2014

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Heft 10/11

S. 362-363

Editorial

S. 363

DZI Kolumne

S. 366-373

Die Soziale Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen
Rahmenbedingungen und methodische Herausforderungen
Beate Aschenbrenner-Wellmann; Regina Ehrismann, Ludwigsburg
Schlagworte: Soziale Arbeit - Migrant - Flüchtling - Funktion - Rahmenbedingungen - Methode

Im Folgenden werden die besonderen Rahmenbedingungen sowie zielgruppenspezifische und methodische Herausforderungen der Sozialen Arbeit mit Menschen mit prekärem Aufenthaltsstatus ausgeführt. Dabei wird neben den aktuellen Zahlen zu irregulären Migrantinnen und Migranten, Asylbewerberinnen und -bewerbern sowie Geduldeten besonders der Auftrag der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession betont. Die speziellen Herausforderungen werden auf den vier Ebenen der personenbezogenen Beratung, der gruppenbezogenen Vernetzung, des Stadtteils und der die Gesellschaft behandelt.

Professor Dr. Beate Aschenbrenner-Wellmann ist Dipl.-Sozialarbeiterin und Ethnologin (M.A.). Sie lehrt Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Migration und leitet das Institut für Antidiskriminierungsund Diversityfragen (IAD) an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg. E-Mail: b.aschenbrenner@eh-ludwigsburg.de

Regina Ehrismann ist Islamwissenschaftlerin und Judaistin (M.A.) und studiert Internationale Soziale Arbeit im Zweitstudium an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen (IAD). E-Mail: regina.ehrismann@gmail.com

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S. 373-376

Das Dublin-III-Verfahren
Roland Kugler, Stuttgart
Schlagworte: Asylverfahren - Rechtslage - Europäische Union - Rechtsverordnung - Fallbeschreibung

Der Beitrag erläutert die juristischen Konsequenzen der jüngst erlassenen Verordnung zum Aufenthalt und zur Bearbeitung von Asylanträgen durch die Behörden in den EU-Mitgliedstaaten. Anhand eines Beispiels werden die Schwierigkeiten bei der Anwendung der Dublin-III-Verordnung dargelegt.

Roland Kugler ist als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Verwaltungsrechts mit den Schwerpunkten Ausländer- und Asylrecht sowie Umweltrecht tätig. Er ist Vorsitzender der Gesellschaft für Ausländer- und Asylrecht e.V. E-Mail: ra@rolandkugler.de

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S. 376-383

Menschen ohne Aufenthaltspapiere
Politische und institutionelle Rahmenbedingungen für die Soziale Arbeit
Ottmar Schickle, Stuttgart
Schlagworte: Menschenwürde - Migrant - Soziale Arbeit - Aufenthaltsrecht - Wohlfahrtsverband - Kirche

Auch Menschen ohne Aufenthaltspapiere sind, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, Teil unserer Gesellschaft und bedürfen, wenn ihr Leben durch Unsicherheit, Verletzlichkeit und soziale Isolation geprägt ist, der Hilfe und des Schutzes. Es gehört zum Verständnis der Kirchen und der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, allen Menschen in Not Hilfe und Unterstützung anzubieten. Kirchen und Verbände beteiligen sich am gesellschaftlichen Diskurs und klären über Ursachen und Auswirkungen von irregulärer Migration auf.

Ottmar Schickle, Psychologe und Volkswirt M.A., ist Referent für Flüchtlingshilfen beim Diakonischen Werk Württemberg, Landesgeschäftsstelle Stuttgart. E-Mail: schickle.o@diakonie-wuerttemberg.de

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S. 383-388

Reflexive Diversitäts- und Menschenrechtskompetenz in der Arbeit mit Migranten
Beate Aschenbrenner-Wellmann, Ludwigsburg
Schlagworte: Handlungskompetenz Experte - Migrant - interkulturell - Menschenrechte

Im Folgenden werden die reflexiven Kompetenzen von Personen und Organisationen beschrieben, die im Umgang mit Migrantinnen und Migranten mit und ohne prekären Aufenthaltsstatus erworben beziehungsweise weiter aufgebaut werden sollten. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der interkulturellen und Diversitätskompetenz unter besonderer Berücksichtigung der Menschenrechtsorientierung. Des Weiteren werden die Konzepte der interkulturellen Öffnung, des Diversity Managements und des Diversity Mainstreamings ausgeführt.

Professor Dr. Beate Aschenbrenner-Wellmann ist Dipl.-Sozialarbeiterin und Ethnologin (M.A.). Sie lehrt Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Migration und leitet das Institut für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen (IAD) an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg. E-Mail: b.aschenbrenner@eh-ludwigsburg.de

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S. 389-395

Flüchtlinge und Sans-Papiers als Zielgruppen Sozialer Arbeit in der Schweiz
Thomas Geisen, Olten
Schlagworte: Schweiz - Flüchtling - Soziale Arbeit - Aufenthaltsrecht - Integration

Flüchtlinge, vorläufig Aufgenommene und Sans-Papiers1 stellen für die Soziale Arbeit eine spezifische Zielgruppe dar, die sich vor allem durch Unsicherheit in Bezug auf ihren Aufenthaltsstatus auszeichnet. Damit verbunden sind unterschiedliche Zugänge zu Unterstützungsangeboten von Sozialer Arbeit. Im vorliegenden Beitrag wird diese Thematik bezogen auf den Schweizer Kontext betrachtet, es werden die besonderen Herausforderungen diskutiert und exemplarisch neuere Ansätze der Bearbeitung der Thematiken im Kontext von Integrationspolitiken aufgezeigt.

