Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2007

2007

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S. 362-370

Gesetzentwurf zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein
Johannes Münder, Berlin
Schlagworte: Kinderschutz – Gesetzentwurf – Schleswig-Holstein

Im Juni 2007 wurde im Schleswig-Holsteinischen Landtag der „Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung und Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein“ eingebracht. Damit ist in der seit einigen Monaten laufenden Diskussion über den Schutz von Kindern und Jugendlichen erstmals in einem Bundesland das parlamentarische Verfahren eröffnet. Nun liegen konkrete Überlegungen dazu vor, wie auf Landesebene der Schutz von Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann. Der von den Fraktionen von CDU und SPD eingebrachte Gesetzentwurf enthält keine Begründung. Von daher ist es sicher hilfreich, sich über den reinen Wortlaut des Gesetzentwurfs hinaus mit dessen Programmatik und der Konzeption zu befassen.

Professor Dr. Johannes Münder lehrt Sozial- und Zivilrecht an der Technischen Universität Berlin, Franklinstraße 28/29, 10587 Berlin E-Mail: johannes.muender@tu-berlin.de

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S. 363

DZI-Kolumne

S. 371-377

Sozialarbeitspraxis in einer multikulturellen Gesellschaft
Ansätze, Modelle und Interventionen
Istifan Maroon,Freiburg im Breisgau/Haifa
Schlagworte: Migrant – Soziale Arbeit – interkulturell – Methode – Familientherapie

Aufgrund zunehmender multikultureller Ausprägungen in westlichen Ländern müssen sich Fachleute der Sozialarbeit der Herausforderung stellen, unterschiedlichen ethnischen Bevölkerungsgruppen qualitativ gute und kulturkompetente Dienstleistungen anzubieten. Dieser Artikel befasst sich mit multikultureller Praxis und versucht, das Wissen und Verständnis für die Arbeit in verschiedenen Umfeldern mit Personen, die sich im Hinblick auf Ethnie, Kultur, Religion und ihren sozioökononischen Status unterscheiden, zu verbessern.

Dr. Istifan Maroon ist Sozialarbeiter (PHD) und Supervisor. Er doziert am Fachbereich Management der Katholischen Fachhochschule, Karlstraße 63, 79104 Freiburg im Breisgau E-Mail: istifanm@yahoo.com

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S. 378-384

Die Systemtheorie und der Mensch
Alles im System beschreibbar: Anmerkungen zu einer theoretischen Debatte
Andreas Kirchner, Bichl
Schlagworte: Systemtheorie – Theoriebildung – Soziale Arbeit – Sozialarbeitswissenschaft – Mensch

Das Interesse am systemtheoretischen Paradigma scheint in der Sozialen Arbeit ungebrochen, viele Erkenntnisse Luhmannscher Provenienz scheinen mittlerweile adaptiert und partiell in die sozialarbeiterische Theoriebildung integriert zu sein. Allerdings führt die Übernahme systemtheoretischer Modelle nach wie vor zu Problemen und Widersprüchen im theoretischen Diskurs der Sozialarbeitswissenschaft; ein Kernproblem bildet dabei nach wie vor die anthropologische Grundfrage nach dem Menschen, oder mit Kants Worten „Was ist der Mensch?“. In dieser Hinsicht nähert sich dieser Artikel aus sozialarbeiterischer Perspektive der Frage an, wie sich der Mensch systemtheoretisch fassen lässt. Man wird dabei letztlich fragen müssen, ob und wie die Systemtheorie mit ihrem spannenden und innovativ anschlussfähigen Theoriedesign ihre Tauglichkeit für die Soziale Arbeit wie auch für die Sozialarbeitswissenschaft unter Beweis stellen kann.

Andreas Kirchner ist Dipl.-Sozialarbeiter. Neben seiner Tätigkeit in der Jugendarbeit und Erziehungshilfe promoviert er an der Ludwig-Maximilians- Universität München. Privatanschrift: Ludlmühlstraße 28, 83673 Bichl E-Mail: andreas-kirchner@gmx.de

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S. 385-388

Biografisches und Kreatives Schreiben
Ein Masterstudiengang an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin
Gerd Koch; Claus Mischon, Berlin
Schlagworte: Biographiearbeit – Studium – Sozialarbeit – Methode – Identität – Master

Der Masterstudiengang „Biografisches und Kreatives Schreiben“ an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin etabliert in Deutschland das biographische und kreative Schreiben als Handlungsmethode in Sozial- und Gesundheitsberufen. Arbeitsmöglichkeiten und -techniken in unterschiedlichen Praxisfeldern werden durch ein qualifiziertes Instrumentarium erweitert. Das kreative und biographische Schreiben wirkt als präventive, sozialtherapeutische, identitätsstabilisierende Methode in der Einzelarbeit mit Klienten und Klientinnen, in der sozialen Gruppenarbeit, in der (inter)kulturellen Bildung. Der alltägliche Umgang mit dem Schreiben in psychosozialen und gesundheitsbezogenen Berufen sensibilisiert und professionalisiert zugleich die berufliche Reflexionsfähigkeit.

Professor Dr. Gerd Koch lehrte Pädagogik und soziale Kulturarbeit an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin, E-Mail: koch@asfh-berlin.de

Claus Mischon ist Germanist M.A. und fachlicher Leiter des Masterstudiengangs für Biografisches und Kreatives Schreiben an der Alice-Salomon- Fachhochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin, E-Mail: mischon@asfh-berlin.de

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S. 388-392

Rundschau

S. 392

Tagungskalender

S. 393-396

Bibliographie

S. 397-400

Verlagsbesprechungen

S. 400

Impressum

Heft 11/12