2012

Bitte klicken Sie auf die Heftnummer, um zum Inhaltsverzeichnis zu gelangen.

Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

Heft 7

Heft 8

Heft 9/10

Heft 11

Heft 12

S. 445

Editorial

S. 446-453

Gegenwärtig sein
Die Übung der Sammlung als ein Fundament helfender Berufe
Johannes Vorlaufer, Wien
Schlagworte: Handlungskompetenz - soziale Berufe - Berufspraxis - Ethik - Individuum - Methode

Präsent zu sein ist eine Grundmöglichkeit menschlichen Daseins, die für die Praxis und Ethik des Helfens bedeutsam ist und in diesem Beitrag als ein Fundament helfenden Handelns aufgewiesen werden soll: Sie ist jene Grundhaltung, die den Anderen in seiner Unverborgenheit ans Licht kommen lässt. Denn in ihr wird nicht nur feststellend offenbar, „was“ der Andere tut oder ist, sondern der Andere wird in dem, „wer“ er ist, zugelassen. Sie könnte daher als ein Fundament einer emanzipatorischen professionellen Begegnung verstanden werden.

Professor Dr. Johannes Vorlaufer ist Philosoph und lehrt Sozialphilosophie, Ethik, Wissenschaftstheorie, Sozialinformatik und Interdisziplinäre Fallanalyse an der Fachhochschule Campus Wien. E-Mail: johannes.vorlaufer@fh-campuswien.ac.at

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 447

DZI-Kolumne

S. 454-461

Grenzen der Sozialpädogik
Spannungszonen der Kooperation zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie
Birgit Bütow, Jena
Schlagworte: Jugendhilfe - Kind - Psychiatrie - Kooperation - Soziale Arbeit - Krisenintervention

Der vorliegende Beitrag greift auf der Grundlage eines laufenden Forschungsprojektes zur Kooperation von Jugendhilfe und Psychiatrie den Diskurs von Sozialer Arbeit als Grenzbearbeitung auf und diskutiert erste Ergebnisse. Es sollen einerseits Modi von Grenzbearbeitungspraxen identifiziert werden, andererseits werden institutionen- und gesellschaftshistorische Analysen Aufschluss über die Produktivität des Sozialen geben.

Professor Dr. Birgit Bütow lehrt Soziale Arbeit im Fachbereich Sozialwesen an der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena. E-Mail: birgit.buetow@fh-jena.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 461-469

Evidenzbasierte Praxis
Nutzen und Grenzen des Konzepts für die Soziale Arbeit
Theresa Hykel; Uta M. Walter, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit - Handlungskompetenz - Effizienz - Therapie - Sozialarbeiter - Klient-Beziehung - Wirksamkeit

In diesem Artikel wird das Konzept der evidenzbasierten Praxis (EBP) vorgestellt und im Kontext von drei Perspektiven auf die Profession Soziale Arbeit diskutiert. Im Fokus steht dabei die Überlegung, inwieweit EBP eine hinreichende Antwort auf die Frage nach der Wirksamkeit Sozialer Arbeit gibt. Es wird gezeigt, dass das Modell auf einem kritisch zu bewertenden Fundament neoliberaler und positivistischer Strömungen basiert, grundlegende Aspekte sozialarbeiterischer Praxis wie die Beziehung zwischen Sozialarbeitenden und Adressatinnen beziehungsweise Adressaten sowie deren Partizipation ungenügend berücksichtigt und somit die Anwendung der EBP in der Sozialen Arbeit äußerst problematisch ist. Dennoch kann das Modell hilfreich für eine kritische und reflexive Auseinandersetzung innerhalb der Profession Sozialer Arbeit sein.

Theresa Hykel ist Sozialarbeiterin (B.A) und Studentin im Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. E-Mail: theresa.hykel@gmx.net

Professor Dr. Uta M. Walter, Master of Social Work, praktizierte als Klinische Sozialarbeiterin an einer psychiatrischen Klinik in den USA. Seit 2008 lehrt sie Handlungsmethoden der Sozialen Arbeit an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. E-Mail: uta.walter@ash-berlin.eu

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 469-473

Was nach 100 Jahren bleibt
Zum österreichischen Ausbildungsjubiläum Sozialer Arbeit
Heinz Wilfing, Wien
Schlagworte: Österreich - Sozialarbeiter - Ausbildung - historische Entwicklung - Akademiker - Berufsbild

Der Beitrag bezieht sich auf die Begründung einer strukturierten Ausbildung in Sozialer Arbeit durch Ilse Arlt. Ihr Anspruch einer wissenschaftsgeleiteten Ausbildung wurde weitgehend realisiert, ein Theorie- Praxis bezogenes Spannungsverhältnis ist aber noch wahrnehmbar. Soziale Inklusion wird zum multidisziplinären Handlungsfeld, in der die Sozialarbeit eine weiterhin zentrale, aber keineswegs mehr ausschließliche Handlungskompetenz übernimmt.

Professor Dr. Heinz Wilfing lehrt Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit im Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Fachhochschule Campus Wien, Department Soziales, Favoritenstraße 226, 1100 Wien, Österreich, E-Mail: heinz.wilfing@fh-campuswien.ac.at

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 474-475

Marie Baum (1874-1964)
Birgit Bender-Junker

S. 476-477

Margarete Meusel (1897-1953)
Peter Reinicke

S. 478-482

Rundschau

S. 481

Tagungskalender

S. 483-485

Bibliographie

S. 486-488

Verlagsbesprechungen

S. 488

Impressum