spendenmagazin 2013 - page 15

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Christoph Ruppel, 53,
ehrenamtlicher Klinikbetreuer, Reprä-
sentant Hessen und Wunschbegleiter,
wünschdirwas e.V.
Die Aufgaben der über 140 ehren-
amtlichen Helfer von wünschdirwas
sind vielseitig. Im Fokus stehen die
schwerkranken Kinder, denen wir mit
erfüllten Wunsch-träumen neuen Le-
bensmut schenken möchten. Als Klinikbetreuer pflege ich den
Kontakt zu den kleinen und jugendlichen Patienten. Gemeinsam
finden wir heraus, mit welchem Erlebnis wünschdirwas Ablen-
kung und Kraft geben kann. Als Wunschbegleiter darf ich auch
am Glück der Kinder und Familien unmittelbar teilhaben. Unsere
Vereinsarbeit ist nur mit Spenden finanzierbar – als Repräsentant
knüpfe ich Kontakte zu Förderern in meiner Region.
Heribert Tigges, 64,
Projektleiter im Deutschen Blindenhilfswerk
Gehen Blinde ins Kino, ins Theater, ins
Museum? Treiben sie Sport? 99 Prozent
der Menschen in Deutschland stellen sich
niemals diese Fragen. Oft höre ich die Ge-
genfrage: Wie – andere Sorgen haben die
Blinden nicht? Stellen Sie sich vor, am Stammtisch sagt jemand:
Schließen wir Theater, Museen, Konzerthallen, um mehr Geld für
Autobahnen zu haben. Der Protest wäre groß: Kultur und Sport
sind doch (überlebens-)wichtig! Aha – wenn das so ist, für Blinde
dann nicht? In Afrika bemühe ich mich um Augenkliniken und
Blindenschulen – in Deutschland um Kultur und Sport für Blinde.
Stefanie Kadelbach, 38,
individuelle Spenderbetreuung
bei Brot für die Welt
Immer wieder beeindruckt mich
die große Bereitschaft vieler Men-
schen, die eigenen Gaben mit de-
nen zu teilen, die nicht genug zum
Leben haben. Mit ihren kleinen
und großen Spenden ermöglichen
sie die Hilfe zur Selbsthilfe in den
Ländern des Südens durch Brot für die Welt. Gerade wenn es
um große Spenden von mehreren Tausend Euro geht, möchten
viele Spender genau wissen, wo ihre Spende konkret einge-
setzt werden kann und was wir dadurch bewirken können.
Ich informiere sie individuell über unsere Projekte, und wir
überlegen gemeinsam, welches Engagement am besten zu ih-
nen passt.
Michael Jüchter, 32,
freiwilliger Seenotretter der Deutschen
Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchi-
ger (DGzRS)
Ich bin freiwilliger Vormann auf Juist, ei-
ner der 54 DGzRS-Rettungsstationen an
Nord- und Ostsee. Acht ehrenamtliche See-
notretter gehören zu unserer Mannschaft.
Wenn uns die Seenotleitung alarmiert, be-
setzen wir binnen weniger Minuten unser Seenotrettungsboot
„Woltera“. Wir laufen bei jedem Wetter aus, auch wenn alle an-
deren Schiffe im Hafen bleiben. Jährlich fahren wir 50 bis 60
Einsätze für Seeleute, Fischer und Wassersportler oder bringen
Erkrankte von der Insel ans Festland. Die DGzRS finanziert ihre
Arbeit ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen. Diese
allseitige Freiwilligkeit motiviert uns immer wieder, aufs Meer
hinauszufahren, um anderen zu helfen.
Fotos: DGzRS, Aktion Deutschland Hilft/Niemzig
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Viel hilft viel.
Aktiv für Menschen im Osten Europas.
Commerzbank,
BLZ
700 400 41
Spendenkonto 94
Renovabis förderte seit 1993 mehr als
19.000 pastorale und soziale Projekte
sowie Maßnahmen im Bildungs- und
Medienbereich. Renovabis engagiert sich
in 29 Ländern im Osten Europas. Ziel ist
die Hilfe zur Selbsthilfe.
Spenden–aber sicher!
Renovabis trägt das Spendensiegel
des Deutschen Zentralinstituts
für soziale Fragen (DZi).
Ein Zeichen für Vertrauen.
Bereits sieben Mal hat Renovabis seinen Jahresbericht zur
Bewertung beim „Transparenzpreis“ der Wirtschaftsprüfungs-
gesellschaft PricewaterhouseCoopers eingereicht. Fünf Mal
gehörte Renovabis zu den Finalisten.
Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken
mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa
20 Jahre
Hilfsorganisationen | 15
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