2005

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Heft 8

S. 282-288

Über die (Un)Möglichkeit einer Sozialen Diagnose
Diagnostizieren in der Sozialen Arbeit ist ein Prozess, an dessen Ende keine Diagnose steht
Silke Jakobs; Dieter Röh, Emden
Schlagworte: Diagnose - Soziale Arbeit - Handlungskompetenz - Experte - Methode - Klinische Sozialarbeit

Soziale Diagnose ist ein hoch aktuelles Thema für die Soziale Arbeit. Für die Entwicklung einer Sozialen Diagnose sind neben methodischen und fachwissenschaftlichen Kenntnissen auch personale Kompetenzen nötig, damit die Diagnostik nicht auf ein rein technisches Können reduziert wird. Daher wird für eine Diagnose, die sich als dialogisches Geschehen versteht, ein neuer Expertentypus benötigt. Die Autoren zeigen die kontroverse Diskussion auf und schlagen vor, sich zukünftig vermehrt mit der Herausbildung einer solchen, auf Dialog und Prozess ausgerichteten Diagnosekompetenz in der Sozialen Arbeit zu beschäftigen.

Silke Jakobs ist Dipl.-Pädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven, Constantiaplatz 4, 26723 Emden E-Mail: jakobs@fho-emden.de

Dieter Röh ist Dipl.-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/ Wilhelmshaven, Constantiaplatz 4, 26723 Emden, E-Mail: roeh@fho-emden.de

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S. 288-295

Sozialmanagement und Gender Mainstreaming
Neue Aspekte für die Professionalisierung der Sozialen Arbeit
Martin Albert, Freiburg im Breisgau
Schlagworte: Sozialmanagement - Soziale Arbeit - Professionalisierung - Frau - geschlechtsspeziefische Faktoren - Wohlfahrtsverband

Frauen in Leitungspositionen sind im sozialen Bereich, insbesondere bei den Wohlfahrtsverbänden, weiterhin unterrepräsentiert. Die Ursachen liegen in der spezifischen Entwicklung der Sozialen Arbeit als Profession und berühren Fragen von Macht und Marktökonomie. Gender Mainstreaming stellt eine gezielte Strategie dar, geschlechtsspezifische Rollenmuster auf der Führungsebene in Frage zu stellen, damit Gleichstellung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch tatsächlich umgesetzt werden.

Dr. Martin Albert ist Dipl.-Sozialarbeiter und Dipl.- Pädagoge, arbeitet im Sozialen Dienst eines Wohlfahrtsverbandes und hat Lehraufträge an der Evangelischen Fachhochschule, der Pädagogischen Hochschule und der Katholischen Fachhochschule für Sozialwesen, jeweils in Freiburg. Privatanschrift: Schwaighofstr. 10, 79100 Freiburg im Breisgau E-Mail: Dr.M.Albert@web.de

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S. 295-302

Vermittlungsformen zum Nationalsozialismus für Jugendliche und Kinder
Beate Arlt, Hamburg
Schlagworte: Schüler - politische Bildung - Schule - Unterricht - Nationalsozialismus - Gedenkstätten - Pädagogik - Zeitzeuge - Vorschulkind

Die Vermittlung der Zeit des Nationalsozialismus anhand historischer Daten und biographischer Aspekte gehört im Schulunterricht zum Standard und ist auch ein Teil der Jugendarbeit. Die Frage nach dem „besten Alter“zum Einstieg in die politisch-historische Erziehung steht dabei im Zentrum der Diskussion der Fachleute. Dieser Artikel diskutiert die Altersfrage und stellt insbesondere zwei Projekte für Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen acht und zwölf Jahren vor.

Beate Arlt ist Dipl.-Sozialpädagogin. Privatanschrift: Haubachstr. 24, 22765 Hamburg E-Mail: BeateArlt@web.de

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S. 302-310

Das Anti-Aggressivitäts-/Coolness-Training® (AAT/CT)
Horst Schawohl, Hamburg
Schlagworte: Straffälligkeit - Jugendlicher - abweichendes Verhalten - Aggression - Training - Beziehung - Empathie - Anti-Aggressions-Training

Die Arbeit mit straffälligen Jugendlichen und jungen Heranwachsenden kann dann von aussichtsreichem Nutzen sein, wenn diese jungen Menschen einerseits nicht auf ihre Straftaten oder ihre deviant-delinquenten Verhaltensweisen reduziert werden, sondern ihnenWertschätzung entgegengebracht wird, andererseits die Bereitschaft zur Konfrontation nicht ausbleibt. Gelingt die Kombination von Empathie und Konfrontation, können durchaus integrative Möglichkeiten entstehen, deren prospektive Aussichten eine individuelle Anstrengung durch die Teilnahme an einem Anti-Aggressivitäts- oder Coolness-Training lohnenswert erscheinen lassen.

Horst Schawohl ist Dipl.-Sozialpädagoge, Doktorand der Universität Lüneburg und Anti-Aggressivitäts- Trainer® bei Nordlicht e.V., Tonndorfer Hauptstr. 151, 22045 Hamburg E-Mail: SchawohlHorst@aol.com

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