2010

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4/5

Heft 6

Heft 7

Heft 8

Heft 9

Heft 10

S. 374-380

Selbsthilfe wohnungsloser Menschen
Ein strapazierter Begriff macht Karriere
Stefan Gillich, Frankfurt am Main
Schlagworte: Wohnungsloser –Wohnungslosenhilfe – Selbsthilfe – Sozialhilfe – Ressourcen – Reform – Qualität

Selbsthilfe ist ein schillernder Begriff und gesetzliche Grundlage der Hilfe. Während von wohnungslosen Menschen Selbsthilfe permanent eingefordert wird, ignoriert und verkennt das Hilfesystem Formen der Selbsthilfe beziehungsweise interpretiert sie als misslungene Ablösung vom Milieu – ein Paradoxon von Selbsthilfe und Bevormundung. Die Wohnungslosenhilfe ist gefordert, strukturelle Rahmenbedingungen für Selbsthilfe zu schaffen und wohnungslose Menschen aktiv und wertfrei bei der Umsetzung ihrer Interessen zu unterstützen.

Stefan Gillich, Dipl.-Sozialpädagoge, Dipl.-Pädagoge und Soziologe, ist Vorsitzender der Evangelischen Obdachlosenhilfe in Deutschland sowie Referent für Wohnungslosenhilfe, Straffälligenhilfe und Bahnhofsmission im DiakonischenWerk in Hessen und Nassau, Ederstraße 12, 60486 Frankfurt, E-Mail: stefan.gillich@dwhn.de

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S. 375

DZI-Kolumne

S. 380-385

Interkulturelle Sozialarbeit
Perspektiven der gemeinwesenorientierten Förderung von Neuzuwandernden
Bernd Wagner, Lüneburg
Schlagworte: Einwanderer – Soziale Arbeit –Wissenschaft – interkulturell – Partizipation

Der Artikel stellt konzeptionelle Überlegungen zur interkulturellen Sozialarbeit mit Zuwandernden vor. Der Paradigmenwechsel zum Zuwanderungsland führt zu einer Neuausgestaltung der Integrationsmaßnahmen in Deutschland und eröffnet neue Tätigkeitsfelder. Die Soziale Arbeit als interkulturell ausgerichtete Integrationswissenschaft kann diese ausfüllen. Gemeinwesennahe Integrationsmaßnahmen, die Zuwandernde und ihre Familien unterstützen, werden vorgestellt. Hinweise für die Praxis in beratenden und unterstützenden Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit mit Zuwandernden werden erarbeitet. Die theoretischen Konzeptionen sind von Trägern der Jugend- und Familienhilfe, Kultur- und Gemeinwesenarbeit sowie Wohlfahrtspflege nutzbar

Dr. Bernd Wagner, Dipl.-Pädagoge, lehrt am Arbeitsbereich für Interkulturelle Erziehungswissenschaft der FU Berlin und an der Universität Lüneburg, Institut für Integrative Studien, Scharnhorststraße 1, UC11019, 21335 Lüneburg, E-Mail: bwagner@uni-lueneburg.de

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S. 386-392

Auf dem Weg zu Lernlandschaften
Konrad Hummel, Berlin
Schlagworte: Bildung – Reform – Methode – Organisation

Immer mehr Berufsgruppen und Institutionen haben mit dem Handlungsfeld Erziehung und Bildung zu tun. Das gemeinsame, notwendige Ziel der auch bundespolitisch aufwendig geförderten Reformgesamtlandschaft kann nicht eine Institution sein, sondern muss in der lokalen Indienstnahme aller Partner für die erfolgreiche Bildung ganzer Generationen bestehen. In Form von Lernlandschaften und Lernregionen müssen alle Fähigkeiten zur „urban governance“ und zur milieugestützten integrierten Stadtentwicklung genutzt werden, um den Zerfall integrierter, sozial gerechter und breiter Bildung durch den Schulterschluss von Eltern und Fachkräften zu verhindern.

Dr. Konrad Hummel, Dipl.-Soziologe, leitet den Fachbereich Politik und Verbände des Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., Privatanschrift: Kaiserdamm 17, 14057 Berlin, E-Mail: khummel@vhw.de

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S. 392-399

Freiwilligenarbeit über das Internet
Ein neuer Weg für das freiwillige Engagement
Hannes Jähnert, Berlin
Schlagworte: Zivilgesellschaft – Ehrenamt – Internet – Vernetzung

Eine lebendige Zivilgesellschaft ist ohne Ehrenamt und freiwilliges Engagement nicht denkbar. Diese Erkenntnis wird aus gutem Grund in politischen Sonntagsreden gern referiert, denn freiwilliges Engagement stärkt eine aktive Zivilgesellschaft, trägt zum sozialen Frieden bei und bietet vor allem Möglichkeiten des lebenslangen Lernens. Doch in Zeiten steigender Flexibilitätsansprüche vor allem an junge Menschen ist vielen ein Freizeitengagement nur noch sporadisch möglich. Aus diesem Grund muss der Aufruf zu Partizipation und Mitgestaltung um Überlegungen zu neuen Wegen des Engagements ergänzt werden. Im vorliegenden Beitrag soll mit dem Online-Volunteering, der Freiwilligenarbeit über das Internet, ein zeitgemäßer Zugang zum freiwilligen Engagement beschrieben werden.

Hannes Jähnert ist Dipl.-Sozialpädagoge und studiert Bildungswissenschaften an der TU Berlin. Er ist freier Mitarbeiter und Dozent an der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland (fjs e.V.), Marchlewskistraße 27,10243 Berlin, E-Mail: hjaehnert@gmx.de

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S. 399-404

Rundschau

S. 404

Tagungskalender

S. 405-408

Bibliographie

S. 409-412

Verlagsbesprechungen

S. 412

Impressum

Heft 11

Heft 12