2006

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Heft 1

Heft 2

S. 42-51

Ein-Eltern-Familie
Familienreform unter Normalisierungsdruck
Barbara Wörndl, Merseburg
Schlagworte: allein erziehender Elternteil - Lebensbedingungen - Lebensqualität - Alltag - Beruf - Belastung - Selbstbeurteilung - Befragung - NBL

Ein-Eltern-Familien sind seit den 1970er-Jahren auf dem Vormarsch und haben im Verhältnis zur„Normalfamilie“ eine größere gesellschaftliche Akzeptanz erreicht. Jüngere soziologische Befunde sprechen daher von der Individualisierung und Pluralisierung der Lebensformen. Ein-Eltern-Familien stehen nicht gleichwertig neben der tradierten bürgerlichen Familie. Vielmehr setzt diese die Ein-Eltern-Familie unter einen gewissen Normalisierungsdruck. Die hohe Akzeptanz, die allein Erziehende genießen, ist erkauft durch ihre Anstrengung, möglichst nicht aufzufallen und genauso gut zu funktionieren wie die „Normalfamilie“. Die Individualisierung der Familienformen ist für die Betroffenen oft mehr Last als Zugewinn an Freiheit und die Pluralisierung der Familienformen ist bislang nur in recht formeller Hinsicht realisiert.

Professorin Dr. Barbara Wörndl lehrt Sozialwissenschaften und Empirische Sozialforschung an der Fachhochschule Merseburg, Fachbereich Soziale Arbeit. Medien.Kultur, Geusaer Straße, 06217 Merseburg, E-Mail: barbara.woerndl@sw.fh-merseburg.de

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S. 51-58

Persönliche Beratung in der britischen Arbeitsvermittlung
Lehren für Deutschland?
Claus Reis, Frankfurt am Main
Schlagworte: Arbeitsmarkt - Reform - Arbeitsvermittlung - Beratung - Großbritannien

Die britische Arbeitsmarktreform besitzt für die institutionelle Umsetzung des Sozialgesetzbuch II (SGB II) Vorbildfunktion, was sich zum Beispiel auch in der Übernahme zentraler Begriffe zeigt („Job-Center”,„ persönlicher Ansprechpartner”). Aus diesem Grund wird die Bedeutung persönlicher Beratung in der britischen Arbeitsvermittlung untersucht, um hieraus Anregungen für die deutsche Diskussion gewinnen zu können.

Professor Dr.Claus Reis ist Dipl.-Soziologe und lehrt Organisationssoziologie, Sozialmanagement sowie Methoden der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Frankfurt, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main, E-Mail: isr@fb4.fh-frankfurt.de

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S. 59-69

Entwicklung der Ausbildung in der Sozialen Arbeit
Was soll und was kann Ausbildung leisten?
Rosemarie Karges; Ilse M. Lehner, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit - Ausbildung - Wissenschaft - Qualität Bewertung - Theorie-Praxis - Methode - Prüfungsordnung - Bachelor - Master

Die berufliche Tätigkeit von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern zeichnet sich durch ein komplexes Anforderungsprofil aus, das je nach Arbeitsfeld erheblich variieren kann. Entsprechend groß sind die Herausforderungen für ihre wissenschaftliche Ausbildung. In dem Artikel werden Entwicklungsetappen der Ausbildung nachgezeichnet und die Ergebnisse einer Untersuchung vorgestellt. Diese gibt Aufschluss darüber, wie gut sich die befragten Fachleute der Sozialarbeit und Sozialpädagogik durch die Ausbildung auf ihre berufliche Praxis vorbereitet fühlen.

Professorin Dr. Rosemarie Karges ist Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Pädagogin, sie lehrt Theorien, Handlungskonzepte und Methoden der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin, E-Mail: karges@khsb-berlin.de

Professorin Dr.Ilse M.Lehner ist Pädagogin und lehrt im Bereich der Fachwissenschaft Soziale Arbeit Geschichte sowie Theorien der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin E-Mail: lehner@khsb-berlin.de

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