2006

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

S. 82-90

Befreiende Praxis
Ronald Lutz, Erfurt
Schlagworte: Soziale Arbeit - ökonomische Faktoren - Ethik - soziale Frage - Praxis

Der Beitrag will auf der Basis eines kritischen Blickes auf ökonomische Tendenzen in der Sozialen Arbeit eine Vision neu beleben, die sich in der Tradition emanzipatorischer Ansätze versteht. Dabei wird das Konzept einer Praxis diskutiert, das von den Menschen ausgehend deren Befähigung zu eigenständigem Handeln im Blick hat. Notwendig ist eine Decodierung der eigenen Praxis, in der viele Menschen sich verfangen haben. Im Zentrum steht die prinzipielle Offenheit menschlicher Entwicklung und die Idee eines Guten Lebens. Die Skizze lehnt sich an die Thesen von Paulo Freireund an ein modernes Menschenbild an. Ziel ist es, gegen die aktuellen systemtheoretischen und ökonomischen Diskurse, in denen der Mensch zu verschwinden droht, eine Diskussion über Soziale Arbeit im Geist der Aufklärung zu verstärken.

Professor Dr. Ronald Lutz ist Dipl.-Pädagoge MA und lehrt zu dem Fachgebiet „Menschen in besonderen Lebenslagen“am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Str. 25, 99085 Erfurt, E-Mail: lutz@fh-erfurt.de

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S. 91-95

Die reflexive Praxis Sozialer Arbeit in der Postmoderne
Eine Annäherung
Jan V. Wirth, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit - Theoriebildung - Reflexivität - Kommunikation - Selbstbeurteilung - Moderne Sozialarbeiter - Klient-Beziehung

Der Beitrag greift sehr gedrängt die bisherigen sich selbst als postmodern bezeichnenden sozialarbeitswissenschaftlichen Ansätze im deutschsprachigen Raum auf und ermöglicht durch eine propädeutische Einführung in englischsprachige postmoderne Zugänge Sozialer Arbeit (eng an Parton; Marshallgelehnt) eine Erweiterung des bisherigen Theoriesuchraumes. Die Beobachtung von Kontingenz und Ambivalenz, die Distanznahme zu für gescheitert erklärten aufklärerischen Projekten und die Sichtbarmachung der Notwendigkeit einer qualitativ neuen Rahmung des Helfens, die auf Reflexivität (Selbstbeobachtung) und Dialogizität (Kommunikabilität) abstellt, sind die augenscheinlichen Ausgangspunkte für eine anregende Theoriezusammenführung, die noch zu leisten und in deren versuchsweisen Ausarbeitung der Autor derzeit engagiert ist.

JanV.Wirth ist Dipl.-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge und NLP-Practitioner. Privatanschrift: Privatstr.7 Nr. 5, 13053 Berlin, E-Mail: janwirth@asfh-berlin.de

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S. 95-100

Non-Profit-Marketing
Zukunftsperspektive für Non-Profit-Organisationen?
Manfred Bruhn, Basel
Schlagworte: Non-Profit-Organisation - Marketing - Management - Werbung - Qualität - Funktion

Der Non-Profit-Sektor als wachsender Wirtschaftsbereich lässt insbesondere die Frage hinsichtlich eines geeigneten Steuerungs- und Führungsinstrumentariums für Non-Profit-Organisationen (NPO) in den Vordergrund rücken. Im Rahmen des Non-Profit-Marketings werden unter Berücksichtigung der Besonderheiten besagter Organisationen Marketingkonzepte, wie der Managementprozess oder die Erfolgskette, angewandt. Die in diesem Zusammenhang bestehenden Vorbehalte basieren auf einem einseitigen und funktionalen Verständnis von Marketing, welches als Denkhaltung im Sinne einer markt- und anspruchsgruppenorientierten Organisationsführung zu verstehen ist.

Professor Dr. Manfred Bruhn ist Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Unternehmensführung am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der Universität Basel, Petersgraben 54, CH-4003 Basel E-Mail: manfred.bruhn@unibas.ch

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S. 100-104

Sozialpädagogik und gesellschaftliche Partizipation
Pädagogisch reflektierte und organisierte Sozialisation
Eric Mührel, Emden
Schlagworte: Sozialpädagogik - Partizipation - soziale Frage - Sozialisation - Forschung - Ausbildung

Sozialpädagogik lässt sich grundlegend als pädagogische Antwort auf die soziale Frage einer Epoche verstehen. Wie lässt sich die soziale Frage der heutigen Zeit beschreiben? Und auf welche Art und Weise positioniert sich Sozialpädagogik bezüglich dieser Fragestellung? Der Beitrag beschreibt im Kontext dieser Fragen Sozialpädagogik als eine wissenschaftlich fundierte Profession, die im umfassenden Sinn der Beteiligungsgerechtigkeit innerhalb der Gesellschaft dient.

Professor Dr. Eric Mührel ist Dipl.-Pädagoge und lehrt Sozialarbeitswissenschaften und Sozialpädagogik an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/ Wilhelmshaven – Standort Emden, Constantiaplatz 4, 26723 Emden E-Mail: muehrel@fho-emden.de

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S. 104-107

Das Präventionsgesetz
Eine Zwischenbilanz
Joseph Kuhn, Dachau
Schlagworte: Prävention - Gesundheitswesen - Gesetzentwurf - Gesundheitspolitik - Zielvorstellung - Qualität

Nach jahrelangen Diskussionen um die Notwendigkeit einer besseren Prävention ist im Mai 2005 vom Deutschen Bundestag das „Gesetz zur Stärkung der gesundheitlichen Prävention“ beschlossen worden. Es sieht vor, dass qualitätsgesicherte Präventionsmaßnahmen nach einheitlichen Zielen durchgeführt werden sollen, mit einem Finanzvolumen von 250 Millionen Euro. Der ursprünglichen Zeitplanung zufolge sollte das Gesetz noch 2005 in Kraft treten, es ist aber im Zuge der damaligen bundespolitischen Auseinandersetzungen durch den Bundesrat vorläu- fig gestoppt worden. Der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU, CSU und SPD vom 11.November 2005 zufolge soll es jedoch verabschiedet werden.

Joseph Kuhn ist Dipl.-Psychologe und arbeitet im Öffentlichen Gesundheitsdienst auf dem Gebiet der Gesundheitsberichterstattung. Privatanschrift: Friedenstr. 51, 85221 Dachau E-Mail: josephkuhn@web.de

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