerk – Persönliches Budget – Unterstützung

Seit dem 1.1.2008 besteht ein Rechtsanspruch, anstelle des bisherigen Sachleistungsbezugs ein Persönliches Budget (PB) nach § 17 SGB IX zu beantragen. Für erwachsene Menschen aus dem autistischen Spektrum mit eingeschränktem, aber individuell spezifischem Hilfebedarf bietet das PB die Chance auf ein weitgehend selbstbestimmtes Leben. Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales am Berufsbildungswerk Abensberg werden Interessenten und Interessentinnen informiert und bei der Beantragung unterstützt. Das Ziel dieses Vorhabens besteht darin, Möglichkeiten und Grenzen des PB für diesen Personenkreis auszuloten.

Professor Dr. Matthias Dalferth ist Dipl.-Pädagoge und lehrt Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Hochschule Regensburg, Fakultät Sozialwissenschaften, FB Sozialwesen, Postfach 12 03 27, 93025 Regensburg, E-Mail: matthias.dalferth@soz.fh-regensburg.de

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S. 295

DZI-Kolumne

S. 299-302

Vergütung und Wettbewerb in der Sozialen Arbeit
Ergebnisse einer Langzeitbeobachtung und einer Online-Umfrage
Wolf Wagner, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit – Wettbewerb – Qualität – Arbeitseinkommen – Langzeituntersuchung

Geldlogik und Arbeitslogik geraten in der Sozialen Arbeit häufig in Widerspruch.Wenn der Wettbewerb nicht über nachweisbare Qualität, sondern über Kosten geführt wird, setzt sich die Geldlogik mit sinkender Qualität und sinkenden Einkommen durch.

Professor Dr. Wolf Wagner ist Politikwissenschaftler und hat Sozialwissenschaften und Politische Systeme am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt gelehrt. Privatanschrift: Wiesbadener Str. 59c, 14197 Berlin, E-Mail: w.wagner@fh-erfurt.de

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S. 302-312

Stadtteilarbeit und Wohnraumspekulation
Wie lässt sich Widerstand organisieren?
Erich Hollenstein; Thomas Kollmann, Münster
Schlagworte: Gemeinwesenarbeit – Stadtplanung – sozialer Brennpunkt – sozialer Wohnungsbau – Wohnverhältnisse – Mieterinitiative – Sozialraum

Der Beitrag beschreibt den seit Jahren beobachtbaren Prozess der Übernahme umfangreicher Wohnungsbestände durch Immobilienkonzerne, sogenannte Heuschrecken. Am Beispiel des Wohnquartiers Brüningheide im Stadtteil Münster-Kinderhaus wird dieser Vorgang dokumentiert und gezeigt, wie durch eine strategische Öffentlichkeitsarbeit Widerstand gestaltet werden kann. Der zweite Abschnitt beschäftigt sich mit einer anwaltlichen Orientierung in der Stadtteilarbeit und nimmt auch Bezug zur aktuellen Fachdiskussion in der Stadtteil- beziehungsweise Gemeinwesenarbeit. Im dritten Abschnitt werden Folgen sozialräumlicher Ausgrenzung beschrieben, die vornehmlich in der Erosion sozialen Kapitals bestehen. Abschließend werden Hinweise zu notwendigen Arbeitsperspektiven gegeben.

Professor Dr. Erich Hollenstein lehrt an der Fachhochschule Hannover in den Arbeitsgebieten Sozialisation, Jugendhilfe und Schule sowie Gemeinwesenarbeit. Privatanschrift: Mehringweg 12, 48159 Münster, E-Mail: erich.hollenstein@fh-hannover.de

Thomas Kollmann ist Leiter der Stadtteilarbeit im Begegnungszentrum Sprickmannstraße in Münster- Kinderhaus und Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule Münster. Privatanschrift: Hasenbusch 33b, 48159 Münster, E-Mail: kollma@muenster.de

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S. 311-320

Die Entwicklung der Krankenhausfürsorge in der Charité
Peter Reinicke, Berlin
Schlagworte: Sozialdienst im Krankenhaus – Patient – psychosoziale Versorgung – historische Entwicklung – Familienfürsorge – Berlin

Die Charité blickt auf eine 300-jährige Geschichte zurück. Neben der Bedeutung für die medizinische und pflegerische Versorgung kranker Menschen darf nicht vergessen werden, dass sie auch einen wichtigen Platz in der Entwicklung der Krankenhausfürsorge einnimmt. In diesem Krankenhaus wurden vor über 100 Jahren erstmalig in Deutschland Sozialarbeiterinnen tätig, die sich um die psychosoziale Betreuung und Nachsorge der Kranken und ihrer Angehörigen kümmerten. Die Charité war das Vorbild für den Aufbau und die Weiterentwicklung dieses wichtigen Dienstes in deutschen Krankenhäusern. Der Beitrag befasst sich mit seiner Entstehung an der Charité im Jahr 1895 und der Entwicklung bis 1945.

Professor Dr. Peter Reinicke ist Sozialarbeiter und Dipl.-Pädagoge und lehrt Sozialarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Berlin, Postfach 37 02 55, 14132 Berlin, E-Mail: peter@reinicke.de

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S. 320-324

Rundschau

S. 324

Tagungskalender

S. 325-328

Bibliographie

S. 329-332

Verlagsbesprechungen

S. 332

Impressum

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