2010

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4/5

Heft 6

Heft 7

Heft 8

Heft 9

S. 334-350

Gewaltprävention und interkulturelle Sensibilität
Haci-Halil Uslucan, Essen
Schlagworte: Migrantenjugendlicher – Kulturkonflikt – Gewalttätigkeit – Entwicklungspsychologie – Intervention

Es ist ein feststehender sozialwissenschaftlicher Topos, Migrationsfolgen entlang eines Defizitdenkens zu führen und dabei insbesondere Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte als eine der Devianz und Gewalt ausgesetzte Risikopopulation zu sehen. Der folgende Beitrag versucht, etwas weiter auszuholen und dabei auf folgende drei Kernthemen zu fokussieren: Zunächst werden einleitend einige entwicklungspsychologische Befunde zu aggressivem Verhalten in Kindheit und Jugend skizziert. Daran anschließend werden die spezifischen lebensweltlichen Risiken und Gewaltbelastungen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erörtert. Abschließend werden dann einige Präventions- und Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt und ihre je spezifische Relevanz für die Zielpopulation diskutiert.

Professor Dr. Haci-Halil Uslucan, Dipl.-Psychologe, M.A., ist wissenschaftlicher Direktor des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung an der Universität Duisburg-Essen, Altendorfer Straße 3, 45127 Essen, E-Mail: haciuslucan@googlemail.com

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S. 335

DZI-Kolumne

S. 341-346

Gruppenpädagogik am Anfang der Bundesrepublik Deutschland
Methodenlehre, Sexualerziehung und pädagogische Arbeit mit Soldaten
Claus Bernet, Berlin
Schlagworte: Gruppenpädagogik – Soldat – Sexualerziehung – Methode – Haus Schwalbach

Magda Kelber leitete zwischen 1949 und 1963 das Haus Schwalbach, eine der wichtigsten Fortbildungsstätten für Soziale Arbeit. Hier soll danach gefragt werden, welche Fortbildung konkret geleistet wurde. Drei Arbeitsfelder der Gruppenpädagogik werden vorgestellt: pädagogische Arbeit mit Soldaten, Sexualaufklärung und Kurse zur Methodenlehre. Dabei werden vor allem die damaligen theoretischen Ansätze und Methoden in Beziehung zur praktischen Arbeit untersucht.

Dr. Dr. Claus Bernet, Historiker und Erziehungswissenschaftler, forscht auf den Gebieten Urbanisierung, Reformpädagogik sowie historische Friedenskirchen. Er ist Dozent am Konfessionskundlichen Institut Bensheim und als Berater für die Lebenshilfe e.V., Berlin, tätig.
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S. 347-353

Von der Tugend der Achtsamkeit
Versuch einer Annäherung an ein Ethos der Sozialen Arbeit
Johannes Vorlaufer,Wien
Schlagworte: Philosophie – Ethik – Empathie – Soziale Arbeit – Berufsethos – Bewusstsein – soziale Berufe

Der Begriff der Achtsamkeit existiert in unterschiedlichen helfenden Berufen und wird etwa auch im Ethikcodex der Sozialen Arbeit verwendet. In diesem Beitrag soll versucht werden, Achtsamkeit von ihrer normativen und instrumentell-technischen Vorstellung an jene ursprüngliche Haltung zurückzubinden, in der sie sich als Humanität ermöglichendes Grundgeschehen zeigt.

Professor Dr. Johannes Vorlaufer ist Philosoph und lehrt Sozialphilosophie, Ethik,Wissenschaftstheorie, Sozialinformatik und Interdisziplinäre Fallanalyse an der Fachhochschule Campus Wien, Diplomstudiengang Sozialarbeit im städtischen Raum, Favoritenstraße 226,1100 Wien/Österreich, E-Mail: johannes.vorlaufer@fh-campuswien.ac.at

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S. 353-359

Zeitzeugen Sozialer Arbeit
Ein Forschungsprojekt mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern im Ruhestand
Manuel Neisch, Leipzig; Anna Peters, Dresden; Nancy Wirth, Halle
Schlagworte: Sozialarbeiter – empirische Sozialforschung – Berufsbild – Motivation – Biographie

Im folgenden Bericht werden die Ergebnisse eines sozialwissenschaftlichen Biographieforschungsprojekts mit dem Titel „Wenn ich auf mein Leben in der Sozialarbeit zurückblicke“ dargestellt. Die empirische Grundlage zum Rückblick auf das Berufsleben bildete die Analyse und Auswertung von 15 narrativen, audiovisuellen Interviews von zehn Sozialarbeiterinnen und fünf Sozialarbeitern kurz vor beziehungsweise nach deren Pensionierung. Das Ziel bestand darin, die verschiedenen Erfahrungen und Sichtweisen dieser Zeitzeugen und Zeitzeuginnen im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Sozialen Arbeit als Profession darzustellen. Als zentrale Schlussfolgerung hat sich ergeben, dass die persönliche, schöpferische Selbstverwirklichung eine Haupttriebkraft der Befragten war. Diese Forschungsnotiz ist ein unterstützender Beleg für die Differenziertheit und Einzigartigkeit des Berufsbildes und bietet in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, eigene Sichtweisen zu erweitern und dadurch ein hohes Maß an Motivation zu gewinnen.

Anna Peters ist Erzieherin und studiert Soziale Arbeit an der Fachhochschule Potsdam. Sie betreut psychisch kranke Eltern und deren Kinder. Privatanschrift: Förstereistraße 34, 01099 Dresden. E-Mail: medusa4you@gmx.de

Nancy Wirth ist Fachkraft für Soziale Arbeit und studiert an der Fachhochschule Potsdam. Sie leitet eine Einrichtung des Kinderschutzbundes BV Halle (S.) e.V., Anhalter Platz 1,06132 Halle, E-Mail: nancy.wirth@kinderschutzbund-halle.de

Manuel Neisch ist Heilpädagoge und studiert Soziale Arbeit an der Fachhochschule Potsdam. Am Sportgymnasium Leipzig ist er als pädagogischer Mitarbeiter tätig. Sportgymnasium Leipzig, Marschnerstraße 30, 04109 Leipzig. E-Mail: manuel.neisch@sportgym.smk.sachsen.de

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S. 360-364

Rundschau

S. 364

Tagungskalender

S. 365-368

Bibliographie

S. 369-372

Verlagsbesprechungen

S. 372

Impressum

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