2007

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S. 162-168

Bewegungs- und tanztherapeutische Methoden in der Sozialen Arbeit
Ursula Schorn, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit – Methode – Motorik – Ausbildung – Projekt – Gruppenarbeit – HIV – Tanztherapie

Leiborientierte Methoden erweitern das Handlungsspektrum der Sozialen Arbeit, indem sie den Raum jenseits von Sprache erschließen, der in besonderer Weise für die Arbeit mit Kindern, in der interkulturellen Sozialarbeit sowie in der Arbeit mit Traumatisierten eine zunehmend wichtige Rolle spielt. In deutlicher Abgrenzung von psychotherapeutischen Methoden werden Bewegungs- und Tanztherapie im nicht klinischen Bereich unter den für die Sozialarbeit charakteristischen Grundsätzen der Klientenund Ressourcenzentriertheit eingesetzt.Am Beispiel eines Projekts mit HIV-positiven Frauen stellt die Autorin die im Kontext der Sozialen Arbeit entwickelten Methoden der Bewegungs- und Tanztherapie dar.

Ursula Schorn ist Tanztherapeutin und Dozentin für Medienpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule Berlin, Teltower Damm 118-122,14167 Berlin, E-Mail: schorn@evfh-berlin.de

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S. 168-174

Russlanddeutsche Jugendliche an weiterführenden Schulen
Ergebnisse einer Studie in Berlin
Olga Theisselmann, Berlin
Schlagworte: Migrantenjugendlicher – Russische Föderation – Sozialisation – Schule – Sprachbarriere – Integration

Im Vergleich zu der Mehrheit der deutschen Jugendlichen hat ein großer Teil der Sozialisation russlanddeutscher Jugendlicher in einem völlig anderem Schul-, Erziehungs- und Gesellschaftssystem stattgefunden. In Deutschland fallen sie in Berichten und Studien als problematisch auf. Russlanddeutsche Jugendliche sind wegen fehlender Anerkennung ihrer mitgebrachten sozialen und schulischen Biographie und schlechter Deutschkenntnisse überproportional an Hauptschulen vertreten. Diesen Jugendlichen wird mit unterschiedlichen Maßnahmen versucht zu helfen, sei es durch außerschulische Sozialarbeit, Integrationsprojekte oder schulische Initiativen.

Olga Theisselmann ist Dipl.-Pädagogin und freie Mitarbeiterin der Interkulturellen EvaluationsAgentur im Europa Institut für Soziale Arbeit an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin, Alice-Salomon- Platz 5, 12627 Berlin E-Mail: olgatheisselmann@gmx.de

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S. 174-182

Alte Armut – neue Armut
Ein Konzept zur Armutsprävention aus dem 16. Jahrhundert
Susanne Zeller, Erfurt
Schlagworte: Gemeinwesenarbeit – Armut – Prävention – Konzeption – Armenpflege – Sozialpolitik – Sozialgeschichte – Humanismus – Ethik – soziale Persönlichkeit

Historische Übergangsepochen charakterisieren sich immer durch gesellschaftliche Umwälzungen und häufig dramatische Zerreißproben für die Menschen. Manche dieser Übergangsepochen weisen Gemeinsamkeiten auf, wie zum Beispiel der Wandel der Armenpflege am Ausgang des Mittelalters und der Paradigmenwechsel unserer heutigen Sozialen Arbeit und Sozialpolitik. In diesem Beitrag wird an die vergessene Armenpflegekonzeption des spanischen Humanisten, Europäers, Philologen und Sozialreformers Juan Luis Vives (1492-1540)„De Subventione Pauperum“ aus dem Jahr 1526 erinnert. Diese Schrift aus seinem umfangreichen Lebenswerk nahm programmatische Aspekte sozialstaatlicher Grundprinzipien moderner Sozial- und Arbeitsmarktpolitik sowie einer gemeinwesenorientierten Sozialen Arbeit ideengeschichtlich bereits in der frühen Neuzeit vorweg.

Professorin Dr. Susanne Zeller ist Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Pädagogin und lehrt Theorien, Professionalisierungsgeschichte sowie Ethik der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt, E-Mail: zeller@soz.fh-erfurt.de

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S. 182-185

Saul David Alinsky
Ein Interview über den Klassiker der Gemeinwesenarbeit
Peter Szynka, Oldenburg
Schlagworte: Gemeinwesenarbeit – Methode – Organisation – Befragung – soziale Persönlichkeit

Peter Szynka stellt in diesem Gespräch den amerikanischen Soziologen S. D. Alinsky (1909-1972) vor, über dessen Leben und Wirken er ein Buch veröffentlicht hat. Alinsky baute in den 1970er-Jahren in den USA zahlreiche Bürgerorganisationen auf und begründete damit das, was wir als Gemeinwesenarbeit oder Community Organizing bezeichnen.

Dr. Peter Szynka ist Dipl.-Sozialwissenschaftler und arbeitet bei der Diakonie im Oldenburger Land, Zentrale Beratungsstelle Wohnungslosenhilfe, Kastanienallee 9-11, 26121 Oldenburg E-Mail: peter.szynka@diakonie-ol.de

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