2008

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

S. 82-88

Die Bürgergesellschaft im Spiegel der aktuellen Parteiprogramme
Neue Antworten auf soziale und demokratische Grundfragen?
Peter-Georg Albrecht, Magdeburg
Schlagworte: Zivilgesellschaft – Partei-Programm – Bürger – Mitwirkung – soziale Frage – Demokratisierung – bürgerliches Engagement

Das Thema Zivil- und Bürgergesellschaft hat Konjunktur in Deutschland. In den aktuellen Parteiprogrammen ist durchgängig zu lesen: In Zukunft haben die Bürgerinnen und Bürger mehr Verantwortung zu übernehmen, und mit etwas Unterstützung tun sie das auch. Uneinigkeit besteht über die gesellschaftliche Aufgabenverteilung zur Lösung sozialer Fragen. Gar gänzlich gehen die Auffassungen darüber auseinander, ob die Gesellschaft weiter demokratisiert werden muss und welche ihrer Bereiche dies besonders nötig haben.

Dr. Peter-Georg Albrecht arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Magdeburg- Stendal, Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen, Breitscheidstraße 2, 39114 Magdeburg E-Mail: peter-georg.albrecht@hs-magdeburg.de

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S. 83

DZI-Kolumne

S. 89-96

Problemfamilie – ein Fall für die Hebamme?
Eva Schneider, Nümbrecht
Schlagworte: Hebamme – Funktion – Kooperation – Soziale Arbeit – Kinderschutz – Berufsbild – Familien - hebamme

Für Hebammen ist die Tätigkeit in Familien zu einem speziellen Arbeitsfeld geworden. Sie sind auf die Betreuung einer Risikoklientel spezialisiert und begleiten Familien in schwierigen sozialen Lagen bis zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes. Neben den medizinisch-pflegerischen und psychischen Aspekten nehmen sie insbesondere die sozialen Belange der Elternschaft in den Blick. Durch ihre aufsuchende, niedrigschwellige Tätigkeit haben sie einen guten Zugang zu den betroffenen Familien. Sie arbeiten als „Lotsinnen“ in den Familien und vermitteln bei Bedarf „Frühe Hilfen“ anderer Kooperationspartner eines Netzwerkes.

Eva Schneider ist Dipl.-Berufspädagogin und Hebamme. Sie führt das Unternehmen NATALIS-Hebammenprojekte und Bildungsmanagement, Harscheiderstraße 4, 51588 Nümbrecht E-Mail: evaschneider@arcor.de

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S. 96-101

Primärprävention sexuellen Kindesmissbrauchs
Miriam K. Damrow, Weimar
Schlagworte: Kindesmissbrauch – Prävention – Programm – Konzeption – Sexualität – Sexualerziehung

Curriculare Primärpräventionsprogramme untergliedern sich in strukturelle und inhaltliche Elemente. Da der Inhalt Wirksamkeit und Nutzen definiert, wer den die inhaltlichen Elemente von Primärpräventionsprogrammen gegen sexuellen Kindesmissbrauch kritisch analysiert und die Nachteile des Einsatzes aufgezeigt, welche die Qualität der Programme mindern. Als neuer Ansatz wird vorgeschlagen, die relevanten Informationen zum sexuellen Kindesmissbrauch und zu seiner Prävention problemzentriert darzubieten.

Dr. Miriam K. Damrow forscht zu Aspekten der Sexualität, Prävention und Intervention bei sexuellem Kindesmissbrauch. Privatanschrift:Tannenweg 1, 99428 Weimar E-Mail: contact@miriam-damrow.eu

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S. 102-107

Ethik der Biographiearbeit
Alteritätsphilosophische und erinnerungsethische Reflexionen zu Konzepten biographischen Arbeitens
Christoph Lienkamp, Waldkirch
Schlagworte: Biographiearbeit – Ethik – Konzeption – Erinnern – Vergessen – alter Mensch

Ausgehend von Überlegungen zur Zeiterfahrung älte rer Menschen fragt der Beitrag nach der Bedeutung der Modi des Erinnerns und Vergessens in gegenwärtigen Konzepten der Biographiearbeit mit älteren Menschen. Dabei werfen die untersuchten theoretischen und praktischen Konzepte Fragen auf, die zu einer vertieften ethischen Reflexion unter anderem über die Frage nach der Präsenz der/des Anderen und der Bedeutung von Gefühlen wie Scham, Schuld und Reue im erinnernden und vergessenden Umgang mit der Lebensgeschichte nötigen. Zur Klärung dieser Fragen greift der Beitrag auf die von Avishai Margalit ausgearbeitete Erinnerungsethik und seine Moral der Anteilnahme zurück.

Dr. Christoph Lienkamp ist Theologe und Philosoph. Er arbeitet als Lehrbeauftragter an der Katholischen Fachhochschule und an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg. Privatanschrift: Walter-Boch-Straße 6c, 79183 Waldkirch E-Mail: christoph.lienkamp@t-online.de

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S. 108-111

Rundschau

S. 111

Tagungskalender

S. 112-116

Bibliographie

S. 117-120

Verlagsbesprechungen

S. 120

Impressum

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