2006

Bitte klicken Sie auf die Heftnummer, um zum Inhaltsverzeichnis zu gelangen.

Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

Heft 7/8

Heft 9

S. 322-330

Integration von Migranten im Rahmen des Bund-Länder-Programms ?Soziale Stadt?
Süleyman Gögercin, Villingen-Schwenningen
Schlagworte: Assimilation - Integration - Ausländer - Programm - Stadtteil - Gemeinwesenarbeit - soziale Stadt - Lebensbedingungen

Trotz der positiven Entwicklungen der Integration hält bei Migranten und Migrantinnen in Deutschland die Unterschichtung weiterhin an. Im Rahmen des Bund-Länder-Programms ?Soziale Stadt?ist Integration eines der tragenden Elemente der Handlungskonzepte der Stadtteilprojekte. Die wenigsten Städte haben ein Gesamtkonzept zur Integration von Migranten und Migrantinnen, Kriterien für eine erfolgreiche Integrationsarbeit in Stadtteilprojekten oder die Voraussetzungen dafür geschaffen. Dabei hat eine Stadtteilarbeit, deren Kriterien und Voraussetzungen geklärt sind, bei der konsequenten Umsetzung ein enormes Integrationsvermögen.

Professor Dr.Süleyman Gögercin ist Dozent für Methodenlehre und Sozialarbeitswissenschaft an der Berufsakademie Villingen-Schwenningen, Studiengang Sozialwesen, Schramberger Straße 26, 78054 Villingen-Schwenningen E-Mail: Dr.Goegercin@t-online.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 330-336

(Erziehungs-)Beratung in der Postmoderne
Oder: Das redliche Bemühen in Konkurrenz mit Lämmle und ?Supernanny?
Hubert Jall, Benediktbeuern
Schlagworte: Erziehungsberatungsstelle - Konzeption - Funktion

Bayerische Erziehungsberatungsstellen blicken auf eine nunmehr 30-jährige Geschichte zurück.?Beratung in der Postmoderne? will ausdrücken, dass die Konsolidierung von Beratung im Sinne von ?mit 30 ist man endgültig erwachsen? natürlich eine scheinbare ist, denn die von uns allen ersehnten Ordnungsprinzipien, wie sie im Zeitalter der Moderne als Kulturleistung vermittelt wurden, zeigen sich in der Gegenwart als höchst ambivalent und brüchig. Beratung und ihre Philosophie hat sich von der Behandlungsnotwendigkeit auf Grund von pathologischen Zuschreibungen hin zum Konzept der Salutogenese gewandelt, mit dem verdeutlicht wird, dass die Gesundheit und deren Bedingungen zu erhalten und zu verbessern sind. Die deutschen Erziehungsberatungsstellen sind inzwischen saturiert. Notwendig sind Konzepte, die die Menschen in einer zunehmend enttraditionalisierten und von Unsicherheiten geprägten Gesellschaft begleiten können.

Professor Dr. Hubert Jall lehrt an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, Abt. Benediktbeuern, Don-Bosco-Straße 1, 83671Benediktbeuern, E-Mail: hubert.jall@web.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 336-342

Gewalt junger Täter und Opferleid
Horst Schawohl, Hamburg
Schlagworte: Jugendkriminalität - Täter-Opfer-Beziehung - Heranwachsender - Gewalttätigkeit - Ursache - Anti- Aggressions-Training

Delikte wie Körperverletzung und Raub von jugendlichen oder jungen heranwachsenden Tätern bedeuten für die Opfer nicht selten lang anhaltende und schwer wiegende Folgen. Dieses Opferleid sollte bei der sozialpädagogischen Arbeit mit straffälligen jungen Menschen thematisiert werden, um ihnen einerseits die Möglichkeit zur respektvollen Auseinandersetzung mit den Tatfolgen zu eröffnen sowie ihnen andererseits gewaltfreie Handlungsalternativen aufzuzeigen und sie erfahren zu lassen, wie Anerkennung und Respekt über die eigene Peergroup hinaus erreicht werden können.

Horst Schawohl ist Dipl.-Sozialpädagoge, Doktorand der Universität Lüneburg und Anti-Aggressivitäts- Trainer bei Nordlicht e.V., Tonndorfer Hauptstraße 151, 22045 Hamburg E-Mail: SchawohlHorst@aol.com

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 343-348

Lebensweltorientierung, Sozialraumorientierung und Partizipation
Zentrale Handlungsmaximen Sozialer Arbeit im 21. Jahrhundert
Stefanie Debiel, Holzminden
Schlagworte: Soziale Arbeit - Lebenswelt - Partizipation - Zivilgesellschaft - Jugendarbeit - Handlungskompetenz - Sozialraum

Der folgende Artikel befasst sich mit zentralen Handlungsmaximen Sozialer Arbeit im 21. Jahrhundert. Neben den Maximen der Lebenswelt- und Sozialraumorientierung, die in den beiden ersten Abschnitten diskutiert werden, fokussiert der Beitrag Partizipation als dritte zentrale und gleichrangige Handlungsmaxime Sozialer Arbeit. Dies insbesondere vor dem Hintergrund einer Übernahme von Verantwortung für gesellschaftliche Belange, aber auch der Förderung demokratischer Teilhabe benachteilgter Bevölkerungsgruppen.

Professorin Dr. Stefanie Debiel ist Studiendekanin am Studienort Holzminden der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden, Hafendamm 4, 37603 Holzminden, E-Mail: debiel@hawk-hhg.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

Heft 10

Heft 11

Heft 12