2006

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Heft 1

S. 2-8

Kinder in unserer Gesellschaft
Festvortrag zum 100-jährigen Bestehen der Kinderheime St. Josef in Berlin-Charlottenburg und Berlin-Neukölln 2005
Birgit Bertram, Berlin
Schlagworte: Kind - Rolle - Gesellschaft - Kindererziehung - Kindheit - Individuum - Jugendhilfe - Kinderheim St. Josef, Berlin

Vor dem Hintergrund zurückgehender Kinderzahlen stellt sich nachdrücklich die Frage nach dem aktuellen gesellschaftlichen Stellenwert von Kindern, wenn diese als zukünftige Leistungsträger instrumentell ihre Potenziale optimieren sollen. Dazu wird ein Gegenmodell formuliert, das Kinder zum einen als „gemeinsame Güter“und zum anderen als selbst gestaltende Akteure ihrer Entwicklungsprozesse begreift, die den Respekt und die Unterstützung der Erwachsenen brauchen, ob diese nun selbst Kinder haben oder nicht, und dies als Bindung der Gesellschaft an die Zukunft. Als Voraussetzungen für diesen Entwicklungsprozess werden als unerlässliche Qualitäten in Anlehnung an Urie Bronfenbrenner genannt: Stabilität, Kontinuität und Verlässlichkeit der sozial-emotionalen Beziehungen, bedingungslose Akzeptanz der Einzelnen mit Wertschätzung und Unterstützung, klare Regelzusammenhänge zur Orientierung und soziale Vernetzung. Diese Qualitäten müssen auch in den außerfamiliären Betreuungssettings erfahrbar sein; das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) fokussiert die Hilfen zur Erziehung auf die Kinder beziehungsweise die Jugendlichen und deren Eltern und hat die Strukturprinzipien von Individualität, Regionalisierung, Differenzierung und professioneller Unterstützung in der Heimerziehung etabliert.

Professorin Dr. Birgit Bertram ist Dipl.-Psychologin, sie lehrt Soziologie und Sozialpsychologie an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, Köpenicker Allee 39-57,10318 Berlin E-Mail: bertram@khsb-berlin.de

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S. 8-16

Fehlerfreundliche Intervention in der Sozialen Arbeit
„Diesen Fehler bitte noch einmal“
Rainer Meerkamp, Bad Münstereifel
Schlagworte: Handlungskompetenz - Jugendhilfe - Intervention - Soziale Arbeit - Fallbeschreibung - Experte

Der Titel erinnert an das große Interventionsrepertoire Sozialer Arbeit. Eines der prosozial-konstruktiven Aktionsmuster ist die Fehlerfreundlichkeit. Der Rahmen für diese Variante der„Sozialkunst“und ihre Pointe wird aus mehreren Richtungen beleuchtet. Dazu dienen neun Beispielszenen zur gelassenen professionellen Fehlerfreundlichkeit, die von Kommentaren begleitet werden. Ich ergänze mit diesen Seiten zudem mein Plädoyer für eine bündnisfähige Soziale Arbeit in Kontexten wechselseitigen Aufeinanderangewiesenseins, das in dieser Zeitschrift kürzlich veröffentlicht wurde.

Rainer Meerkamp ist Dipl.-Pädagoge. Er betreibt eine„Praxis für Aufmerksamkeit im Alltag, Lebensberatung, Problemlösung“, Nöthener Str.17, 53902 Bad Münstereifel E-Mail: RainerMeerkamp@web.de

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S. 17-22

Förderung des Nichtrauchens in der offenen Kinder- und Jugendarbeit
Ergebnisse einer Befragung in Berlin-Mitte
Herbert Beckmann, Berlin
Schlagworte: Rauchen - Jugendarbeit - Jugendfreizeiteinrichtung - Mitarbeiter - Jugendlicher - Untersuchung - Berlin

Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer Studie vor, die das Ziel verfolgte, Probleme der Förderung des Nichtrauchens in der offenen Kinder- und Jugendarbeit herauszuarbeiten und Wege zu ihrer Überwindung zu finden. Auf der Grundlage qualitativer Interviews mit Mitarbeitenden in exemplarisch-typischen Kinder- und Jugendeinrichtungen des Bezirks Berlin-Mitte wurden (erstmals in Deutschland) aktuelle hausinterne Regelungen der Einrichtungen zum Rauchen/Nichtrauchen systematisch beschrieben und kategorisiert sowie förderliche und hemmende Faktoren auf dem Weg zu rauchfreien Einrichtungen herausgearbeitet. Der Beitrag stellt die Ergebnisse zusammenfassend vor und formuliert abschließend die Konsequenzen für pädagogische Standards beziehungsweise Fortbildungsinhalte zur Förderung des Nichtrauchens in der offenen Jugendarbeit.

Dr. Herbert Beckmann arbeitet freiberuflich als Psychologe und ist Autor von Sach- und Fachbüchern zu Familien- und Gesundheitsthemen. Privatanschrift: Pohlstr. 85,10785 Berlin E-Mail: herbertbeckmann@versanet.de

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S. 23-28

Das schwere Schädel-Hirntrauma im Kindes- und Jugendalter
Dokumentation der Wahlfachübung „Bildungswesen und berufliche Rehabilitation“
Carsten Rensinghoff, Marburg
Schlagworte: Gehirnschädigung - Kind - Jugendlicher - Coping - Krankheit - Ausbildung - Schädel-Hirntrauma

Am Beispiel der achtstündigen Wahlfachübung Bildungswesen und berufliche Rehabilitation im Hauptstudium IV an der privaten Fachhochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung in Bad Hersfeld wird in diesem Beitrag ein Lehrkonzept vorgestellt, welches in dieser knappen Zeitvorgabe das umfangreiche Problemfeld des schweren schädel-hirntraumatischen Ereignisses vermittelt.

Dr.Carsten Rensinghoff ist Behinderten- beziehungsweise Sonderpädagoge und arbeitet an der Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Sozial- und Sonderpädagogik, Schwanallee 50, 35039 Marburg E-Mail: rensingh@staff.uni-marburg.de

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