Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2005

2005

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S. 322-329

Working with multiproblem families
Social work theory and practice
Istifan Maroon, Haifa; Oldrich Matousek, Prag
Schlagworte: Familie - Problemgruppe - Gruppendynamik - Intervention - Methode - Coping

Die sehr schwierigen psychosozialen Merkmale und die eingeschränkten Mittel, hiermit umzugehen, machen Familien, die mit vielen Problemen zu kämpfen haben, zu einer Quelle ständiger Sorge und Frustration für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die sich selber gefangen in dem Mythos, dass eine Veränderung im Leben dieser Menschen nicht möglich sei, wiederfinden können.Welche Methoden und Strategien des Eingreifens können sie aus diesem bedrückenden Kreislauf, der sich meistens über eine Generation hingezogen hat, herausführen? Dieser Artikel stellt die Prinzipien und die Praxis des „Challenge Program”dar und beschreibt das Eingreifen bei einer solchen Familie. Es handelt sich hierbei um ein kurzfristiges Programm mit speziellen Schwerpunkten, welches über vier bis sechs Monate durchgeführt wurde. Hieran anschließend folgte eine Pause für die Nachsorge und Untersuchungen bezüglich dessen, ob die Familie in der Lage war, ihre neu erlernten Fähigkeiten einzusetzen, sowie danach eine Behandlung zusätzlich ausgewählter Themen.

Dr. Istifan Maroon ist Dipl.-Sozialarbeiter und Supervisor und lehrt an der Haifa University, Faculty of Education, Haifa 31905, Israel E-Mail: istifan@construct.haifa.ac.il

Dr. Oldrich Matousek ist Psychologe und Dekan des Fachbereichs Sozialarbeit der Charles University, U Krize 8,15800 Prag, Tschechien E-Mail: oldrich.matousek@ff.cuni.cz

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S. 329-331

Benötigt Soziale Arbeit eine Berufsethik?
Eine einführende Reflexion in eine komplexe Thematik
Eric Mührel, Emden
Schlagworte: Beruf - Ethik - soziale Arbeit - Handlungskompetenz - Sozialarbeiter - Wertvorstellung - Menschenwürde

Warum ist Ethik überhaupt ein Thema der Sozialen Arbeit? Und über welche Fragestellungen können Studierende der Sozialen Arbeit und Berufstätige in sozialen Berufen einen Zugang zu diesem komplexen Thema finden, ohne direkt von abstrakten Gedankengängen abgeschreckt zu werden? Mittels einer einführenden Reflexion angeblicher Selbstverständlichkeiten werden Wege zu dem Thema Berufsethik eröffnet.

Professor Dr. Eric Mührel ist Philosoph und Dipl.- Sozialarbeiter. Er lehrt Sozialarbeitswissenschaften und Sozialpädagogik an der Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/Wilhelmshaven – Standort Emden, Constantiaplatz 4, 26723 Emden E-Mail: muehrel@fho-emden.de

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S. 331-337

Landwirtschaft als Beschäftigungsfeld für Menschen mit Behinderung
Martina Carl, Neukirch
Schlagworte: geistig Behinderter - psychisch Kranker - Arbeit - Arbeitsplatz - Therapie - Befragung - Landwirtschaft

Im Rahmen einer Diplomarbeit am Fachbereich Sozialwesen der Universität Kassel wurden die Bedeutung und die Funktionen von landwirtschaftlicher Arbeit für Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung untersucht. Besondere Beachtung wurde hierbei sowohl den therapeutischen Wirkungsweisen und Potenzialen als auch den Schwierigkeiten und Grenzen von so genannten„grünen“Beschäftigungsbereichen wie Land- und Gartenbau geschenkt.

Martina Carl ist Dipl.-Sozialpädagogin und arbeitet zurzeit im Gartenbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen in der Bildungsstätte Sommeri am Bodensee/Schweiz. Privatanschrift: Stocken 575, CH-9315 Neukirch, E-Mail: macarl@gmx.net

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S. 337-343

Sekundärprävention als Früherkennung
Eine Chance für Prävention und Behandlung
Martin Hafen, Luzern
Schlagworte: Prävention - Früherkennung - Methode - Sekundärprävention

Angesichts der großen Zahl von Ursachen, bei denen die Prävention zur Verhinderung eines Problems ansetzen kann, und der beschränkten Mittel, die ihr dafür zur Verfügung stehen, stellt sich die Frage nach Maßnahmen, die näher bei der Behandlung angesiedelt sind. Die Einrichtung von Früherkennungsstrukturen in einer Organisation bietet einen solchen Ansatz. Mit Sekundärprävention in der Form von Früherkennung wird es möglich, bereits Anzeichen von Problemen zu erkennen und frühzeitig behandelnd einzugreifen. Das geschieht sowohl im Sinne der Behandlung, die früher einsetzen kann, als auch im Sinne der Prävention, da die Verfestigung der Probleme verhindern wird.

Martin Hafen ist Sozialarbeiter und Soziologe und Dozent an der Hochschule für Soziale Arbeit Luzern, Werftstr. 1, CH-6002 Luzern E-Mail: mhafen@hsa.fhz.ch

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S. 343-346

Deutsch für Patienten mit Migrationshintergrund
Ein Modellprojekt in einem psychiatrischen Krankenhaus
Julia Levit; Gottlieb Krune; Manfred Voepel, Hamburg
Schlagworte: Patient - psychisch Kranker - Ausländer - Sprachunterricht - Modellprojekt

Das Klinikum Nord in Hamburg ist unter anderem ein Krankenhaus der psychiatrischen Regelversorgung für eine Region von circa 900 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Der hohe Anteil von ausländischen Kranken der Allgemeinpsychiatrie und deren oftmals mangelhafte berufliche und soziale Einbindung in ihrem Zielland führte bereits 1994 zur Überlegung von Angeboten eines Sprachförderkurses auf den Stationen. Seit knapp elf Jahren werden sowohl Deutschkurse für Patienten und Patientinnen aus den ehemaligen GUS-Staaten angeboten als auch multinationale Kurse mit Teilnehmenden aus verschiedensten Herkunftsländern. Mit der Unterstützung des Vereins der Deutschen aus Russland e.V. wird an dem Aufbau eines nachklinischen Angebotes gearbeitet, das neben der Sprachförderung auch soziale Kontakte vermitteln soll.

Julia Levit ist Dipl.-Sozialpädagogin im Krankenhaussozialdienst des Klinikum Nord, Langenhorner Chaussee 560, 22419 Hamburg Gottlieb Krune ist Vorsitzender des Vereins der Deutschen aus Russland e.V., Von-Scheliha-Str.16, 21035 Hamburg Manfred Voepel ist Dipl.-Pädagoge und Leiter des Sozialpädagogischen Fachdienstes im Klinikum Nord, Langenhorner Chaussee 560, 22419 Hamburg E-Mail: Manfred.Voepel@k-nord.lbk-hh.de

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