Soziale Arbeit 07.2019

Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete


S. 241

Editorial

S. 242-249

The Future of Social Work

Rory Truell, Rheinfelden/Schweiz

Schlagworte: Soziale Arbeit - soziale Bewegung - international - Berufsverband - historische Entwicklung

Zusammenfassung
Der Beitrag diskutiert den Zuwachs der Profession Sozialer Arbeit aus einer globalen Perspektive. Es werden die Ursachen des Wachstums ebenso untersucht wie die voraussichtlichen Entwicklungen im Kontext der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sowie der zunehmenden Erkenntnis vieler Regierungen und Politiker, dass ökonomische und soziale Ziele in Abhängigkeit zueinander stehen.
Professor Rory Truell, PhD, MSW, is Secretary- General and CEO at The International Federation of Social Workers. He worked also as a psychotherapist and led the New Zealand Institute of Training in Social Services. E-mail: rory.truell@ifsw.org
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S. 243

DZI Kolumne

Horizont
Der Sommer ist die Zeit der weiten Horizonte. Im Urlaub lassen wir das enge Korsett des Alltags hinter uns, sind offen für neue Eindrücke, andere Menschen, fremde Kulturen. Selbst wenn wir wieder zurück sind, bieten die noch immer langen, hellen Tage Raum für Treffen mit Freunden im Garten, kleine Ausflüge, kulturelle Unternehmungen. All das bringt nicht nur Erholung, sondern öffnet uns auch den Blick auf Perspektiven und Möglichkeiten der Erneuerung.

Diese Juli-Ausgabe der Sozialen Arbeit ist auch ein Heft der weiten Horizonte. Gerade die Beiträge von Rory Truell, Generalsekretär der International Federation of Social Workers (IFSW), sowie des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) über Qualitätsstandards für das Studium der Sozialen Arbeit, zeigen uns neue, teils wirklich aufrüttelnde Perspektiven für die Chancen und Herausforderungen unserer faszinierenden, dem Menschen dienenden Profession.

„Die Soziale Arbeit ist weltweit das am schnellsten wachsende Berufsfeld“ – „Jeder Dollar, der für soziale Dienstleistungen ausgegeben wird, bringt der wirtschaftlichen Entwicklung einen Vorteil im Wert von drei Dollar“. Schon allein diese beiden Statements im Beitrag von Rory Truell zeigen die im Alltag oft verkannte Bedeutung der Sozialen Arbeit und belegen, wie gut und richtig es ist, dass sich der Vorstand der DGSA nun in unserer Fachzeitschrift mit seinem Positionspapier zu Qualitätsstandards im Studium der Sozialen Arbeit äußert. Denn eine Profession kann nur in dem Maße nachhaltig und erfolgreich wachsen, wie dies auch in ihren Ausbildungs- und Beschäftigungsstrukturen gelingt.

Viel Freude und Gewinn beim Lesen – und Ihnen eine schöne Sommerzeit!

Burkhard Wilke
wilke@dzi.de

S. 250-256

Qualitätsstandards für das Studium der Sozialen Arbeit

Duale, trägernahe und reguläre Studiengänge in einer sich wandelnden Hochschullandschaft

Dieter Röh, Hamburg; Christian Spatscheck, Bremen; Wolfgang Antes, Sersheim; Stefan Borrmann, Landshut; Michaela Köttig, Frankfurt; Sonja Kubisch, Köln; Claudia Steckelberg, Neubrandenburg; Barbara Thiessen, Landshut

Schlagworte: Soziale Arbeit - Studium - Qualität - Richtlinie - Verband

Zusammenfassung
Im Kontext einer sich verändernden Hochschullandschaft entstehen derzeit zahlreiche neue Studiengänge Sozialer Arbeit. Dabei werden oft auch duale und „ trägernahe“ Studienmodelle diskutiert und etabliert. Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) hat diese Veränderungen mit einer Recherche dokumentiert und mit einem Positionspapier zu Qualitätsstandards kritisch kommentiert. Der Beitrag fasst diese beiden Aktivitäten zusammen.
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S. 257-266

Emotionsregulation als Beratungsansatz in der Sozialen Arbeit

Julien Maurer, Coburg; Rebecca Löbmann, Würzburg

Schlagworte: Beratung - Soziale Arbeit - Emotion - Klient-Beziehung - Methode

Zusammenfassung
Gegenwärtig findet in beratenden und therapeutischen Settings die Emotionsregulation besondere Beachtung. Der vorliegende Beitrag untersucht, inwiefern diese Perspektive für die Soziale Arbeit nutzbar gemacht werden kann. Es wird ein Überblick darüber gegeben, wie Fachkräfte mit Emotionen ihrer Klienten und Klientinnen umgehen können – sowohl in aktuellen Gesprächssituationen als auch bei der Feststellung dysfunktionaler Emotionsregulationsstrategien in deren Alltag.
Julien Maurer, B.A. Soziale Arbeit, studiert derzeit im Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Coburg. E-Mail: julienmaurer@msn.com
Professor Dr. Rebecca Löbmann lehrt Wissenschaftstheorie an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften und leitet dort den Vertiefungsbereich Gefährdetenhilfe/Resozialisierung. E-Mail: rebecca.loebmann@fhws.de
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S. 267-272

Rundschau

S. 271

Tagungskalender

S. 273-277

Bibliographie

S. 278-280

Verlagsbesprechungen

S. 280

Impressum

Weitere Informationen

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (Hrsg.)
Berlin, 2019, 40 Seiten
ISBN: 0490-1606

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