2013

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Heft 5

S. 177

Editorial

S. 178-192

Was ist jüdisch an der Jüdischen Sozialarbeit?
Harry Maòr und die identifikatorische Kulturarbeit
Susanne Zeller, Erfurt
Schlagworte: Sozialarbeit - Judentum - Ethik - Tradition - Armenpflege - Professionalisierung

Ausgehend von der Skizzierung rabbinischer Sozialtraditonen und jüdischer Gerechtigkeits- und Verpflichtungsethik wird die Frage gestellt, ob von einer „jüdischen“ Sozialen Arbeit gesprochen und ob die jüdische Sozialethik als ein Fundament des Professionalisierungsprozesses Sozialer Arbeit angesehen werden kann. Danach wird das Lebenswerk von Harry Maòr vorgestellt, der den Begriff einer „jüdischen Sozialarbeit als identifikatorische Kulturarbeit“ geprägt hat. Der Artikel will zu weiteren Forschungen über Harry Maòrs Beitrag zur Theoriedebatte innerhalb der Sozialarbeitswissenschaft anregen.

Professor Dr. Susanne Zeller ist Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Pädagogin, sie lehrt Theorien, Professionalisierungsgeschichte sowie Ethik der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt. E-Mail: zeller@fh-erfurt.de

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S. 179

DZI-Kolumne

S. 192-200

Sowjetische Bürger werden zu russischen Juden
Interviews mit Überlebenden des Holocaust
Bella Liebermann, Köln
Schlagworte: Trauma - Coping - Biographiearbeit - UdSSR - Judentum - Opfer

Der Beitrag rekonstruiert anhand narrativer Interviews die Lebensgeschichte und die Bewältigungsstrategien traumatisierter Opfer des Holocaust und der stalinistischen Verfolgung. Die Autorin weist nach, dass es mannigfaltige psychotherapeutische Ansätze zur Behandlung jüdischer Opfer gab, der adäquate Umgang aus sozialarbeiterischer Sicht jedoch nicht gefunden wurde.

Bella Liebermann, Sozialarbeiterin (BA) und Dipl.-Musikpädagogin, arbeitet im Bereich „Ambulant Betreutes Wohnen“ des Trägers Severin in Köln. E-Mail: bellalieber@googlemail.com

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S. 201-205

Kurt Juster
Ein jüdischer Protagonist der Behindertenarbeit nach 1945
Bodo Schümann, Hamburg
Schlagworte: Behindertenhilfe - Selbsthilfe - Eltern - Nachkriegszeit - behindertes Kind - Schweden - Hamburg

Kurt Juster, jüdischer Schauspieler, Kabarettist und später Kaufmann, gründete nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten in Schweden als betroffener Vater den ersten Elternverein für spastisch gelähmte Kinder und nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1956 hier ebenfalls den ersten Verein mit gleichem Zweck. 1958 bewirkte er die bundesweit erste Gründung einer Schule für spastisch gelähmte Kinder in Hamburg.

Dr. Bodo Schümann ist evangelischer Theologe und war Lehrer an einer staatlichen Gesamtschule. Er war Gründer und Geschäftsführer einer Behinderteneinrichtung und Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft. E-Mail: bodo.schuemann@hamburg.de

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S. 206-207

Ella Kay (1885-1988)
Dieter Kreft

S. 208-209

Julie Meyer (1897-1970)
Gaby Franger-Huhle

S. 210-214

Rundschau

S. 211

Tagungskalender

S. 215-217

Bibliographie

S. 218-220

Verlagsbesprechungen

S. 220

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