spendenmagazin 2_2013 - page 13

AuslAndshilfe
Hilfe kennt
keine Grenzen
Katastrophenvorsorge rettet im ernst-
fall Menschenleben. Mit ihrer spende
können wir weltweit im einsatz sein.
dRK-spendenkonto 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Stichwort: Katastrophenvorsorge
Spenden Sie noch heute
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Links: Eröffnung eines Zentrums für Frauen in Kirumba, die
Opfer sexueller Gewalt geworden sind.
Rechts: Camp für Vertriebene nahe Goma. Ein Großteil von
ihnen sind Frauen und Kinder
Fotos: Thomas Lohnes/Diakonie Katastrophenhilfe
Das DZI gibt einen aktuellen Überblick, welche
Organisationen im Kongo helfen.
Lars Thieleke
«
errichtet – darunter auch eine Anlaufstelle für Opfer sexuel-
ler Gewalt. Darüber hinaus bietet das Zentrum Schulungen
zumAnbau und der Bewässerung von Gemüse, zur Kleintier-
zucht, Hygiene, Familienplanung oder Konfliktmanagement.
Die Organisation Cap Anamur (Deutsche Not-Ärzte e.V.)
hat in der Stadt Kamituga (Süd-Kivu) ein Krankenhaus mit
250 Betten eingerichtet, das mit 350 stationären Patienten
sogar überbelegt ist. Obwohl in der Region um Kamituga
gewaltsame Auseinandersetzungen stattfinden, wird das
Krankenhaus von allen Parteien respektiert, sodass die
Ärzte arbeiten können. Das Team leistet Beachtliches:
Parallel zur medizinischen Versorgung hat es das lokale
Personal geschult, Duschen und Latrinen ausgebaut und
bietet eine umfassende psychologische Betreuung für Ver-
gewaltigungsopfer.
Stärkung der Mädchen und Frauen
Mit rund 60 Projekten ist Misereor in der Demokratischen
Republik Kongo tätig. In Bukavu (Süd-Kivu) unterstützt
das bischöfliche Entwicklungshilfswerk zum Beispiel seit
vielen Jahren das Centre OLAME, das Frauen zur Selbst-
hilfe schult und die Chancengleichheit zwischen Männern
und Frauen fördert. OLAME rückt mit Radiosendungen
Themen wie Frauenrechte und Geschlechterverhältnisse
ins öffentliche Bewusstsein und betreibt 15 Berufsausbil-
dungszentren, in denen über 6.000 Frauen und Mädchen zu
Schneiderinnen und Bäckerinnen, aber auch Mechanike-
rinnen und Maurerinnen ausgebildet werden. Das Konzept
von OLAME hat Erfolg: In den betroffenen Familien ist die
häusliche Gewalt um 90 Prozent zurückgegangen. Und in
den Dorfgemeinschaften werden Opfer sexueller Gewalt
und Traumatisierte nun nicht mehr verstoßen, sondern in
das Gemeindeleben integriert.
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