2012

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Heft 1

S. 2-11

Die jüdische Settlementbewegung
Eine Spurensuche, Teil 1
Dieter Oelschlägel, Duisburg
Schlagworte: Gemeinwesenarbeit - historische Entwicklung - Judentum - Settlementbewegung

Als eine entscheidende Wurzel der Gemeinwesenarbeit gilt die Settlementbewegung. Dabei war stets von der christlichen Settlementbewegung die Rede, die von Toynbee Hall in London ihren Ausgang nahm. Lange Jahre wurde übersehen, dass es einen noch stärkeren jüdischen Zweig vor allem in Deutschland und dem ehemaligen k.u.k. Österreich gab. Anhand jüdischer Zeitungen und literarischer Quellen soll versucht werden, dieser Entwicklung nachzugehen, zunächst in England und den USA, dann auf dem Kontinent in Wien, Prag, Czernowitz und anderen Städten.

Professor em. Dieter Oelschlägel lehrte an der Universität Duisburg-Essen Sozialwissenschaften. Privatanschrift: Elisenstraße 1, 46537 Dinslaken, E-Mail: oelschlaegel@lauhof.de

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S. 3

DZI-Kolumne

S. 11-16

Sozialdienst und Pflege im Krankenhaus
Erika Feldhaus-Plumin, Berlin
Schlagworte: Sozialdienst im Krankenhaus - Pflege - Berufsbild - Kooperation - Gesundheitsförderung - Case Management

Im letzten Jahrzehnt wurden durch gesundheitspolitische und gesetzgeberische Entscheidungen gesundheitsökonomische Veränderungen im Gesundheitswesen umgesetzt, die zu veränderten Bedingungen im Arbeitsfeld der stationären Pflege sowie der Kliniksozialarbeit geführt haben. Die Parallelität der Strukturen beider Berufsfelder an der Schnittstelle interdisziplinärer Kooperation wird beispielhaft an den Handlungsfeldern Gesundheitsförderung, Case Management und Beratung aufgezeigt.

Professor Dr. Erika Feldhaus-Plumin ist Kinderkrankenschwester und Sozialarbeiterin. Sie lehrt im Studiengang Bachelor of Nursing an der Evangelischen Hochschule Berlin, Teltower Damm 118-120, 14167 Berlin, E-Mail: feldhaus-plumin@ eh-berlin.de

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S. 17-24

Gelingende Nachbarschaft
Aktivierende Befragung als Methode in sozialen Brennpunkten
Julia Wege; Martin Albert, Heidelberg
Schlagworte: Gemeinwesenarbeit - sozialer Brennpunkt - Ressourcen - Stadtteil - Planung - interdisziplinär

Obwohl Netzwerke und Nachbarschaften in sozialen Brennpunkten hohen Belastungen ausgesetzt sind, haben ihre Bewohner und Bewohnerinnen grundsätzlich eine positivere Einstellung zu ihrem Wohnumfeld als allgemein angenommen. Anonymität, Lärm und Regelverletzungen können jedoch den Wunsch nach einem Wegzug erhöhen. Die Methode der „Aktivierenden Befragung“ kann derartige Problemlagen untersuchen und eine Grundlage zur Entwicklung nachhaltiger Lösungsansätze bieten. Die Soziale Arbeit hat damit auch die Chance, sich in interdisziplinären Planungsprozessen von sozialer Stadtteilentwicklung einzubringen.

Julia Wege, M.A., ist Sozialarbeiterin und Lehrbeauftragte an der SRH Hochschule Heidelberg für Methoden der Sozialen Arbeit, Ludwig-Guttmann-Straße 6, 69123 Heidelberg, E-Mail: wegejulia@googlemail.com

Professor Dr. Martin Albert ist Studiendekan Soziale Arbeit an der SRH Hochschule Heidelberg, Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Ludwig-Guttmann-Straße 6, 69123 Heidelberg, E-Mail: martin.albert@fh-heidelberg.de

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S. 24-31

Freiwilliges Engagement im staatlich geregelten Dienst
Eine Erfolgsgeschichte
Jens Kreuter, Bonn
Schlagworte: Freiwilligendienst - Jugend - bürgerliches Engagement - Erwachsener - Bundesfreiwilligendienst

Die enormen Veränderungen, die die Aussetzung des Zivildienstes gebracht hat – darunter eine Vervierfachung der Bundesförderung für die Jugendfreiwilligendienste – sind Anlass, Entwicklung und Herausforderungen darzustellen. Dabei sind das Attribut „zivilgesellschaftlich“ mit Blick auf die Träger der Freiwilligendienste zu problematisieren, das äußerst erfolgreiche Zusammenwirken von staatlichen und nicht staatlichen Akteuren zu würdigen und die Informationen zum Bundesfreiwilligendienst zu aktualisieren.

Dr. Jens Kreuter ist Theologe und Jurist. Er leitet den Arbeitsstab Freiwilligendienste im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Rochusstraße 8-10, 53123 Bonn, E-Mail: jens.kreuter@bmfsfj.bund.de

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S. 31-34

Rundschau

S. 33

Tagungskalender

S. 35-37

Bibliographie

S. 38-40

Verlagsbesprechungen

S. 40

Impressum

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