spenden magazin 2014 - page 25

Geldspenden sind besser als Sachspenden und
freie Spenden sind Zweckbindungen vorzuziehen
Wir unterstützen die Mutigen in Lateinamerika,
die gegen Justizwillkür kämpfen. Ihre Spende hilft!
M U T Z U T A T E N
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au f e i nen B l i ck
Der DZI Spenden-Alma-
nach ist das Who’s
Who des deutschen
Spendenwesens.
Einmal im Jahr veröf-
fentlicht das DZI darin
neben den Einzelpor-
träts aller Spenden-
Siegel-Organisationen
Tipps, Trends, Zahlen und Fakten rund
um das Thema Spenden. Der Almanach
2014 ist im November erschienen und
enthält auch Fachbeiträge zu Themen
wie Rassismus in der Spendenwerbung,
Kommunikationsverhalten von Spenden-
organisationen oder zur Wirksamkeit
von deren Online-Aktivitäten. Der Spen-
den-Almanach kann beim DZI oder über
den Buchhandel zum Preis von 12,80
Euro (ggf. zuzüglich Versandkosten) be-
stellt werden oder als E-Book zum Preis
von 9,80 Euro. Ältere Ausgaben des
Spendenführers sind kostenfrei auf der
DZI-Internetseite abrufbar (
/
dzi-institut/verlag/spenden-almanach).
So spenden Sie klug und sicher
5. Tipp:
Der richtige Weg der Spende
Sobald Sie sich für ein Hilfswerk entschie-
den haben, achten Sie darauf, dass Ihre
Spende möglichst schnell und kostengüns-
tig das Ziel erreicht. Hierzu eignen sich
insbesondere die Spende mittels Überwei-
sungsträger oder Online-Banking, Dauer-
auftrag und Lastschriftverfahren. Auch den
Online-Spendenformularen auf den Websi-
tes seriöser Hilfswerke können Sie vertrau-
en. Spenden per SMS sind unkompliziert
und anonym, haben aber den Nachteil,
dass die anfallenden Transaktionskosten,
die von der Spende abgezogen werden, va-
riieren können und für Spenderinnen und
Spender manchmal nicht klar ersichtlich
sind. Auch bei der Spende über sogenann-
te Spendenplattformen im Internet sollten
Sie genau darauf achten, wer die Anbieter
sind, wie die Spende weitergeleitet wird und
welche Transaktionskosten konkret anfal-
len. Gut ist, wenn diese Plattformen leicht
erkennen lassen, ob die begünstigte Spen-
denorganisation ein Spenden-Siegel trägt
oder zumindest eine Selbstverpflichtung
bei einem Dachverband unterzeichnet hat.
6. Tipp:
Das „Gießkannenprinzip“ meiden
Verzetteln Sie sich nicht. Konzentrieren Sie
Ihre Spenden auf wenige Organisationen.
Das erleichtert Ihnen die Seriositätsprü-
fung und reduziert die Verwaltungsauf-
wendungen und zugleich die Werbepost in
Ihrem Briefkasten.
7. Tipp:
Nachhaltig spenden und auf
Zweckbindungen verzichten
Anstatt immer wieder neue Hilfswerke zu
berücksichtigen, unterstützen Sie besser
die ausgewählten Organisationen länger-
fristig und regelmäßig – und am besten
ohne einschränkende Zweckbindung. Dau-
erspenden haben den Vorteil, dass Hilfswer-
ke nicht jede Fördermaßnahme gesondert
bewerben müssen, und freie Spenden kön-
nen wirksamer und wirtschaftlicher einge-
setzt werden als zweckgebundene Gelder.
8. Tipp:
Geldspenden sind besser als
Sachspenden
Sachspenden sollten nur dann gegeben
werden, wenn seriöse Hilfswerke dazu auf-
rufen. Ansonsten gilt, dass Geldmittel von
«
den Hilfswerken flexibler und effizienter
eingesetzt werden können. Teure Trans-
portwege entfallen, viele Produkte können
billiger vor Ort gekauft werden und stärken
außerdem die Wirtschaft am Zielort.
Christel Neff
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