2015

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 05/06

Heft 7

S. 241

Editorial

S. 242-249

Die Vermarktung der Sozialen Arbeit
Eine Antwort auf Heiko Kleve
Mechthild Seithe, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit - Ökonomisierung - Neoliberalismus - Gesellschaft - Kritik

In seinem Aufsatz vom April 2015 in dieser Zeitschrift vertrat Heiko Kleve die Ansicht, dass die Soziale Arbeit im Kapitalismus mit knappen Ressourcen haushalten müsse und dass dies „gar nicht [so] schlecht“ sei. Kleve bedient sich in seiner Argumentation aus seiner Sicht unhinterfragbarer Thesen und Dogmen. Dieser Beitrag analysiert die Thesen Kleves und entwickelt hierzu eine Gegenposition.

Professor Dr. Mechthild Seithe, Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Psychologin, lehrte von 1993 bis 2011 Sozialpädagogik an der Ernst-Abbe-Fachhochschule in Jena. E-Mail: mech.seithe@gmx.de

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S. 243

DZI Kolumne

S. 249-254

Sozialarbeit an Grundschulen
Einblicke in ihre Spannungsfelder
Birgit Behrensen, Osnabrück
Schlagworte: Schulsozialarbeit - Grundschule - Bildung - Teilhabe - Evaluation

Der Aufsatz basiert auf einer Evaluation des Etablierungsprozesses von Sozialarbeitsstellen an fünf Grundschulen, die über Mittel des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT) finanziert wurden. Durch die Möglichkeit dieser Finanzierung rückt die Orientierung an den eigenständigen Bedürfnissen von Kindern stärker als bisher in den Fokus. Gleichzeitig aber treten institutionelle Spannungsfelder deutlicher hervor. Erkennbar wird ein Wechselspiel von Chancen einer stärkeren Orientierung an den Bildungsbedürfnissen der Kinder und von Gefahren eines Ausbaus von Hierarchien.

Dr. Birgit Behrensen, Dipl.-Soziologin und Sozialwissenschaftlerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsstelle Begabungsförderung und Koordinatorin der pädagogischen Abteilung im Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. E-Mail: birgit.behrensen@nifbe.de

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S. 255-261

Die Situation der Kinder Inhaftierter
Die Website www.juki-online.de als flächendeckendes Beratungsangebot
Beate Wölfel, Nürnberg
Schlagworte: Strafvollzug - Angehörigenarbeit - Kind-Beziehung - Beratungsstelle - Internet

Die Internetseite www.juki-online.de wurde für Kinder im Schulalter entwickelt, die von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen sind. Auf der Website werden Fragen zur Haft beantwortet und ein Onlineberatungsangebot zur Verfügung gestellt. Der Artikel beschreibt die Situation betroffener Familien sowie die Arbeit der Beratungsstelle für Angehörige von Inhaftieren beim Treffpunkt e.V. in Nürnberg. Des Weiteren werden die Auswirkungen der Inhaftierung eines Elternteils auf dessen Kinder anhand der Ergebnisse des EU-Forschungsprojekts „Coping“ vorgestellt.

Beate Wölfel, Dipl-Sozialpädagogin, ist Projektleiterin bei Juki-Online des Treffpunkt e.V., Beratungsstelle für Angehörige von Inhaftierten. E-Mail: juki@treffpunkt-nbg.de

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S. 261-267

Berufliche Integration von Jugendlichen in Albanien
Reflexion eines Praxisprojekts mit Angehörigen einer Randgruppe
Martina Schilliger, Zürich; Bernard Wandeler; Peter Stade, Luzern
Schlagworte: Jugendberufshilfe - Albanien - Entwicklungshilfe - niedrigschwellig - Hochschule

Im Rahmen des Projekts „Coaching for Employment“ der NGO Swisscontact und der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit wurden in Albanien Fachkräfte zur Begleitung von Jugendlichen aus Randgruppen (Roma und Egyptian) ins Erwerbsleben ausgebildet. Mithilfe partizipativer Ansätze der Soziokulturellen Animation leistete das Projekt einen Beitrag dazu, dass Jugendliche selbst unter schwierigen Ausgangsbedingungen verstärkt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und die Zusammenarbeit zwischen albanischen NGOs und staatlichen Akteuren verbessert wurde. Bisher wurden rund 40 Coaches ausgebildet und 600 Jugendliche begleitet.

Martina Schilliger, lic. phil., ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Departement Soziale Arbeit. E-Mail: martina.schilliger@zhaw.ch

Peter Stade, Soziokultureller Animator FH, M.A. Soziale Arbeit, ist seit 2008 Dozent und Projektleiter an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit im Institut für Soziokulturelle Entwicklung. E-Mail: peter.stade@hslu.ch

Professor Bernard Wandeler, lic. phil., Sozialarbeiter und Soziologe, ist seit 1996 Dozent und Projektleiter am Institut für Soziokulturelle Entwicklung an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit. E-Mail: bernard.wandeler@hslu.ch

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S. 268-272

Rundschau

S. 269

Tagungskalender

S. 273-280

Bibliographie

S. 277-280

Verlagsbesprechungen

S. 280

Impressum

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