2006

Bitte klicken Sie auf die Heftnummer, um zum Inhaltsverzeichnis zu gelangen.

Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

Heft 7/8

Heft 9

Heft 10

Heft 11

S. 402-409

Professionalisierung in der Sozialen Arbeit
Herausforderungen an Profession und Disziplin im Kontext gesellschaftlicher Umbrüche
Ina Hermann-Stietz, Holzminden
Schlagworte: Soziale Arbeit - Professionalisierung - Definition - Berufsbild - Selbstverständnis

Die Autorin stellt in ihrem Aufsatz einen Zusammenhang zwischen der Professionalisierung Sozialer Arbeit, ihrem Gegenstand, den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen/Besonderheiten und aktuellen sozialen Probleme, sowie den Anforderungen an die Profession und die Disziplin her. Dabei geht sie auf die Identitätsbildung und die Bedeutung der Disziplin Soziale Arbeit, insbesondere der Ausbildung, für die Professionalisierung ein.

Professorin Dr. Ina Hermann-Stietz lehrt Soziale Arbeit am Studienort Holzminden der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden, Hafendamm 4, 37603 Holzminden E-Mail: hermann-stietz@hawk-hhg.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 409-414

Gender-Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe
Annette Frenzke-Kulbach, Schwerte
Schlagworte: Gender Mainstreaming - Jugendhilfe - Methode - Wirkung - Praxis - Definition - Funktion - Gleichstellung

Die Entdeckung des "sozialen" Geschlechts durch die Strategie des Gender-Mainstreaming weckte international viele Hoffnungen. Organisationen sollten in allen Bereichen die Gleichstellung von Frauen und Männern vorantreiben. Am Beispiel der Kinder- und Jugendhilfe wird gezeigt, dass die Querschnittsaufgabe Gender-Mainstreaming nur zu Verbesserungen führt, wenn mitbedacht wird, dass die Situation der Jungen und Mädchen vor allem von ihrer sozialen Lebenslage abhängt. Die Miteinbeziehung der Gender- Kategorie in methodisches Handeln sollte daher bewährte Konzepte, wie das der Lebensweltorientierung, immer mit berücksichtigen.

Dr. Annette Frenzke-Kulbach ist Dipl.-Sozialarbeiterin sowie Dipl.-Sozialtherapeutin und Mitarbeiterin einer städtischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche im Ruhrgebiet. Privatanschrift: Dieckerhofsweg 42, 58239 Schwerte E-Mail: kulbach@versanet.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 415-421

Systemische Aufstellungen in der Sozialen Arbeit
Plädoyer für ein effektives Reflexions- und Interventionsinstrument
Heiko Kleve, Potsdam
Schlagworte: Soziale Arbeit - Ausbildung - Weiterbildung - Methode - System - Intervention - Familienaufstellung

Systemische Aufstellungen haben in unterschiedlichen Feldern der psychosozialen Praxis inzwischen ihre Effektivität hinsichtlich der Reflexion und konstruktiven Irritation von systemischen Strukturen bewiesen. Daher sind sie äußerst populär ? obgleich immer noch heftig darüber debattiert wird, wie die erstaunlichen Wahrnehmungsphänomene zustande kommen, die in Aufstellungen beobachtet werden. In diesem Beitrag wird dafür plädiert, dieses innovative systemische Verfahren auch in der Aus-, Fortund Weiterbildung sowie in der Praxis der Sozialen Arbeit zur Systemreflexion und Systemintervention verstärkt einzusetzen.

Professor Dr. Heiko Kleve ist Dipl.-Sozialarbeiter und Dipl.-Soziologe. Er lehrt soziologische und sozialpsychologische Grundlagen sowie Fachwissenschaft der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Sozialwesen, Friedrich-Ebert- Straße. 4,14467 Potsdam E-Mail: kleve@fh-potsdam.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 421-427

Sozialarbeit in Israel
Heidrun Beck, Erfurt; Astrid Grisam, Potsdam
Schlagworte: Israel - Soziale Arbeit - Ethik - Funktion - Sozialpolitik - Sozialleistung - Jugendsozialarbeit

Basierend auf einer Studienreise nach Israel gibt die vorliegende Arbeit Einblicke in die israelische Sozialarbeit und Sozialpolitik. Reflexionen über den erlebten Umgang mit sozialen Problemen in dieser multikulturellen, religiös, politisch und sozial gespaltenen Gesellschaft sollen Fragen nach dem Stellenwert der Sozialen Arbeit in Israel sowie deren Professionsund Theorieverständnis beantworten. Exemplarisch dafür steht die Jugendsozialarbeit, die hier besonders beleuchtet werden soll.

Heidrun Beck ist Studentin für Sozialarbeit im Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt. Privatanschrift: Gustav-Adolf-Straße 8, 99084 Erfurt E-Mail: heidibeck@gmx.net

Astrid Grisam ist Dipl.-Sozialarbeiterin. Privatanschrift: Semmelweisstraße 15,14482 Potsdam E-Mail: blackcartsioux@gmx.net

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

Heft 12