spenden magazin 2014 - page 13

WÜRDE SCHENKEN
…es für sie keinen rechtlichen
Beistand geben, lebten sie
illegal, auf fremdem Boden,
im eigenen Land.
WÜRDE...
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Ursula Honeck, 68,
1. Vorsitzende des Ver-
eins „Hilfe für Osteuropa
Todtnau-Seelscheid“ e.V.
Meine Tätigkeiten umfassen
eine große Bandbreite: Sam-
meln von Geld- und Sach-
spenden, Verarbeitung der zu
transportierenden Hilfsgüter,
Organisation, logistische Vorbereitung und regelmä-
ßige Begleitung von Transporten nach Osteuropa so-
wie Verwaltung von Patenschaften in Rumänien und
Moldawien. Während meiner zusätzlichen Informati-
onsreisen überzeuge ich mich von der Notwendigkeit
weiterer Hilfe sowie von der korrekten Verwendung
der finanziellen Mittel und der gebrachten Hilfs-
güter. Nach der Rückkehr aus Osteuropa spüre ich
immer wieder eine große Motivation, mich für die
betroffenen Menschen auch weiterhin einzusetzen,
was mir hoffentlich mit Hilfe meiner Mitarbeiter und
Spender noch lange gelingen wird.
Annette Spangenberg, 38,
Projektleiterin bei der EuroNatur Stiftung
Ein Paradebeispiel dafür, wie EuroNatur arbeitet, sind unsere Projekte zum
Schutz der letzten Balkanluchse. Wir setzen uns dafür ein, die Lebensräume
der seltenen Katzen zu bewahren – über Landesgrenzen hinweg und ge-
meinsam mit einem Netzwerk aus lokalen Partnerorganisationen. Besonders
reizvoll finde ich es, mit Menschen aus einem anderen kulturellen Umfeld zu
arbeiten, ihre Ideen und Vorstellungen zusammenzubringen, Probleme zu
identifizieren und dafür zu sorgen, dass wir alle an einem Strang ziehen. Dabei
habe ich großen Respekt vor unseren Partnern in Ländern wie Albanien und
Mazedonien, die sich trotz der geringen Bedeutung des Naturschutzes in ihrer
Heimat mit großem Engagement für unsere gemeinsamen Ziele einsetzen.
Jeder gespendete Euro trägt nicht nur dazu bei, den Balkanluchs zu schützen,
sondern hilft gleichzeitig, die Zivilgesellschaft auf dem Balkan zu stärken.
Ronald Meyer, 63, Vorstand
„die Fleckenbühler e.V.“
Wir Fleckenbühler sind eine
Selbsthilfegemeinschaft, die auf
dem Gebiet der Suchthilfe einzigartig ist. Zunächst nehmen wir
jeden Hilfesuchenden Tag und Nacht bei uns auf – ohne Anmeldung
oder Kostenübernahme. Zudem bilden das Zusammenleben in der
therapeutischen Gemeinschaft, Gruppengespräche sowie Arbeit und
Ausbildung das Fundament der Fleckenbühler. Süchtige Menschen
wieder fit für das Leben machen – das ist unsere Aufgabe, der auch
ich mich in meiner Arbeit als Vorstand und Geschäftsführer jeden
Tag aufs Neue stelle. Ich bin selbst Betroffener, gehöre zur Gründer-
generation der Fleckenbühler und lebe seit 1971 frei von Drogen.
Dadurch kann ich mich in jeden Menschen, der an unsere Tür klopft,
einfühlen. Auch dies macht unsere Suchthilfearbeit, die ohne Unter-
stützung von außen nicht denkbar wäre, einzigartig.
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