spendenmagazin 2013 - page 27

Wir engagieren uns als Stiftung nachhaltig für Menschen und möchten diese Erfahrung und
Kompetenz weitergeben. Wir blicken zurück auf eine lange Tradition zum Wohle der Menschen.
Das bedeutet
soziales Engagement und karitative Aufgaben gemeinsam zu gestalten.
unsere Begleitung bei der Errichtung einer Stiftung, einer Treuhandstiftung, eines Stiftungsfonds.
Betreuung und Verwaltung der Stiftung in allen Belangen.
Das Stiftungszentrum Evangelisches Johannesstift ist in diesen Fragen für Sie da.
Weitere Information unter
oder:
Evangelisches Johannesstift
Schönwalder Allee 26 | 13587 Berlin | Tel. 030 · 336 09 - 373
Miteinander handeln
Gemeinsam wirken
Nachhaltig helfen
mit dem Sti ungszentrum des Evangelischen Johannessti s
Von der Kreativität der Berliner
Stiftungsrunde profitieren auch Stif-
tungen in anderen Städten
nicht. Die Gründung einer Stiftung kann
zum Beispiel auch testamentarisch verfügt
werden. Stifter nehmen durch die Festschrei-
bung des Stiftungszweckes über ihren Tod
hinaus Einfluss. Das gilt für Privatpersonen
wie Institutionen, die eine Stiftung gründen.
Beispiel: die Berliner Schering-Stiftung. Sie
verfolgt weiterhin ihr Ziel, den Dialog zwi-
schenWissenschaft, Kunst und Gesellschaft
zu fördern – obwohl es die Schering AG, de-
ren Vorstand die Stiftung gründete, seit der
Firmenübernahme 2006 nicht mehr gibt. Die
Stiftung ist die einzige Institution weltweit,
die den Namen Schering weiterführt und
an das traditionsreiche Berliner Pharma-
Unternehmen erinnert. Auch an diese Mög-
lichkeit, durch eine Stiftung über das eigene
Leben oder Bestehen hinaus gesellschaftlich
Einfluss zu nehmen, möchte die Berliner
Stiftungswoche erinnern.
Signalwirkung der Stiftungsrunde
Obwohl viele große Stiftungen eine Reprä-
sentanz in Berlin haben, sind Stiftungen
mit Sitz in der Bundeshauptstadt noch un-
terrepräsentiert. Derzeit sind knapp 780
Stiftungen bürgerlichen Rechts in Berlin
registriert, das sind „nur“ 22 je 100.000
Einwohner. In Deutschlands „Stiftungs-
hauptstadt“ Würzburg liegt diese Quote bei
82, in Berlins Nachbarstadt Potsdam bei 31,
wie der Bundesverband Deutscher Stiftun-
gen meldet. Für die Berliner Stiftungsrunde
Grund genug, weitere gemeinsame Projekte
«
Gisela Haberer
Auch das DZI gehört zur Berliner
Stiftungsrunde und beteiligt sich
am Programm der Stiftungswoche
2013. Weitere Informationen unter
.
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zu starten, um für den Stiftungsgedanken
zu werben. So lädt sie Prominente ein zur
„Berliner Stiftungsrede“, die in diesem
Jahr der Schriftsteller Robert Menasse zu
Beginn der Berliner Stiftungswoche am 4.
Juni und der Filmemacher Wim Wenders
am „Tag der Stiftungen“ am 1. Oktober hal-
ten werden. Auch
gibt es ein „Berliner
Stiftungsschiff“, das
rund ums Jahr auf
den Berliner Wasser-
straßen unterwegs
ist, etwa mit dem Gemeinschaftsprojekt
verschiedener Stiftungen „Die Bildungs-
BOOTschafter“ oder um Stiftungen Ver-
anstaltungen in besonderem Ambiente zu
ermöglichen.
Von der Kreativität der Berliner Stiftungs-
runde profitieren auch Stiftungen in an-
deren Städten. So griffen Stiftungen in
München die Idee der Stiftungswoche auf
und veranstalteten im März ihren ersten
„Münchner Stiftungsfrühling“.
Auch Hamburg, die Stadt mit den in abso-
luten Zahlen meisten Stiftungen, hat sich
bereits Rat aus Berlin geholt und plant nun
ähnliche Stiftungstage. Der Sprecherin des
Lenkungskreises der Berliner Stiftungs-
woche, Regine Lorenz, ist jede Anfrage
willkommen: „Wir geben unsere positiven
Erfahrungen gerne weiter.“
Der Liedermacher Wolf Biermann
zu Gast in der Schwarzkopf-Stif-
tung – er hielt einen Vortrag über
„Historische Reden an Europa“
Fotos: iStockphoto, Schwarzkopf-Stiftung / Adrian Jankowski
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