2017

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 05/06

Heft 7

S. 249

Editorial

S. 250-255

Homo donator: Geben zwischen Hierarchie und Solidarität
Frank Adloff, Hamburg
Schlagworte: Spendenwesen - Stiftung - Gemeinnützigkeit - Gesellschaft - Ethnologie

Der Autor argumentiert, dass Gaben nicht utilitaristisch und normativistisch erklärt werden können; in ihnen liege ein Moment des Überschusses und der Unbedingtheit. Sodann diskutiert er die Frage, ob Stiftungen den solidarischen Geist der Gabe verkörpern oder im Gegenteil zu hierarchischen Formen des Gebens und sozialer Beziehungen neigen. Die meisten Stiftungen folgen als Teil der Elitenphilanthropie seiner Auffassung nach eher hierarchischen Gabenkonzepten und widersprechen damit der demokratischen Idee von Zivilgesellschaft.

Professor Dr. Frank Adloff lehrt Soziologie mit dem Schwerpunkt auf Dynamiken und die Regulierung von Wirtschaft und Gesellschaft im Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg. E-Mail: Frank.Adloff@wiso.uni-hamburg.de

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S. 251

DZI Kolumne

S. 256-268

Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession
Zum professionellen Umgang mit Macht und Ohnmacht
Stephanie Bohlen, Freiburg
Schlagworte: Ehik - Soziale Arbeit - Macht - Menschenrechte - Berufsverband

Der Ethik-Kodex Sozialer Arbeit fordert dazu auf, sich an der Würde des Menschen zu orientieren. Unter Bezug auf die philosophische Reflexion des Begriffs wird verdeutlicht, dass die Würde des Menschen die Achtung vor seiner Selbstbestimmung gebietet. Diese wird Realität im Widerstand gegen demütigende Strukturen der Gesellschaft. Versteht man Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession, ist man zur Entwicklung einer Achtsamkeit herausgefordert, die Macht und Ohnmacht sensibel wahrnimmt und mit der Möglichkeit des Machtmissbrauchs rechnet, von der auch Soziale Arbeit nicht freigesprochen werden kann.

Professorin Dr. theol. habil. Stephanie Bohlen lehrt theologisch-philosophische Anthropologie unter besonderer Berücksichtigung von ethischen Fragen der angewandten Sozialwissenschaften und ist Prorektorin für die Lehre an der Katholischen Hochschule Freiburg. E-Mail: stephanie.bohlen@kh-freiburg.de

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S. 262-268

Der Nutzen erlebnispädagogischer Weiterbildungen
Ergebnisse einer Befragung
Maria Ohling, Landshut
Schlagworte: Erlebnispädagogik - Sozialpädagogik - Methode - Wirkung - Evaluation

Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Weiterbildungen mit einem pädagogischen Hintergrund wurden zum Nutzen erlebnispädagogischer Qualifizierungsmaßnahmen interviewt. Die Befragten stellten eine Verbesserung ihres methodischen Umgangs mit Gruppen fest und erlebten an sich selbst die Wirkung erlebnispädagogischer Aktivitäten. Die Untersuchung zeigt allerdings auch, dass fast die Hälfte der Interviewten Erlebnispädagogik im Berufsalltag wenig oder gar nicht einsetzen kann.

Professorin Dr. Maria Ohling, Dipl.-Pädagogin und Dipl.-Sozialpädagogin, lehrt an der Fakultät für Soziale Arbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut. E-Mail: mohling@haw-landshut.de

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S. 268-274

Die Evolution des Sozialen
Eckart Nebel, Berlin
Schlagworte: Anthropologie - Biologie - Evolution - Sozialverhalten - Kooperation - Theorie

Der Mensch als das Tier, das WIR sagt, setzt eine lange Entwicklung voraus. Um diese beschreiben zu können, ist es sinnvoll, sich an die Ursprünge zu begeben. Das gilt sowohl für die phylogenetischen Anfänge menschlicher Kultur vor sechs Millionen Jahren als auch für die ontogenetischen Anfänge, in denen seither aus jedem neugeborenen Säugling ein Teilhaber am sozialen Leben wird. In der Untersuchung dieser Anfänge stellt sich auf beiden Feldern heraus: Der Schlüssel, der in der Geschichte des Menschen als Gattung wie auch in der Geschichte jeder einzelnen Person die Tür zu dem öffnet, was den Menschen ausmacht, ist Kooperation.

Eckart Nebel ist Theaterregisseur, Sozialarbeiter (BA) und Lehrbeauftragter an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Er arbeitet in der Begleiteten Elternschaft für Menschen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf bei COMES e.V. in Berlin. E-Mail: eck.art@gmx.de

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S. 275-279

Rundschau

S. 279

Tagungskalender

S. 280-283

Bibliographie

S. 284-288

Verlagsbesprechungen

S. 288

Impressum

Heft 8

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Heft 10

Heft 11

Heft 12