2011

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Heft 1

Heft 2

S. 42-49

Soziale Arbeit und Fußball
Ein essayistischer Anstoß!
Hugo Maier, Köln
Schlagworte: Sport – Soziale Arbeit – historische Entwicklung – Vergleich – Soziologie – Fußball

Soziale Arbeit und Fußball setzten sich je gesondert als Folgewirkungen der industriellen Revolution durch; sie etablierten sich in ersten und vorläufigen Formen in Deutschland am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der Eindruck, dass die frauendominierte Soziale Arbeit und der zirka 100 Jahre von Männern beherrschte Fußball keine Gemeinsamkeiten aufweisen, ist revisionsbedürftig. Soziale Arbeit und Fußball haben in den letzten Jahrzehnten je doch unterschiedliche Entwicklungsverläufe genommen: Fußball ist längst weltweit zur populärsten Sportart mit einem international anerkannten und verbindlichen Regelwerk geworden, während die Soziale Arbeit aufgrund nationaler Besonderheiten und Mentalitäten konfiguriert wurde und meist nicht im öffentlichen Rampenlicht steht.

Professor Dr. Hugo Maier lehrt Sozialarbeitswissenschaft an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Köln, Wörthstraße 10, 50668 Köln, E-Mail: h.maier@kfhnw.de

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S. 43

DZI-Kolumne

S. 49-55

Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt
Ein Bericht über ehrenamtliche Arbeit im Feld der Frühen Hilfen
Katja Brendel, Berlin; Regine Wagenblast, Hamburg
Schlagworte: Frühförderung – Säuglingsfürsorge – Familienpflege – freiwilliges Engagement – Unternehmen – Projektbeschreibung

Veränderte Familienstrukturen und gewachsene Mobilität haben dazu geführt, dass familiäre Netzwerke, gewachsene Freundeskreise oder Nachbarschaftsbeziehungen jungen Familien oft nicht als Ressource zur Unterstützung zur Verfügung stehen. Deshalb kommt der Entlastung von Eltern durch institutionelle Angebote heute eine herausragende Rolle zu. Der Beitrag erläutert das Konzept, die Struktur sowie die spezifischen Multiplikationsprinzipien von Social Franchising am Beispiel der bundesweiten Initiative „wellcome – Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt“. Beleuchtet wird das Angebot zum einen als Beitrag zu den Frühen Hilfen für Familien und zum anderen allgemein als Möglichkeit bürgerschaftlichen Engagements.

Katja Brendel, Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, ist Redakteurin und Freiwilligenmanagerin (AfED). Sie arbeitet für die wellcome Landeskoordination Berlin, c/o Stützrad e.V., Liselotte-Herrmann-Straße 33, 10407 Berlin, Tel.: 030/294 935 83, E-Mail: berlin@wellcome-online.de

Regine Wagenblast M. A., PR-Referentin, ist stellvertretende Geschäftsführerin der wellcome gGmbH, Hoheluftchaussee 95, 20253 Hamburg, Tel.: 040/226 229 722, E-Mail: regine.wagenblast@wellcome-online.de

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S. 56-60

Armut und Arbeitslosigkeit junger Erwachsener
Anerkennungstheoretische Skizzen
Axel Bohmeyer, Berlin
Schlagworte: benachteiligter Jugendlicher – Armut – Arbeitslosigkeit – Ausbildungsplatz – Inklusion

Die Inklusion in das Bildungssystem und die damit eng verbundene Inklusion in den Arbeitsmarkt wird in der Regel als eine Voraussetzung für eine übergreifende gesellschaftliche Teilhabe verstanden. Aus einer anerkennungstheoretischen Perspektive ist die Inklusion in den Arbeitsmarkt besonders relevant, weil es sich hierbei um ein besonders wichtiges gesellschaftliches Anerkennungsmuster handelt. Durch die Teilhabe an diesem Anerkennungsmuster können Menschen ihre persönlichen Fähigkeiten und Eigenschaften derart präsentieren, dass sie als soziale Adressaten und Adressatinnen anderer Personen wahrgenommen werden und so über den Zuspruch sozialer Wertschätzung ein praktisches Selbstverhältnis entfalten können. Insbesondere für die Entwicklung der Identität junger Erwachsener ist deshalb die Teilhabe an Ausbildung und Arbeit wichtig und ihre Exklusion wird als Missachtung erfahren.

Professor Dr. Axel Bohmeyer lehrt Erziehungswissenschaften an der Katholischen Hoch schule für Sozialwesen in Berlin und ist Geschäftsführer des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik (ICEP). Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, Köpenicker Allee 39-57,10318 Berlin, E-Mail: axel.bohmeyer@khsb-berlin.de

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S. 61-67

Geworfenheit und das Sich-Selbst- Entwerfen
Am Beispiel von Psychiatrieerfahrungen
Gert Hellerich, Bremen; Daniel White, Jupiter, Florida, USA
Schlagworte: Philosophie – Psychiatrie – Ressourcen – Empowerment

Die Geworfenheit des Seins ist dem Menschen vorgegeben. Statt sie nur als festgefügte, das Denken und Handeln begrenzende Struktur zu betrachten, sollte sie im sozialphänomenologischen Sinne als eine Basis für vielfältige Zukunftsentwürfe gesehen werden. Dies verdeutlicht dieser Aufsatz am Beispiel von Menschen mit Psychiatrieerfahrungen, die unserer postmodernen Argumentation zufolge souverän und produktiv werden und sich ihres Lebens selbst bemächtigen können, statt ihre unterwürfige Geisteshaltung beizubehalten. Professionelle Helferinnen und Helfer aus den Bereichen der Sozialen Arbeit, der Psychiatrie und anderen Gebieten können dabei erhellend wirksam sein.

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S. 67-72

Rundschau

S. 72

Tagungskalender

S. 73-76

Bibliographie

S. 77-80

Verlagsbesprechungen

S. 80

Impressum

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