Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2007

2007

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Heft 7

S. 242-250

Soziale Arbeit auf den britischen Inseln
Herausforderung und Chance zugleich
Ingolf Block; Stefan Kleipoedszus; Klaudia Wildensee, London
Schlagworte: Jugendhilfe – Allgemeiner Sozialdienst – Kinderschutz – Reform – Jugendpolitik – Großbritannien

In dem Artikel werden zehn Jahre Reformen und Entwicklung im Bereich Children’s and Families‘ Services (vergleichbar dem Allgemeinen Sozialen Dienst eines deutschen Jugendamtes) betrachtet. Es werden die Gründe für die Arbeitsmarktchancen deutscher diplomierter Sozialarbeiterinnen, Sozialarbeiter sowie Pädagogen und Pädagoginnen spezifisch in diesem Bereich aufgezeigt. Der Beitrag versucht, einen Ausblick auf die Entwicklungen der kommenden Jahre zu geben. Er mag auch eine Anregung sein, dem Beispiel Englands folgend das Thema Kindeswohlgefährdung in Deutschland auf breiter Basis in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu heben und aus Geschehnissen Lehren zu ziehen.

Ingolf Block ist Jurist und als Client-Manager tätig bei Jacaranda Recruitment, Po Box 36289 London, SE19 2XX, Großbritannien E-Mail: ingolf@jacaranda-recruitment.co.uk

Stefan Kleipoedszus ist Dipl.-Pädagoge und arbeitet als Sozialarbeiter bei einem öffentlichen Arbeitgeber in Südengland. Kontakt über Jacaranda Recruitment, Po Box 36289 London, SE19 2XX, Großbritannien E-Mail: ingolf@jacaranda-recruitment.co.uk

Klaudia Wildensee ist Dipl.-Sozialarbeiterin und arbeitet bei einem öffentlichen Arbeitgeber in Südwales. Kontakt über Jacaranda Recruitment, Po Box 36289 London, SE19 2XX, Großbritannien E-Mail: ingolf@jacaranda-recruitment.co.uk

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S. 243

DZI-Kolumne

S. 250-260

Die vier Typen der Bearbeitung von Ausgrenzungserfahrung
Die Hallenser Biographiestudie zur Jugendgewalt
Ingo Diedrich, Göttingen
Schlagworte: Jugendlicher – Gewalttätigkeit – abweichendes Verhalten – Typologie – soziale Ausgrenzung – Biographie – Analyse

Wer sich ausgegrenzt sieht, bearbeitet diese Grenze. In der Arbeit mit ausgegrenzten Personen ist es sehr wichtig, die Bedeutung dieser Grenze und den Umgang mit ihr zu verstehen. In der Hallenser Biographiestudie zur Jugendgewalt wurden auf der Basis zahlreicher narrativer Interviews vor allem mit gewaltkriminellen Jugendlichen vier Typen der Bearbeitung von Ausgrenzungserfahrung entwickelt. Diese Typen zeigen die Grenzen und Möglichkeiten, mit diesen Jugendlichen in Kontakt zu treten.

Dr. Ingo Diedrich ist Dipl.-Sozialwirt und arbeitet im Institut für berufliche Bildung und Weiterbildung, Weender Landstraße 6, 37073 Göttingen E-Mail: mail@ingo-diedrich.de

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S. 261-268

Dr. Richard Kobrak
Ein Vertreter der modernen Wohlfahrtspflege
Peter Reinicke, Berlin
Schlagworte: Wohlfahrtspflege – Sozialpolitik – Weimarer Republik – soziale Persönlichkeit – Nationalsozialismus – Sozialarbeit

Richard Kobrak war von 1927 bis 1933 der höchste Verwaltungsbeamte der Stadt Berlin. Während dieser Jahre setzte er sich vehement für eine moderne Jugend- und Sozialverwaltung unter Beteiligung von Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen ein, übernahm Lehrverpflichtungen in diesem Bereich und arbeitete in maßgeblichen Gremien der sozialen Betreuung und Fürsorge mit. Seine Erfahrungen und Kenntnisse sind in zahlreichen Publikationen dokumentiert. Nach 1933 wurde er wegen seiner jüdischen Herkunft gezwungen, seine Arbeit aufzugeben. Er betätigte sich ehrenamtlich bei den „nichtarischen Christen“, wurde 1943 zuerst nach Theresienstadt, 1944 nach Auschwitz deportiert und dort getötet.

Professor Dr. Peter Reinicke ist Sozialarbeiter sowie Dipl.-Pädagoge und lehrt Sozialarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Berlin, Postfach 37 02 55,14132 Berlin, E-Mail: peter@reinicke.de

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S. 269-273

Sozialarbeit lieben
Eine antike Typologie
Angelo Kipp, Essen
Schlagworte: Sozialarbeiter – Identität – Kritik –Typologie – Liebe – Anerkennung – Mythologie

Rigorismus ist keine gute Grundlage für eine gelingende Gestaltung des Lebens in der Sozialen Arbeit. Defizitzuschreibungen sind zumeist von (Selbst-)Entwertungen geprägt und lassen wohlwollende Achtung, Förderung und Respekt vermissen. Der Verzicht auf solche Wege setzt Energien frei, die dem Leben der Sozialen Arbeit nutzen.

Dr. Angelo Kipp ist Dipl.-Pädagoge und arbeitet als Bewährungshelfer beim Landgericht Essen, Dienstsitz Bewährungshilfe Gelsenkirchen, Dickampstraße 12, 45879 Gelsenkirchen E-Mail: dr.angelo.kipp@arcor.de

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S. 273-275

Rundschau

S. 275

Tagungskalender

S. 276-278

Bibliographie

S. 279-280

Verlagsbesprechungen

S. 280

Impressum

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Heft 10

Heft 11/12