2005

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Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5/6

S. 163-170

Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen
Auswirkungen auf das Studium der Sozialen Arbeit
Wilhelm Klüsche, Oberkochen
Schlagworte: Soziale Arbeit - Studium - Reform - Wissenschaft - Praxis - Bachelor - Master

Der Beitrag legt die politischen Impulse auf europäischer Ebene und die spezifisch deutschen Reformanliegen für die derzeitigen Studienreformen dar. Die mit den Bachelor- und Masterstudiengängen verbundenen strukturellen Änderungen im deutschen Hochschulsystem rufen verschiedenartigste Widerstände hervor, deren Hintergründen und Motiven nachgegangen wird. Die einzelnen Strukturvorgaben des neuen Studiensystems werden in ihrer Bedeutung und ihren Chancen für die Studiengänge der Sozialen Arbeit erörtert.

Professor Dr.Wilhelm Klüsche lehrte klinische und angewandte Psychologie an der Hochschule Niederrhein. Privatanschrift: Langertstr. 38, 73447 Oberkochen, E-Mail: wilhelm.kluesche@gmx.de

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S. 171-177

Soziale Arbeit und Hochschule
Ein Thesenpapier
Peter Buttner, München
Schlagworte: Hochschule - soziale Arbeit - Ausbildung - Reform - Bachelor - Master

Der Bologna-Prozess und weitere Veränderungen im deutschen Hochschulsystem haben einen starken Einfluss auf die Fachbereiche der Sozialen Arbeit und die Studiengänge – und mittelbar auch auf die Praxis. Die Umstellung auf das System der gestuften Hochschulabschlüsse hat begonnen, aber weitere Veränderungen stehen an. Die Fachbereiche der Sozialen Arbeit unterliegen einem fortschreitenden strukturellen Wandel, wobei ein Teil der Herausforderungen denen des Sozialsystems vergleichbar ist.

Professor Dr. Peter Buttner ist Arzt und Dekan an der Fachhochschule München, Fachbereich Sozialwesen, Am Stadtpark 20, 81243 München. Professor Buttner ist der amtierende Vorsitzende des Fachbereichstags Soziale Arbeit. E-Mail: buttner@lrz.fh-muenchen.de

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S. 177-183

Die Praxis im neuen Ausbildungssystem der Sozialen Arbeit
Ergebnis einer Befragung
Manfred Neuffer, Hamburg
Schlagworte: soziale Arbeit - Ausbildung - Reform - Fachhochschule - Praxis - Praktikum - Bachelor - Master

Das bisherige Diplomstudium Sozialarbeit/Sozialpädagogik sorgt von der generellen Anlage her für eine eindeutige Praxisorientierung. Inwieweit sie verwirklicht wurde, wird hier nicht diskutiert. Die Praxissemester und die staatliche Anerkennung stehen dabei im Mittelpunkt. Eine Umfrage an den Fachbereichen Sozialarbeit/Sozialpädagogik der Fachhochschulen und Universitäten mit Fachhochschulstudiengängen in Deutschland ergab, dass für das neue Bachelor-Master-System völlig unterschiedlich geplant wird. Die Konsequenzen dieser Unterschiede werden aufgezeigt. Das Theorie-Praxis-Verhältnis und die homogene Ausbildung zum Sozialarbeiter, zur Sozialarbeiterin waren bisher Identität stiftend für den Beruf. Der Bologna-Prozess wirft in dieser Hinsicht viele Fragen auf. Inwieweit das neue System anschlussfähig ist oder eine generelle berufliche Identität für die Soziale Arbeit verhindert, wird vermutlich eine lebhafte Fachdiskussion auslösen.

Professor Dr. Manfred Neuffer ist Dipl.-Sozialarbeiter und lehrt an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Fachbereich Sozialpädagogik, Saarlandstr. 30, 22303 Hamburg E-Mail: neuffer@sp.haw-hamburg.de

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S. 184-190

Die Zersiedelung der Ausbildungslandschaft droht!
Volker Schneider, Essen
Schlagworte: Berufsverband - soziale Arbeit - Ausbildung - Reform - Kritik - Arbeitsmarkt - Tarifpolitik - Bachelor - Master

Der Bologna-Prozess und damit die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge führt aktuell zu einer völligen Umgestaltung der Ausbildungslandschaft in der Sozialen Arbeit. Die Frage, welche Veränderungen die aktuelle berufliche Praxis tatsächlich braucht, scheint nur wenig handlungsleitend. Selbst die großen Träger Sozialer Arbeit halten sich wie andere Arbeitgeber des sozialen Bereichs in der Diskussion auffallend zurück. Braucht der Arbeitsmarkt der Sozialen Arbeit diese Reform oder steckt hinter allem einmal mehr der Wunsch zu sparen?

Volker Schneider ist Dipl.-Sozialarbeiter und der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit (DBSH), Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen, E-Mail: v.schneider@dbsh.de

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S. 191-197

Praxisorientiertes Bachelorstudium in Sozialer Arbeit
Erfahrungen aus Baden-Württemberg und Bayern
Werner Müller, Esslingen
Schlagworte: soziale Arbeit - Studium - Baden-Württemberg - Bayern - Praxis - Professionalisierung - Qualität - Bachelor - Master

Im Gefolge des so genannten Bologna-Prozesses mit seiner politisch gewollten Umstellung deutscher Studiengänge auf ein zweistufiges System mit Bachelor- und Masterabschlüssen stehen die Fachbereiche des Sozialwesens vor einer Modellwahl. Die zentrale Frage heißt: Wie bringt man in zehn Semestern Regelstudienzeit ein sinnvoll professionsorientiertes Studium zu beiden Abschlüssen unter? Eines der möglichen Modelle wird hier vorgestellt. In Baden- Württemberg hat man sich für siebensemestrige Bachelorstudiengänge mit einem integrierten Praxissemester und eingeschlossener staatlicher Anerkennung entschieden. Dieses Muster werden bis 2006 auch die bayerischen Fachbereiche umsetzen. Dreisemestrige konsekutive Masterstudiengänge sollen den Studienaufbau komplettieren. Die bisherigen einphasigen Diplomstudiengänge des Sozialwesens mit zwei integrierten Praxissemestern laufen aus.

