2005

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

S. 82-88

Frauenwohnprojekte
Anders leben als gewohnt
Gabriele Gerngroß-Haas, Stuttgart
Schlagworte: Frau - Wohnverhältnisse - Lebensqualität - Projekt - Selbsthilfe - Motivation - Soziale Arbeit

Immer mehr Frauen wollen nicht allein, sondern in Gemeinschaft mit anderen Frauen leben. Sie machen sich auf den Weg, suchen nach anderen Interessierten und entwickeln in einem mitunter längeren Prozess eine gemeinschaftliche Wohnform. Die Fachszene hat hierfür den Begriff „selbstorganisierte Frauenwohnprojekte“ geprägt. Der Artikel geht auf die Hintergründe dieses aktuellen gesellschaftlichen Phänomens ein, gibt einen Einblick in die Vielfalt der Projekte, skizziert die Motive der beteiligten Frauen, schildert auf der Basis von Intensivinterviews mit Bewohnerinnen Chancen und Probleme einer solchen Wohnform und beschreibt einige notwendige Schritte auf dem Weg zum Projekt. Abschließend wird die Rolle der Professionellen, insbesondere die der Sozialen Arbeit, bei selbstorganisierten Frauenwohnprojekten beleuchtet.

Gabriele Gerngroß-Haas ist Dipl.-Soziologin. Sie arbeitet als selbstständige Planerin, Forscherin und Beraterin für den Sozialbereich. Anschrift: Heusteigstr. 94, 70180 Stuttgart E-Mail: Gabriele.Gerngross@t-online.de

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S. 89-93

Internationalisierung der Ausbildung für Sozialarbeit in Tschechien
Oldrich Chytil, Ostrava
Schlagworte: Sozialarbeit - Ausbildung -Tschechien-international - Globalisierung - Kooperation - Fachhochschule - Projekt - Austausch

Das Ziel des Artikels besteht darin, am Beispiel Tschechiens die Bedeutung der Internationalisierung für die Entwicklung der Ausbildung in der Sozialarbeit sowohl auf der nationalen als auch auf der internationalen Ebene zu dokumentieren. In dem ersten Teil des Beitrags wird der Begriff Internationalisierung im Gegensatz zu dem Begriff Globalisierung definiert. Anschließend wird die internationale Zusammenarbeit bei der Konzipierung und Realisierung der Ausbildung in der Sozialarbeit in derTschechischen Republik in den historischen Kontext eingefügt. Der letzte Teil beschäftigt sich mit einem konkreten Beispiel von Kooperation im Bereich der Ausbildung in der Sozialarbeit am Lehrstuhl für Sozialarbeit der Medizinisch-sozialen Fakultät der Ostravská- Universität in Ostrava.

Professor Dr. Oldrich Chytil hat eine Professur für Theorie und Methoden der Sozialarbeit und leitet das Institut für Sozialarbeit an der Medical-Social Faculty, University of Ostrava, Fr. Srámka 3, 70900 Ostrava – Mariánské Hory, Tschechien E-Mail: oldrich.chytil@osu.cz

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S. 94-103

Soziale Arbeit im neoliberalen Kontext
Perspektiven für eine professionelle Modernisierung
Christian Spatscheck, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit - Sozialpolitik - Reform - Gesellschaft - Theorie - Funktion - Modernisierung - Neoliberalismus

Dieser Artikel beschreibt die Herausforderungen für die Soziale Arbeit durch ihre neuen neoliberalen Rahmenbedingungen und formuliert die Perspektiven einer fachlichen Antwort. Die gegenwärtige Umgestaltung unserer Gesellschaft kann als Übergang vom regulierten Kapitalismus zum Neoliberalismus beschrieben werden. Unter zunehmender Ausbreitung des Neoliberalismus kommt es zur Umgestaltung des Sozialstaats. Gegenwärtig wird dies anhand zweier sozialstaatlicher Entwicklungsmodelle deutlich. Angesichts des veränderten sozialstaatlichen Kontextes ergeben sich neue Anforderungen an die Soziale Arbeit. Diese lassen sich als öffentliche Erwartungen nach Accountability, Aktivierung und Prävention beschreiben. In diesem Zusammenhang ist die Soziale Arbeit von Tendenzen der Ökonomisierung und Funktionalisierung bedroht, sie gerät in Gefahr, vielen Belangen ihrer Adressaten nicht mehr gerecht werden zu können. Als möglicher Ausweg wird die Perspektive einer professionellen Modernisierung beschrieben, die zum einen die neuen gesellschaftlichen Herausforderungen als Anforderungen aufnimmt und sich zum anderen an den legitimen Bedürfnissen der Adressaten orientiert. Nach diesem Verständnis Sozialer Arbeit ist unter ethischen Gesichtspunkten zu entscheiden, welchen Anforderungen aus fachlicher Sicht in welchem Kontext nachgekommen werden kann. Der hierfür nötige Freiraum muss immer wieder erkämpft und erhalten werden.

Christian Spatscheck ist Dipl.-Pädagoge und Dipl.- Sozialarbeiter und arbeitet beim Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. in Berlin. Privatanschrift: Eldenaer Str.18, 10247 Berlin E-Mail: christian.spatscheck@gmx.net

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S. 104-110

Qualitätsmanagement in Kindertageseinrichtungen
Claudia Degenhardt, Bad Mergentheim
Schlagworte: Kind - Kindertageseinrichtung - Qualität - Management - Entwicklung - empirische Untersuchung

Qualitätsmanagementsysteme halten Einzug in Einrichtungen der Elementarpädagogik.Im Mittelpunkt dieses Artikels steht die Auseinandersetzung mit der Frage, welchen Stand Qualitätsmanagementsysteme in Kindertageseinrichtungen haben. Zusätzlich wurde erarbeitet,ob Qualitätsmanagementsysteme für diese Einrichtungen überhaupt geeignet sind. Basierend auf einem Diskussionspapier des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin wurden dazu Leiterinnen von acht Kindertageseinrichtungen in einer Interviewstudie befragt.

Claudia Degenhardt ist Dipl.-Sozialpädagogin und -Sozialarbeiterin mit einer Zusatzausbildung zur DGQ-Qualitätsbeautragten und internen Auditorin. Privatanschrift: Herrenmühlstr. 18, 97980 Bad Mergentheim, E-Mail: cmdegenhardt@web.de

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