spenden magazin 2016 - page 15

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2016/1
tens 20 Prozent Eigenanteil, manchmal auch mehr aufbringen.“ Der
landwirtschaftliche Nutzungsdruck macht den Regenwäldern Latein-
amerikas und Südostasiens stark zu schaffen. Auch ein Bewusstsein
für Nachhaltigkeit ist bei der Bevölkerung oft nicht vorhanden. Hier
setzt die Arbeit von Oro Verde an. „Um Gelder zu generieren, wenden
wir uns erst an unsere treuen Spender, dann gehen wir zu Betterplace,
einer der größten Spendenplattformen im Internet, die uns bei der
Werbung unterstützen. Dass wir das DZI Spenden-Siegel haben, ist
eine große Hilfe, weil es unsere Transparenz stärkt“, sagt Hesebeck.
Gemeinsam etwas erreichen
Davon profitiert auch EuroNatur aus Radolfzell. Die Organisation hat
sich den grenzüberschreitenden Naturschutz in Europa zur Aufgabe
gemacht. Seit vielen Jahren engagiert sie sich vor allem auf dem
Balkan. Aktuell sind dort unzählige Flüsse von Staudammprojek-
ten bedroht. Deshalb hat EuroNatur gemeinsam mit Partnern die
Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“ gestartet, die bei Euro-
Natur von Diplom-Geografin Theresa Schiller koordiniert wird. „Im
Moment geht es vor allem um die Vjosa in Albanien, den letzten
großen Wildfluss Europas außerhalb Russlands“, sagt Schiller. „Die
albanische Regierung will dort das Wasserkraftwerk Pocem bauen,
was katastrophale ökologische Folgen hätte.“
EuroNatur macht auf die Schönheit und Unversehrtheit dieser Region
aufmerksam. Eine eigene hydromorphologische Untersuchung hat er-
geben, dass auf der Balkanhalbinsel von 35.000 Flusskilometern 80
Prozent noch in einem sehr guten bis akzeptablen Zustand sind. Das
ist einmalig. Die Naturstiftung kämpft deshalb für strenge Umwelt-
verträglichkeitsprüfungen nach EU-Standards und erarbeitet einen
Öko-Masterplan, welche Gebiete No-Go-Areas für Wasserkraftwerke
sind. An der Vjosa will EuroNatur ein dreijähriges Moratorium für
sämtliche Bauvorhaben erreichen. Schiller, die als EuroNatur-Kampa-
gnenleiterin zwar nichts mit dem Fundraising für ihr Projekt zu tun
hat, weiß trotzdem sehr genau um die Bedeutung der Finanzierung.
„Bei so einer Kampagne gibt es immer so viele unvorhergesehene
Entwicklungen, auf die wir spontan reagieren müssen“, betont sie.
„Es kann sein, dass wir ganz schnell eine Protestaktion vor Ort or-
ganisieren müssen. Nur die Spenden, die wir erhalten, geben uns die
Flexibilität, das zu tun!“
Alexa Christ
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Fotos: DUH, Oblak Aljaz
Die Vjosa in Albanien ist der letzte große Wildfluss Europas. Umso
wichtiger ist es, diese Natürlichkeit zu bewahren
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