spendenmagazin 2_2013 - page 23

Glauben und Leben
„Der Glaube gibt uns Kraft, zusammen sind wir
mächtiger als alle Mächtigen.“ sagt Projektpartner
Padre Adalberto Palma Gómez aus Honduras.
Spendenkonto 17345
BLZ 360 602 95 Bank im Bistum Essen
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Usam restrum quam fugitib usantur
minvele ndipsa pa simende rcimet
ex eosam quaspedit lacepud ipient,
tes molum et ape vero officia quis ut
quam rempor sum debit labor suma.
Egal ob Kinderarbeit, -handel oder -rechte – in vielen Ländern weltweit gibt es nach Ansicht von Oliver Welke dringenden Handlungsbedarf.
Wo immer möglich, versucht der 47-Jährige deshalb als Botschafter von terre des hommes, das Gespräch auf diese Themen zu lenken
Insofern ist die heute-show eine Unterhal-
tungssendung. Gleichzeitig ist sie ein Wo-
chenrückblick, der die Sicht der Redaktion
auf jene Ereignisse der letzten fünf Tage
widerspiegelt, die wir spannend, lustig oder
auch mal empörend fanden.
Hilft es Ihnen beim Austeilen, ganz seriös
und scheinbar harmlos aufzu-
treten?
Ich soll ja erst mal aussehen
wie ein Nachrichtenmoderator,
damit die Komik dem Zuschau-
er nicht gleich mimisch ins
Gesicht springt. Stattdessen er-
schließt die sich über das, was wir erzählen.
Ist die Sendung für Sie auch eine Mög-
lichkeit, Dinge anzusprechen, die Ihnen
selbst auf die Nerven gehen?
Die heute-show ist kein Forum für persönli-
che Ansichten, weil das ja vermessen wäre.
Aber in ironiefreien Momenten vertrete ich
keine Position, die nicht meine wäre.
Auf Missstände ganz anderer Art machen
Sie als Botschafter von terre des hommes
aufmerksam. Wie kamen Sie zu dieser
zusätzlichen Aufgabe?
Die Organisation ist an mich herangetre-
ten. Deshalb habe ich mich über sie schlau-
gemacht und bewusst für sie entschieden,
weil ich ihr Konzept mit Schwerpunkt Kin-
der in Not als Vater zweier Söhne gut fand.
Was genau sind Ihre Aufgaben?
Zum Beispiel einen Scheck entgegenneh-
men oder bei einem Straßenkinder-Tag da-
bei sein. Einmal habe ich es geschafft, an
einer Projektreise teilzunehmen und fand
es spannend, vor Ort zu sehen, wie terre des
„Bei Tragödien sind die Deutschen ja
großzügig. Aber sonst ist die Spenden-
Situation in anderen Ländern besser“
hommes mit seinen Regionalbüros und Part-
nerorganisationen arbeitet. Mehr ist aus Ter-
mingründen momentan leider nicht möglich.
In den USA sind Spenden und ehren-
amtliche Tätigkeit selbstverständlich. In
Deutschland ruhen sich viele Menschen
darauf aus, dass der Staat allein zustän-
dig ist. Wäre Ihrer Meinung
nach auch bei uns ein Um-
denken wichtig?
Auf jeden Fall. Bei Tragödien
sind die Deutschen ja durchaus
großzügig. Aber zwischen sol-
chen Ereignissen ist die Spen-
den-Situation in anderen Ländern besser.
Bei uns fehlt das Bewusstsein, dass es auch
in den Kommunen ganz tolle Einrichtungen
gibt, die auf finanzielle Unterstützung an-
gewiesen sind. Außerdem kann man ebenso
praktisch helfen, zum Beispiel bei einer der
vielen Tafeln mitanpacken.
Interview: A. Schmelter de Escobar
«
Fotos: Kovermann (1), Picture-Alliance (1)
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