Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2006

2006

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S. 202-208

Das Glück als zentrale Kategorie der Sozialen Arbeit
Winfried Noack, Friedensau
Schlagworte: Soziale Arbeit - Emotion - Individuum - Lebensführung - Zielvorstellung - Handlungskompetenz - Glück

Glück als ein Ziel der Sozialen Arbeit ist eine vergessene Kategorie. Das zeigt eine Übersicht über die Ziele der Sozialen Arbeit. Eine Phänomenologie des Glücks differenziert zwischen folgenden Grundformen: Glück im Haben-Modus kann aktiv oder passiv sein, ebenso ist das Glück im Sein-Modus entweder aktiv oder passiv. Schließlich gibt es die Grundformen des Glücks als das Glück-Schenken oder -Empfangen. Das Problem ist nun, dass viele Menschen das Glück in Glückssurrogaten suchen. Auch ist das Glück der Antinomie von Glück und Scheitern, von Freiheit und Unfreiheit unterworfen. Weil das Glücksstreben des Menschen unsicher ist, besteht eine Aufgabe der Sozialen Arbeit darin, das Glücksziel und den Glücksweg so zu beschreiben, dass jeder seinen individuellenWeg zum Glück gehen kann.

Professor Dr.Winfried Noack lehrt am Institut für integrierte Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit, Abt. für Sozialpädagogik und Sozialdiakonie der Theologischen Hochschule Friedensau, In der Ihle 2a, 39291 Friedensau E-Mail: winfried.noack@thh-friedensau.de

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S. 208-214

Coaching
Methode der Sozialen Arbeit oder eigenständige Profession?
Bernd R. Birgmeier, Eichstätt
Schlagworte: Soziale Arbeit - Methode - Professionalisierung - Berufsbild - Supervision - Therapie - Coaching

In Fachkreisen wird Coaching sowohl als Methode als auch als eigene Profession diskutiert. Der vorliegende Beitrag geht auf beide Versionen ein und versucht eine Abgrenzung zwischen ihnen. Fasste man Coaching als Methode auf, dann würde es auch anderen Professionen, selbstverständlich auch der Sozialen Arbeit, zur Verfügung stehen. Demgegenüber hätte es als eigenständige Profession eine relative Autonomie im Dienstleistungssektor. Um eine autonome Profession zu werden, müsste Coaching zentrale Kriterien erfüllen, die der Professionalisierungsprozess unbedingt einfordert. Eine Analyse des derzeitigen Diskussionsstandes ergibt den Befund, dass die weit verbreitete Annahme einer„vertieften“Professionalisierung von Coaching (noch) nicht zutrifft. Vielmehr ist Coaching erst am Beginn eines langen Weges, eine eigene Profession zu werden.

Dr. Bernd R. Birgmeier ist Dipl.-Sozialpädagoge und Dipl.-Pädagoge. Er arbeitet als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Sozialpädagogik und Gesundheitspädagogik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Luitpoldstr. 32, 85071 Eichstätt, E-Mail: Bernd.Birgmeier@ku-eichstaett.de

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S. 215-221

Frauenhandel in Deutschland
Strafverfolgung oder Opferschutz?
Anna Klemke, Berlin
Schlagworte: Frau - Menschenhandel - Strafverfahren - Opferschutzgesetz

Im Jahr 2005 verabschiedete die Bundesregierung zwei Gesetze, die die Strafverfolgung der Frauenhändler und den Opferschutz der Betroffenen von Frauenhandel sichern sollten – das 37. Strafrechtsänderungsgesetz und das Aufenthaltsgesetz. Diesem Artikel liegt die Hypothese zu Grunde, dass sich Strafverfolgung und Opferschutz gegenseitig bedingen. Dementsprechend werden vor allem die Fragen verfolgt, welche Erfahrungen mit der Umsetzung der wesentlichen rechtlichen Bestimmungen zur Problematik des Frauenhandels in Hinblick auf die Anwendung der neuen Gesetze gesammelt wurden und welche Lösungsmöglichkeiten für die auftretenden Schwierigkeiten vorgesehen werden könnten. Darüber hinaus wird die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Umsetzung der Rechtsnormen aufgezeigt.

Anna Klemke ist Dipl.-Sozialpädagogin. Privatanschrift: c/o Familie Hopp,Werlseestr.57,12587 Berlin, E-Mail: annaklemke@gmx.net

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S. 221-227

Jugendhilfeplanung
Entwicklungsstand und Perspektiven
Helmut Lukas, Erfurt
Schlagworte: Jugendhilfe - Planung - Sozialgesetzbuch VIII - Leistung - Funktion - Kommunalverwaltung

Mit der Verpflichtung zur Jugendhilfeplanung und ihrer Konkretisierung in § 80 Sozialgesetzubch (SGB VIII) verbinden sich seit 1991 vielfältige fachpolitische und fachliche Erwartungen an einen problemangemessenen Ausbau der Kinder- und Jugendhilfe. Die Bewertung des heute erreichten Entwicklungsstandes soll Antworten auf die Frage nach den Leistungsmöglichkeiten und -grenzen von kommunaler Jugendhilfeplanung geben.

Professor Dr. Helmut Lukas lehrt Sozialarbeit/ Sozialpädagogik am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Str. 25, 99085 Erfurt, E-Mail: helmut.lukas@snafu.de

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