Professor Dr. Thomas Geisen ist Dipl.-Sozialarbeiter, Soziologe (M.A) und Politologe (M.A.). Er lehrt Arbeitsintegration, Eingliederungs- und Disability Management am Institut für Integration und Partizipation an der Hochschule für Soziale Arbeit Nordwestschweiz. E-Mail: thomas.geisen@fhnw.ch

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S. 395-401

Zwischen den Welten
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht
Niels Espenhorst, Berlin
Schlagworte: Jugendhilfe - Migrantenjugendlicher - Ausländerrecht - Asylsuchender - Aufenthaltserlauben

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurden in den letzten Jahren nach und nach in die Jugendhilfe integriert. Hierdurch entstanden Konflikte, weil sich die Jugendhilfe mit einer neuen Zielgruppe auseinandersetzen muss und zudem zunehmend in Kontakt mit dem Asyl- und Aufenthaltsrecht kommt. Der Umgang mit den jungen Flüchtlingen offenbart dabei auch die Schwächen der deutschen Flüchtlingspolitik.

Niels Espenhorst, Dipl.-Sozialwissenschaftler, ist Referent beim Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. E-Mail: n.espenhorst@b-umf.de

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S. 402-409

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst
Heiko Habbe; Julian Halbeisen; Dorothee Haßkamp; Frido Pflüger; Dagmar Plum, Berlin
Schlagworte: Abschiebung - Flüchtling - Rechtshilfe - Härtefall - Aufenthaltsrecht

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst setzt sich in Berlin, Brandenburg und Bayern für Flüchtlinge und Menschen ein, die von einer Abschiebung bedroht sind. Er besucht Abschiebungsgefangene, denen er mithilfe eines Rechtshilfefonds auch juristische Hilfe anbieten kann. Er berät Menschen, die sich an die Härtefallkommission Berlin wenden, und vertritt dort ihre Anliegen. Er bietet aufenthaltsrechtliche Beratung im Einzelfall an und leistet Lobbyarbeit für eine gerechtere Flüchtlingspolitik.

Heiko Habbe ist Rechtsanwalt und Policy Officer im Jesuiten-Flüchtlingsdienst. E-Mail: heiko.habbe @jesuiten-fluechtlingsdienst.de

Pater Julian Halbeisen SJ ist Jurist und Kaplan im Pfarrverband München-Sendling. E-Mail: st-korbinian.muenchen@ebmuc.de

Dr. Dorothee Haßkamp ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising im Jesuiten-Flüchtlingsdienst. E-Mail: dorothee.hasskamp@jesuitenfluechtlingsdienst.de

Pater Frido Pflüger SJ ist Leiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Deutschland und vertritt das Erzbistum Berlin in der Härtefallkommission Berlin. E-Mail: frido.pflueger@jesuiten-fluecht lingsdienst.de

Schwester Dagmar Plum MMS ist Seelsorgerin in der Abschiebungshaft Eisenhüttenstadt. E-Mail: mms.plum@googlemail.com

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S. 409-417

Regionale Soziale Arbeit mit Flüchtlingen am Beispiel Köln
Markus Ottersbach, Köln
Schlagworte: Flüchtling - Soziale Arbeit - regional - Funktion - Asylsuchender - Lebensbedingungen - Politik

Angesichts deutlich zunehmender Flüchtlingszahlen weltweit und auch in Deutschland sind europäische, nationale und kommunale Flüchtlingspolitiken und die Soziale Arbeit vor besondere Herausforderungen gestellt. Um diese zu diskutieren, wird zunächst kurz auf die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Themen Flucht und Asyl und auf den politischen Umgang mit Flüchtlingen eingegangen. Danach werden die verschiedenen Gruppen der Flüchtlinge vorgestellt und zentrale Aspekte ihrer Lebenslage skizziert. Im Mittelpunkt stehen anschließend die Flüchtlingspolitik und die Soziale Arbeit mit Flüchtlingen in Köln. Einige „Kölner Besonderheiten“ werden vorgestellt und zum Abschluss politische Empfehlungen diskutiert.

Professor Dr. Markus Ottersbach lehrt Soziologie mit den Schwerpunkten Migration und Integration, soziale Ungleichheit und Methoden der empirischen Sozialforschung an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Kölner Flüchtlingsrates. E-Mail: markus.ottersbach@fh-koeln.de

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S. 418-425

Alice Salomon Hochschule in der Tradition des Hull House?
Nivedita Prasad; Theda Borde, Berlin
Schlagworte: Hochschule - Berlin - Flüchtling - Rassismus - Soziale Arbeit - Asylrecht - Politik

Die rassistischen Ereignisse um die Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft in unmittelbarer Nähe der Alice Salomon Hochschule in Berlin haben die Frage nach dem Verhältnis von Wissenschaft und gesellschaftlicher Verantwortung beziehungsweise dem politischen Mandat der Sozialen Arbeit aufgeworfen. Die Aktivitäten in der Flüchtlingsunterkunft machen die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen Sozialer Arbeit im Rahmen restriktiver Asylpolitik deutlich.

Professor Dr. Nivedita Prasad ist Dipl.-Pädagogin und lehrt Handlungsmethoden und genderbezogene Ansätze in der Sozialen Arbeit sowie Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. E-Mail:prasad@ash-berlin.eu

Professor Dr. Theda Borde ist Dipl.-Politiologin und Master of Public Health. Sie lehrt Sozialmedizin, Medizinsoziologie und Public Health an der Alice Salomon Hochschule in Berlin, deren Rektorin sie von 2010 bis 2014 war. E-Mail: borde@ash-berlin.eu

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S. 426-430

Rundschau

S. 427

Tagungskalender

S. 431-435

Bibliographie

S. 436-440

Verlagsbesprechungen

S. 440

Impressum

Heft 12