2007

Bitte klicken Sie auf die Heftnummer, um zum Inhaltsverzeichnis zu gelangen.

Heft 1

Heft 2

S. 42-49

Anna von Gierke und der Fünfte Wohlfahrtsverband
Hildburg Wegener, Frankfurt am Main
Schlagworte: Soziale Persönlichkeit – Sozialpolitik – Weimarer Republik – Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Freie Wohlfahrtspflege – Gierke, Anna von

Durch die Sozialgesetzgebung der Weimarer Republik wurden Vereine und Verbände zu Partnern des Staates in der Wohlfahrtsarbeit. Wie würden sich viele der freien Vereine organisieren, um diese neue Rolle wahrzunehmen? Anhand zum Teil unveröffentlichter Dokumente wird dargestellt, wie die Berliner Sozialpädagogin Anna von Gierke (1874-1943) den Zusammenschluss freier Vereine zu einem umfassenden überkonfessionellen Spitzenverband, dem Fünften Wohlfahrtsverband, vorantrieb und so den Einrichtungen der Jugendhilfe und den Frauenverbänden Einfluss und Ressourcen sicherte.

Hildburg Wegener ist Theologin und war theologische Referentin bei der Evangelischen Frauenarbeit Deutschland, Dachverband der evangelischen Frauenverbände in Deutschland. Privatanschrift: Kettenhofweg 63, 60325 Frankfurt am Main E-Mail: Hildburgwegener@aol.com

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 49-56

Soziale Arbeit in Österreich studieren
Die Entwicklung des Bachelor- und Masterstudiengangs Soziale Arbeit an der Fachhochschule Vorarlberg
Frederic Fredersdorf, Dornbirn
Schlagworte: Soziale Arbeit – Studium – Österreich – Curriculum – Entwicklung – Bachelor – Master

Österreichische Fachhochschulen starten ab dem Wintersemester 2007/2008 ihre ersten Bachelorstudiengänge für Soziale Arbeit.Dem ging eine zum Teil dreijährige Entwicklungsphase mit regionalen und nationalen Abstimmungsprozessen verschiedener Gruppen voraus. Exemplarisch für die österreichische Studiengangsentwicklung skizziert der vorliegende Beitrag Entstehungsprozess und Inhalte des Bachelor-Master-Konzepts für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Vorarlberg.

Professor Dr. Frederic Fredersdorf ist Pädagoge für das Amt des Studienrats. Er lehrt Projektmanagement und wissenschaftliche Arbeitstechniken und leitet den Diplomstudiengang Sozialarbeit der Fachhochschule Vorarlberg, Hochschulstraße 1, 6850 Dornbirn, Österreich E-Mail: frederic.fredersdorf@fhv.at

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 57-63

Kinder- und Jugendhilfe in der Russischen Föderation
Gegenwärtige Entwicklungen und Chancen
Olga Burkova, Bonn
Schlagworte: Jugendhilfe – GUS – Organisation – Entwicklung – Struktur – gesetzliche Regelung – Jugendhilfeeinrichtung – Ausbildung

15 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion befindet sich die Jugendhilfe in der Russischen Föderation im Aufbau. Inzwischen bildeten sich einige Hilfestrukturen beziehungsweise Elemente heraus, die als Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe gelten können. In diesem Beitrag werden spezifische Entwicklungstendenzen der modernen Kinder- und Jugendhilfe in Russland dargestellt sowie komplexe Problemlagen und Chancen für ihre weitere Stabilisierung diskutiert.

Dr.Olga Burkova ist Erziehungswissenschaftlerin (M.A.). Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Projektträger im DRL, Organisationseinheit Bildungsforschung, Heinrich-Konen-Straße 1,53227 Bonn, E-Mail: olga.burkova@web.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 64-69

Foucaults Diskurs der Wahrheit und seine Bedeutung für die psychosoziale Arbeit
Gert Hellerich, Bremen
Schlagworte: Sozialpsychiatrie – Methode – Sozialarbeit – Empowerment – Selbsthilfe – Foucault, Michel

Dieser Beitrag geht auf die letzten Werke des Michel Foucaults ein, in denen im Vergleich zu früheren Analysen der Macht und Wahrheit, die dem Individuum eine bestimmte Subjektivität auferlegten, er nunmehr die Macht des Menschen über sich selbst und seine Suche nach der Wahrheit thematisiert. In den Mittelpunkt des postmodernen Interesses rückt die sich selbst schaffende Subjektivität. Die Implikationen dieser poststrukturalistischen Ideen für die psychosoziale Arbeit sollen aufgezeigt werden.

Professor Dr. Gert Hellerich war Hochschulprofessor für Sozialwissenschaften an der Hochschule Bremen, Fachbereich Sozialwesen. Privatanschrift: Beim Kleinen Tagwerk 65, 28355 Bremen E-Mail: g.hellerich@att.net

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

Heft 7

Heft 8

Heft 9

Heft 10

Heft 11/12