2005

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Heft 12

S. 442-449

Bürgerschaftliche Kompetenzen fördern
Zur Engagementförderung in und mit der Schule
Birger Hartnuß, Berlin; Stephan Maykus, Münster
Schlagworte: bürgerschaftliches Engagement - Schule - Bildungsreform

Der Ausbau von Ganztagsschulen ist gegenwärtig der zentrale bildungspolitische Reformansatz in Deutschland, der hohe Erwartungen auf sich zieht. Dies gilt auch hinsichtlich der Förderung bürgerschaftlicher Kompetenzen. Allerdings ist dieser Aspekt der Bildung sowohl in der allgemeinen Bildungsdebatte als auch mit Blick auf den Ausbau und die Weiterentwicklung ganztägiger Schulformen bislang noch unterbelichtet.

Birger Hartnuß ist wissenschaftlicher Referent in der Geschäftsstelle des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement, Michaelkirchstr. 17/18, 10179 Berlin, E-Mail: hartnuss@deutscher-verein.de

Dr. Stephan Maykus ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Jugendhilfe und Ganztagsschule im ISA Institut für soziale Arbeit e.V., Studtstr. 20, 48149 Münster E-Mail: isa.maykus@muenster.de

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S. 449-456

Zum Berufsbild in der Sozialen Arbeit
Das berufliche Selbstverständnis und seine Unschärfen
Rosemarie Karges; Ilse M. Lehner, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit - Berufsbild - Definition - Befragung - Selbstverständnis

Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogen definieren ihre berufliche Identität überwiegend über die Beschreibung ihres alltäglichen Handelns. Auf Grund der Vielfalt der Arbeitsfelder konnte bisher kein einheitliches Berufsbild Soziale Arbeit entstehen. Dies wirkt sich hemmend auf die Weiterentwicklung einer beruflichen Identität aus. Im Interesse eines reflexiven und bewussten Selbstverständnisses stellt sich die Aufgabe, bereits in der Ausbildung herauszuarbeiten, wie eine zeitgemäße übergreifende und nicht nur arbeitsfeldbezogene berufliche Identität aussehen kann, wie sie zum Beispiel der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit(2005) formuliert.

Professorin Dr. Rosemarie Karges ist Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Pädagogin, sie lehrt Theorien, Handlungskonzepte und Methoden der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin E-Mail: karges@khsb-berlin.de

Professorin Dr. Ilse M. Lehner ist Pädagogin und lehrt an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin im Bereich der Fachwissenschaft Soziale Arbeit, Geschichte sowie Theorien der Sozialen Arbeit, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin E-Mail: lehner@khsb-berlin.de

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S. 456-463

Adele Beerensson
Ihr Wirken für die Sozialarbeit in Berlin und Deutschland
Peter Reinicke, Berlin
Schlagworte: Sozialarbeit - Frauenbewegung - historische Entwicklung - Berufsverband - Ausbildung - Judentum - Großbritannien - soziale Persönlichkeit

Vor 125 Jahren wurde Adele Beerenssongeboren. Sie gehörte zu den Frauen in Deutschland, die der professionellen Sozialarbeit, von Berlin ausgehend, den Weg ebneten. Neben ihrer Lehrtätigkeit übernahm sie berufspolitische Leitungsaufgaben und bemühte sich engagiert, dem jungen Frauenberuf der Sozialarbeiterin Anerkennung in der Gesellschaft zu verschaffen.1933 emigrierte sie nach England, ihrem Geburtsland, und fand Arbeit im „Sara Pyke House“, einer jüdischen Einrichtung für Mädchen und Frauen in London.

Professor Dr. Peter Reinicke ist Dipl.-Sozialarbeiter und Dipl.-Pädagoge, er lehrt Sozialarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Berlin, Postfach 37 02 55, 14132 Berlin, E-Mail: peter@reinicke.de

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S. 463-468

Kooperation in der Elternarbeit
Jenseits von Abgabe- und Kampfmuster
Heiko Kleve, Potsdam
Schlagworte: Elternarbeit - Kooperation - Rollenverhalten - Methode - Familie - Modell

Sozialarbeit, Sozialpädagogik, ja allgemein psychosoziale Beratungsprozesse, die Eltern – zumeist auf Schwierigkeiten und Probleme ihrer Kinder beziehungsweise mit ihren Kindern – konstruktiv ansprechen wollen, gelingen in der Regel nur, wenn es die Professionellen schaffen, Kooperationsbeziehungen zu den Eltern herzustellen.Wenn Eltern sich jedoch in ihren oder in Belangen der Kinder übergangen oder gegängelt fühlen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, eine solche Kooperationsbeziehung aufzubauen.Was aber erhöht die Wahrscheinlichkeit von Kooperation in der Elternarbeit, insbesondere bei freien Trägern, die Erziehungshilfen (nach §§ 27 ff. SGB VIII) durchführen? Dies ist die zentrale Frage, die im Folgenden thematisiert werden soll.

Professor Dr. Heiko Kleve ist Dipl.-Sozialarbeiter und lehrt soziologische und sozialpsychologische Grundlagen der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Sozialwesen, Friedrich- Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam E-Mail: kleve@fh-potsdam.de

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