spenden magazin 2016 - page 17

„Viele Kinder in
Afrika wünschen sich
kein Spielzeug.
Nur ein Gesicht!“
Michael Mendl, Schirmherr von
Gegen Noma – Parmed e.V.
Noma ist die Krankheit der Armut und der Kinder
Den Schwächsten, die fast nichts mehr
haben, raubt sie auch noch das Ge-
sicht. In Afrika sterben jedes Jahr über
100.000 Kinder. Bedingt durch Unter-
ernährung und mangelnde Hygiene
zerfrisst Noma das ganze Gesicht und
führt ohne umgehende Hilfe zum ent-
setzlichen Tod. Dabei können wir mit
einfachen Mitteln helfen, dass Noma
erst gar nicht entsteht. Durch Aufklä-
rung, Prävention und die rechtzeitige
Versorgung mit einfachem Antibiotika.
Unterstützen Sie bitte
Gegen Noma – Parmed e.V.
Spendenkonto
IBAN DE96 5108 0060 0013 9440 01
BIC DRESDEFF510
Alfons Lakenberg, 75
Jahre, Gründer der Stif-
tung: Aktionen – Stiftung
für Menschen in Not
Der aus Castrop-Rauxel stam-
mende Bischof Rettler wirkte
1979 in Pirapitingui/Brasilien
als Betreuer bei den Leprakran-
ken. Er bat uns dringend um
Hilfe in letzter Not. Wir errichte-
ten dort einen Operationssaal, der für die Leprösen eine
Erlösung war. Unsere dort erfahrene Lebensprägung
war der Antrieb für unsere Arbeit in Osteuropa bei den
Behinderten und Schwerstkranken. Wir leisteten Grund­
renovierungen der Behindertenheime in Zagreb/Kroa-
tien (1995), in Presov/Ostslowakei (2004), in Miercurea
Ciuc/Rumänien (2010). Der Erfolg war sehr erfreulich!
Unser jetziges Projekt: „Eine Schule für ALLE Kinder
in Bosanska Krupa in Bosnien“. Wir erleben behinder-
te Kinder, die aus Scham der Familie nicht zur Schule
gehen. Die Schaffung der erforderlichen Barrierefreiheit
ist jedoch sehr teuer und bereitet uns wegen der damit
verbundenen Kosten zur Zeit schwere Kopfschmerzen.
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Iris Riedmüller, 49, Leiterin Rambazotti e. V.
„Jedes Kind ist ein Schatz…“ Vor 28 Jahren hat mich als Landschafts-
planungsstudentin der Zirkusvirus erwischt. Zu erleben, wie aus einer
Gruppe von verhaltensaufälligen Kindern und Jugendlichen durch die
Zirkuspädagogik eine homogene Truppe wächst, war magisch. Mich
haben besonders das Feuerspielen, das Seiltanzen und die Partner­
akrobatik gefesselt. Heute inszeniere ich die Shows und leite unser 1999
entstandenes Circushaus. Seitdem sind wir international Vorbild und be-
raten andere Gruppen. 400 Kinder kommen pro Woche und machen hier
Zirkus, viele über zehn Jahre und länger. Jenseits von Leistungsdruck
und Bewertung dürfen hier Stärken weiterentwickelt und Grenzen
überwunden werden. In der Zirkusgruppe beginnt der Stern eines jeden
Kindes zu strahlen, können Sorgen vergessen und neue Rollen auspro-
biert werden. Die Welt braucht Persönlichkeiten, bei Rambazotti dürfen
sie sich entfalten. Und so strahlt das Glück jeden Tag zu uns zurück.
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