2012

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

S. 122-130

Traumapädagogik
Ein psychosozialer Ansatz in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
Silke Birgitta Gahleitner, Berlin
Schlagworte: Pädagogik - Trauma - psychosoziale Versorgung - Kind - Jugendlicher - Soziale Arbeit

Etwa 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen in stationären Einrichtungen haben bereits früh in der Kindheit ein Trauma erlebt. Fachkräfte, die den sozialpädagogischen Alltag in den Einrichtungen gestalten, sind daher viele Stunden am Tag belastenden Dynamiken ausgesetzt. Seit einigen Jahren haben traumapädagogische Konzepte an Verbreitung gewonnen. Der Artikel reflektiert die Einführung dieses „neuen“ Konzeptes für die Disziplin und Profession Sozialer Arbeit.

Professor Dr. Silke Birgitta Gahleitner ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA). Sie lehrt und forscht im Bereich Klinische Sozialarbeit und Psychosoziale Interventionen an der Donau-Universität Krems (Österreich) und der Alice Salomon Hochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin, E-Mail: sb@gahleitner.net

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S. 123

DZI-Kolumne

S. 131-137

Traumapädagogische Arbeit in einer therapeutischen Wohngruppe
Konzeptionelle Schwerpunkte und eine Falldarstellung
Lars Grimme; Constance Hornbogen, Berlin
Schlagworte: Wohngruppe - Mädchen - Trauma - Pädagogik - Therapie - Fallbeschreibung

Die therapeutische Mädchenwohngruppe „Myrrha“ arbeitet mit einer Kombination des Konzeptes therapeutischer Jugendwohngruppen mit traumapädagogischen und -therapeutischen Ansätzen sowie Grundlagen der geschlechterreflektierenden Pädagogik. In diesem (trauma-)therapeutischen Milieu finden Mädchen mit Traumafolgestörungen beziehungsweise einer Vielzahl psychiatrischer Symptomatiken Hilfe und Unterstützung. In der Darstellung der konzeptionellen Schwerpunkte sowie der Falldarstellung wird deutlich, dass es in der Arbeit um ein traumasensibles Verständnis geht, das im Alltag häufig den Umgang mit verhaltensoriginellen Bewältigungsstrategien beinhaltet.

Lars Grimme studierte Soziale Arbeit (B.A.) und Sozialwissenschaften (Dipl.) mit dem Schwerpunkt Soziologie der Geschlechterverhältnisse. Er ist Fachberater für Psychotraumatologie in Ausbildung (DIPT e.V.) und arbeitet in der Bezugsbetreuung der therapeutischen Mädchenwohngruppe Myrrha der EJF gAG, Schmidt-Ott-Straße 4, 12165 Berlin, E-Mail: myrrha@ejf.de

Constance Hornbogen ist Dipl.-Psychologin und Familientherapeutin (SG), hat einen Magisterabschluss in Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik und befindet sich in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Sie leitet die therapeutische Mädchenwohngruppe Myrrha der EJF gAG, Schmidt-Ott- Straße 4, 12165 Berlin, E-Mail: hornbogen.constance@ejf.de

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S. 137-142

Traumapädagogische Perspektiven
Die Arbeit mit jungen Menschen mit Lernschwierigkeiten
Martin Kühn, Gnarrenburg
Schlagworte: Lernbehinderung - behindertes Kind - Trauma - geistig Behinderter - Teilhabe - Coping

Die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen mit geistigen Behinderungen ist von einer Vielzahl destruktiver zwischenmenschlicher Erfahrungen geprägt und lässt die Betroffenen hinsichtlich der Entwicklung komplexer Traumatisierungen als eine Hochrisikogruppe erscheinen. In den sozialen Arbeitsfeldern wurde das Wissen um die besondere Auswirkung einer Traumatisierung auf die kindliche Entwicklung bisher nur unzureichend berücksichtigt. Der Artikel beschreibt die Möglichkeiten traumapädagogischen Handelns, um Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und einen wesentlichen Beitrag zur Bearbeitung ihrer traumatischen Erfahrungen zu leisten.

Martin Kühn, Dipl.-Behindertenpädagoge, ist Bereichsleiter im SOS-Kinderdorf Worpswede und Leiter des Traumapädagogischen Instituts Norddeutschland, Friedrichsdorf 56, 27442 Gnarrenburg, E-Mail: martin.kuehn@tra-i-n.de

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S. 142-149

Berufsrisiken in der Traumapädagogik
Abschalten von der Not
Regina Sänger; Margarete Udolf, Bremen
Schlagworte: Sozialarbeiter - Arbeitsbedingungen - Jugendlicher -Trauma - Handlungskompetenz - Stress

Die Arbeit mit traumatisierten Mädchen und Jungen in der Kinderund Jugendhilfe ist auch aufgrund ihrer strukturellen Bedingungen stark stressbelastet. Die Anforderungen an persönliche Fähigkeiten und Teamprofessionalität sind hoch und vielfältig. Neben der Burn-out-Gefahr stellt sekundäre Traumatisierung das zweite Berufsrisiko in der Sozialen Arbeit dar. Dieser Artikel befasst sich mit Entstehungsfaktoren und präventiven Möglichkeiten sowohl auf der persönlichen als auch der Einrichtungsebene.

Regina Sänger ist Dipl.-Psychologin und Gestalttherapeutin und verfügt über langjährige Berufserfahrung in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt.

Margarete Udolf ist Dipl.-Psychologin und Fachberaterin für Psychotraumatologie. Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe und als Psychologin bei der Stiftung Alten Eichen – Perspektiven für Kinder und Jugendliche in Bremen.

Die Autorinnen gründeten 2006 die Psychologische Praxis für Beratung und Traumapädagogik und bieten Fortbildungen und Fallberatung für Fachkräfte an, die mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Eltern arbeiten. E-Mail: kontakt@traumapaedagogik-bremen.de

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S. 150-153

Rundschau

S. 153

Tagungskalender

S. 154-156

Bibliographie

S. 157-160

Verlagsbesprechungen

S. 160

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