2008

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Heft 1

Heft 2

S. 42-51

Hilfe! - Zur Kritik des Mitleids
Hans-Ernst Schiller, Düsseldorf
Schlagworte: Mitleid – Empathie – Moral – Definition – Kritik – Ethik – Motivation – Emotion

Im Zuge der Entwicklung der modernen Gesellschaft hat sich eine Mitleidskritik gebildet, deren wesentliche Einwände vorgestellt und diskutiert werden. Zu diesen Einwänden zählt etwa die Handlungshinderlichkeit des Mitleids, seine Sentimentalität, die Verachtung, mit der es angeblich verbunden ist, die Passivität, zu der es führe, und der Egoismus des Mitleids als Motiv. In der Auseinandersetzung mit der Mitleidskritik wird ein Begriff von Mitleid gewonnen, der es als handlungsbezogene Tugend bestimmt, die Achtung erweist und in der sich Vernunft und Affekt vermitteln. Besonderes Interesse gilt dem Verhältnis zur Institutionalisierung sozialer Rechte.

Professor Dr. Hans-Ernst Schiller ist habilitierter Philosoph und Professor für Sozialphilosophie und Ethik im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf, Universitätsstraße, Gebäude 24.21, 40225 Düsseldorf, E-Mail: hans-ernst.schiller@fh-duesseldorf.de

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S. 43

DZI-Kolumne

S. 51-58

Postmodern geprägte Hoffnung und ihre Bedeutung in der psychosozialen Arbeit
Gert Hellerich, Bremen; Daniel White, Jupiter/Florida, USA
Schlagworte: psychosoziale Versorgung – psychisch Kranker – Psychiatrie – Zukunft – Lebensqualität – Hoffnung

In diesem Zeitschriftenartikel wird Hoffnung als eine zentrale Kategorie der psychosozialen Versorgung untersucht und gezeigt, inwiefern deren auf postmodernes Gedankengut ausgerichtete Dimensionen – vom Kampf/Widerstand, von der Geburt der inneren Kraft, einer offenen Zukunft und Lebenssinn – neues Licht in zumeist von Effizienz, Normalisierung und Integration gesteuerten modernen Hilfesysteme bringen und zu deren qualitativen Veränderung führen könnte.

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S. 58-63

Präventionsprojekt Zappelphilipp
Frühintervention bei auffällig gewordenen Kindern
Sandra Hofmann; Thomas Eisert; Angela Hermens; Gerhard Ristow, Mannheim
Schlagworte: Hyperkinese – Prävention – Projekt – Kind-Beziehung – Eltern – Jugendkriminalität – Familienarbeit

Zahlreiche Studien zeigen, dass die Biographien von Kindern mit Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts- Störung (ADHS) oft negative Verläufe nehmen. In einer Erhebung der Mannheimer Polizei spiegelten sich diese wieder. Es entstand eine bundesweit einmalige Kooperation zwischen der Polizei Mannheim und dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Im Folgenden soll das Störungsbild und das Projekt Zappelphilipp mit ersten Ergebnissen vorgestellt werden.

Sandra Hofmann ist Dipl.-Sozialpädagogin beim Projekt Zappelphilipp, E-Mail: sandra-hofmann@ zi-mannheim.de

Thomas Eisert ist Dipl.-Sozialpädagoge beim Projekt Zappelphilipp, E-Mail: thomas.eisert@ zi-mannheim.de

Angela Hermens ist Dipl.-Psychologin sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin beim Projekt Zappelphilipp, E-Mail: angela.hermens@ zi-mannheim.de

Dr. Gerhard Ristow ist Assistenzarzt und Leiter des Projekts Zappelphilipp im Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, J5, 68159 Mannheim, E-Mail: gerhard.ristow@zi-ma.nn.heim.de

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S. 64-68

Motivierende Gesprächsführung und systemische Beratung
Ein Vergleich
Antonia Sequani, Brixen, Italien
Schlagworte: Gesprächsführung – Motivation – Beratung – Systemtheorie – Methode – Vergleich

In diesem Kontext gilt es, den Ansatz der „motivierenden Gesprächsführung“ dem der „systemischen Beratung“ gegenüberzustellen. In erster Linie stützt sich diese Gegenüberstellung dabei auf eine einfache Untersuchung beider Konzepte, um Stärken und Schwächen des motivierenden und des systemischen Ansatzes zu analysieren. Im Abschluss daran wird das Augenmerk auf eine Vereinbarkeit beider Beratungskonzepte gerichtet und deren Umsetzung in der Beratung untersucht.

Antonia Sequani ist Dozentin an der Freien Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften, Bahnhofstraße 16, 39042 Brixen, Italien E-Mail: Antonia-Sequani@unibz.it

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S. 69-72

Rundschau

S. 72

Tagungskalender

S. 73-76

Bibliographie

S. 77-80

Verlagsbesprechungen

S. 80

Impressum

Heft 3

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Heft 8

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Heft 10/11

Heft 12