2017

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Heft 4

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Heft 7

Heft 8

Heft 9

Heft 10

S. 369

Editorial

S. 370-376

Soziale Arbeit und Flucht
Herausforderung für Profession und Disziplin
Tobias Nickel-Schampier, Bremen
Schlagworte: Soziale Arbeit - Professionalisierung - Berufsbild - Gesellschaft - Flüchtling

In jüngerer Vergangenheit haben die politischen und gesellschaftlichen Rufe nach Sozialer Arbeit zugenommen und fordern beispielsweise im Zuge der gegenwärtigen Flüchtlingsmigration deren Selbstverständnis heraus. In diesem Beitrag wird ergründet, warum die Frage nach der spezifischen Expertise Sozialer Arbeit für ihr Selbstverständnis und die gesellschaftliche Anerkennung als Profession unerlässlich ist. Identität und Anerkennung von außen kann die Soziale Arbeit nur erlangen, wenn sie aufzeigen kann, wo ihre Grenzen liegen, wofür sie zuständig ist und worin ihre Expertise besteht.

Dr. phil. Tobias Nickel-Schampier, Dipl.-Sozialarbeiter, arbeitet für die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe in Bremen. Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen die Kindheits- und Jugendforschung, insbesondere das Kindeswohl, die Familienhilfe und die Arbeit mit minderjährigen und jungen volljährigen Flüchtlingen. E-Mail: tobias.nickel@stpetribremen.de

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S. 371

DZI Kolumne

S. 376-382

Traumasensible Arbeit in der psychosozialen Praxis
Kathrin Keller, Karlsruhe; Marion Baldus; Alexander Noyon, Mannheim
Schlagworte: Trauma - Soziale Arbeit - Handlungskompetenz - empirische Untersuchung - Flüchtling

Nicht selten sind Fachkräfte der Sozialen Arbeit in ihrer Tätigkeit mit Klientinnen und Klienten konfrontiert, deren Biografien durch traumatisierende Ereignisse geprägt sind. Der vorliegende Beitrag stellt anhand der Ergebnisse einer qualitativen Studie die Notwendigkeit traumasensibler Arbeit dar und beschreibt die hierzu benötigten Fachkompetenzen.

Kathrin Keller, M.A. Soziale Arbeit, ist Vorstandsmitglied der Beratungsstelle Wildwasser&Frauen-Notruf: Verein gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen e.V. und sexualpädagogische Beraterin bei pro familia, beide Karlsruhe. E-Mail: post.kkeller@gmail.com

Professorin Dr. Marion Baldus, Dipl.-Pädagogin, lehrt allgemeine Pädagogik und Heilpädagogik/Inclusive Education an der Hochschule Mannheim. Daneben ist sie als Integrative Therapeutin tätig. E-Mail: m.baldus@hs-mannheim.de

Professor Dr. Alexander Noyon, Dipl.-Psychologe, ist Psychotherapeut und Supervisor. Er lehrt Psychologie in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Mannheim und ist als Dozent und Supervisor für Verhaltenstherapie und Logotherapie tätig. E-Mail: a.noyon@hs-mannheim.de

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S. 383-389

Wirkungsforschung und Forschungshaltung in der Sozialen Arbeit
Ein Werkstattbericht aus dem Hamburger Forschungsprojekt BAESCAP
Gesa Mayer; Matthias Nauerth, Hamburg; Anneke Wiese, Lüneburg
Schlagworte: Sozialpsychiatrie - Soziale Arbeit - Forschung - Theorie-Praxis - Hamburg

In der Sozialen Arbeit gewinnt Forschung zunehmend an Bedeutung. Im folgenden Artikel soll am Beispiel des Hamburger Forschungsprojektes BAESCAP exemplarisch aufgezeigt werden, wie es gelingen kann, relevante Hochschulforschung in Kooperation mit der Praxis zu realisieren und diese zugleich zum Lernraum für zukünftige Fachkräfte der Sozialen Arbeit werden zu lassen.

Gesa Mayer, Dipl.-Soziologin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Projekt BAESCAP an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und Promovendin an der Universität Hamburg. E-Mail: gesa.mayer@haw-hamburg.de

Professor Dr. Matthias Nauerth, Dipl.-Sozialpädagoge und Dipl.-Soziologe, lehrt soziologische Grundlagen der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie in Hamburg. E-Mail: mnauerth@rauheshaus.de

Anneke Wiese, Dipl.-Ökonomin, ist Dozentin an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie in Hamburg und Promovendin an der Universität Leuphana, Lüneburg. E-Mail: awiese@rauheshaus.de

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S. 390-398

Netzwerkforschung in der ambulanten Sozialpsychiatrie
Quantitative Analysen egozentrierter Netzwerke mithilfe der digitalen Netzwerkkarte
Kirsten Modrow, Kiel
Schlagworte: Soziales Netzwerk - Analyse - Soziale Arbeit - psychosoziale Faktoren - Diagnostik - Methode

Die Netzwerkkarte ist in der Sozialpsychiatrie integraler Bestandteil des „Integrierten Behandlungs- und Rehabilitationsplanes“. Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer Studie zur Anwendung der Netzwerkkarte vor, die signifikante Unterschiede in Größe, Dichte und Zentriertheit zwischen Netzwerken von Personen mit einer psychischen Erkrankung und sozialpädagogischem Hilfebedarf und Personen ohne entsprechenden Hilfebedarf nachweist. Zudem ergeben sich Hinweise auf den Einfluss professioneller Hilfe auf die Netzwerkstrukturen.

Kirsten Modrow ist Sozialpädagogin (B.A.) und arbeitet in der ambulanten Eingliederungs- und Familienhilfe eines sozialpsychiatrischen Trägers. Sie ist Studentin des Masterstudiengangs Forschung, Entwicklung und Management an der Fachhochschule Kiel. E-Mail: Kirsten.Modrow@gmx.de

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S. 398-402

Rundschau

S. 401

Tagungskalender

S. 403-406

Bibliographie

S. 407-408

Verlagsbesprechungen

S. 408

Impressum

Heft 11

Heft 12