Professor Dr.Werner Müller ist Sozialwissenschaftler und lehrte Sozialarbeit und Sozialpolitik im Fachbereich Sozialarbeit der Hochschule für Sozialarbeit, Esslingen. Privatanschrift: Krummenackerstr. 229, 73733 Esslingen E-Mail: Prof.Dr.W.Mueller@gmx.de

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S. 198-202

Zwei Schritte vor, einen zurück
Stephan F. Wagner, Berlin
Schlagworte: Sozialarbeit - Ausbildung - Studium - Reform - Risikofaktor - Kritik - Praxis

Die Neuausrichtung der Ausbildung in der deutschen Sozialarbeit ist gekoppelt an eine Reorganisation des akademischen Ausbildungswegs. Das alte deutsche Diplom wird ersetzt durch Master- und Bachelorabschlüsse. Dabei werden die Bachelorstudiengänge als allgemeine, breite Basisausbildung angelegt, und die Masterstudiengänge ermöglichen die Spezialisierung. Der Bedarf an ausgebildetem Personal stellt sich aus der Sicht der Praxis anders dar. Im Rahmen eines ersten Studienabschlusses wird eher spezialisiertes Personal benötigt, während die Masterstudiengänge breit ausgebildetes Personal für Leitungsfunktionen liefern sollten. Dabei wäre es von Vorteil, wenn der Zugang zu Masterstudiengängen auch ohne ersten akademischen Abschluss möglich wäre.

Professor Dr. Stephan F.Wagner ist Dipl.-Sozialarbeiter und Dipl.-Soziologe und führt die Geschäfte der Paritätischen Bundesakademie Berlin,Tucholskystr. 11, 10117 Berlin, E-Mail: wagner@akademie.org

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S. 202-208

Zur Ausbildung in Österreich
Evidence based social work
Heinz Wilfing, Wien
Schlagworte: Österreich - Sozialarbeit - Ausbildung - Bildungspolitik - Fachhochschule - Bachelor - Master

In Österreich wird das Bachelor-Master-Modell des Studiums Sozialer Arbeit 2007 starten. Das Bakkalaureat bereitet die Studierenden auf den Berufseinstieg vor, auf zweiter Stufe erwerben sie im Masterstudium eine Spezialisierung auf höherem wissenschaftlichem Niveau, auch ein Doktorat kann verliehen werden. Probleme hinsichtlich der fehlenden Vergleichbarkeit der Programme sowie ein Untergraben professioneller Qualität durch das Bakkalaureat werden befürchtet. Von diesem Modell können mehr Bewerber und Bewerberinnen mit beruflicher Vorpraxis sowie erhöhte Arbeitsplatzchancen für die Absolvierenden erwartet werden.

Dr. HeinzWilfing ist Dipl.-Sozialarbeiter, Psychologe und Studiengangsleiter für„Sozialarbeit im städtischen Raum“an der Fachhochschule Campus Wien, Freytaggasse 32, A-1210 Wien E-Mail: heinz.wilfing@fh-campuswien.ac.at

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S. 208-217

Die Ausbildung in Sozialer Arbeit in der Schweiz
Schlaglichter auf eine Bildungslandschaft im Wandel
Daniel Gredig; Luzia Truniger, Brugg
Schlagworte: Sozialarbeit - Sozialpädagogik - Ausbildung - Berufsausbildung - Studium - Reform - Entwicklung - Schweiz - Bachelor - Master

Die Ausbildung für Soziale Arbeit in der Schweiz be- findet sich zurzeit in einem starken Wandel. In diesem Beitrag wird die Entwicklung der letzten Jahre hin zur Errichtung von Fachhochschulen nachvollzogen und auf die zu erwartenden Bachelor- und Masterstudienabschlüsse eingegangen.

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S. 218-226

Forschung in der Ausbildung zur Sozialen Arbeit
Ansätze ihrer Integration in Europa
Christine Labonté-Roset, Berlin
Schlagworte: Sozialarbeit - Ausbildung - Studium - Forschung - Entwicklung - Rolle - Integration - Europa - Bologna

Der Bologna-Prozess mit seiner Umstellung auf ein gestuftes Studiensystem hat in vielen europäischen Ländern eine intensive Studienreformdebatte in der Sozialarbeitsausbildung ausgelöst. In dieser Debatte wird die Aufgabe und Stellung der Forschung im Studium zunehmend thematisiert, zumal die neuen Möglichkeiten von Master- und Promotionsstudiengängen zwingend die Integration von Forschung verlangen. Diese Diskussion bietet die Gelegenheit, einen ersten vorläufigen und keineswegs vollständigen Überblick über die bereits vorhandenen Ansätze der Integration von Forschung in die Sozialarbeitsausbildung zu geben.

Professor Dr. Christine Labonté-Roset ist Dipl.- Soziologin und die Rektorin der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin, E-Mail: labonte@asfh-berlin.de

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