spenden magazin 2014 - page 21

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worldvision.de/micro
Zukunft für Kinder!
DER GUTE KREDIT
KLEINES INVESTMENT - GROSSE WIRKUNG
„Heute kann ich selbst für
meine Kinder sorgen.”
Jaqueline, Ruanda
so viel mehr geholfen habe als zehn Jahre
Verbandsarbeit.
Dann könnten Sie das Thema Ihres nächs-
ten Films ja entsprechend auswählen?
Daswäremöglich –wenn ich es nicht langwei-
lig fände, in jedem Film einen Missstand auf-
zuzeigen und die Zuschauer zu belehren.
«
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Interview: A. Schmelter de Escobar
bei einem Job bekommen hättet?“ Mir fiel
es zwar unglaublich schwer, einfach zu den-
ken: Ihr bekommt nichts, weil ich Betteln
nicht die richtige Option für Euch finde.
Aber wenn man sich lange und sinnvoll en-
gagieren will, muss man Organisationen un-
terstützen, die Hilfe zur Selbsthilfe geben.
Eines dieser Kinder haben Sie bis vor Kur-
zem über World Vision als Patin betreut.
Das war der kleine Peter, der in einer Szene
des Films mitspielt. Bis Peter 2013 leider an
Tuberkulose starb, hat er mir immer wieder
geschrieben, dass er noch an die Dreharbei-
ten denke – die beste Zeit seines Lebens.
Dass wir regelmäßig Kontakt hatten, war
eine schöne Sache. Denn so hatte ich als
Patin das Gefühl zu wissen, wen ich unter-
stütze – auch wenn das Geld nicht direkt bei
Peter landete, sondern in einen großen Topf
kam, ummehrere Projekte zu unterstützen.
Wie engagieren Sie sich sonst noch?
Bei den Beiratsitzungen der Kinderhilfsor-
ganisation „Children – For a better World“
bin ich oft involviert,
wenn es darum geht,
welche Projekte un-
terstützt werden. Zu-
sätzlich spende ich
an Organisationen,
die mir vertrauens-
würdig erscheinen
und wichtig sind,
wie zum Beispiel
Greenpeace, Am-
nesty Internatio-
nal, die Deutsche
Krebshilfe. Die be-
kommen alle keine
Riesenbeträge. Aber
jedes Jahr sind das schon ein paar Tausend
Euro. Außerdem kann ich durch meinen
Beruf viele Menschen erreichen und auf
bestimmte Situationen oder Länder hinwei-
sen, habe also eine Stimme. Einmal durf-
te ich als Regisseurin die tolle Erfahrung
machen, wirklich etwas zu bewegen: Nach
„Jenseits der Stille“ sagten mir Gehörlose in
ganz Deutschland, dass dieser Film ihnen
Fotos: © 2013 Studiocanal Gmbh - Mathias Bothor
Straßenbau statt Bargeld: Auf Wunsch der Dorfältesten half Caroline
Link in Kenia, das Dorf Mukutani verkehrstechnisch besser anzubinden
Interview | 21
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