Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2008

2008

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Heft 2

Heft 3

Heft 4

S. 122-129

Entfremdete Sozialräume und desorientierte Lebenswelten
Eine kritische Anfrage an Paradigmen der Sozialen Arbeit
Eric Mührel, Emden
Schlagworte: Entfremdung – Lebenswelt – Sozialraum – Orientierung – Soziale Arbeit – Konzeption – Wertvorstellung – Religion

Der radikale gesellschaftliche und soziale Wandel führt zu Phänomenen der entfremdeten Sozialräume und desorientierten Lebenswelten. Als extremes Beispiel hierfür können die Lebensweisen der potenziellen Terroristen gelten, die Anfang September 2007 in einem Dorf im Sauerland festgenommen wurden. Wie positioniert sich Soziale Arbeit hinsichtlich dieser Phänomene? Die kritische Anfrage dient einer Selbstvergewisserung der wissenschaftlichen Disziplin und Profession.

Professor Dr. Eric Mührel ist Dipl.-Pädagoge und lehrt Sozialarbeitswissenschaft und Sozialpädagogik an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/ Wilhelmshaven – Standort Emden, Constantiaplatz 4, 26723 Emden, E-Mail: muehrel@fho-emden.de

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S. 123

DZI-Kolumne

S. 129-134

Kroatinnen und Kroaten der zweiten Generation
Herkunftsorientierung und Identitätsbildung
Katarina Vladisavljevic, Sigmaringen; Süleyman Gögercin, Villingen-Schwenningen
Schlagworte: Migrant – Kroatien – Identität – Integration – Segregation – Rückwanderung – Befragung

Bei der zweiten Generation der kroatischen Arbeitsmigranten und -migrantinnen kann die Identitätsbildung vereinfacht in drei Prozesse und damit drei Identitätsformen eingeteilt werden, die auch Überschneidungen enthalten können: Bildung einer deutschen, einer deutsch-kroatischen oder einer kroatischen Identität. Die letzte Form wird durch einen Prozess begleitet, der als Herkunftsorientierung bezeichnet wird. Es gibt eine Vielzahl von Indikatoren, die auf eine Herkunftsorientierung hinweisen, und eine noch größere Anzahl von Faktoren, die eine solche fördern können.

Katarina Vladisavljevic ist Dipl.-Pädagogin und Mitarbeiterin des Fachbereichs Jugend, Landratsamt Sigmaringen, Leopoldstraße 4, 72488 Sigmaringen, E-Mail: Katarina.Vladisavljevic@lrasig.de

Professor Dr. Süleyman Gögercin ist Dozent für Methodenlehre und Sozialarbeitswissenschaft an der Berufsakademie Villingen-Schwenningen, Studiengang Sozialwesen, Schramberger Straße 26, 78054 Villingen-Schwenningen E-Mail: Dr.Goegercin@t-online.de

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S. 134-139

Lebenslage und Integration von Aussiedlern und Aussiedlerinnen
Wilfried Noack, Friedensau
Schlagworte: Aussiedler – Lebensbedingungen – Integration – GUS – Segregation – Akkulturation – Lebenswelt – Inklusion

Durch die Schub- und Zugfaktoren siedelten in der Zeit von 1950 bis 2006 etwa 2,1 Millionen Aussiedler und Aussiedlerinnen mit ihren Angehörigen aus der früheren Sowjetunion nach Deutschland über. Wie ist ihre heutige Lebenslage und wie gelingt ihre Integration?

Professor Dr.Wilfried Noack lehrt am Institut für integrierte Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit, Abt. für Sozialpädagogik und Sozialdiakonie der Theologischen Hochschule Friedensau, In der Ihle 2a, 39291 Friedensau E-Mail: winfried.noack@thh-friedensau.de

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S. 140-145

Der Mensch der Sozialarbeit
Zur Unbestimmbarkeit eines Platzhalters – eine systemtheoretische Reflexion
Heiko Kleve, Potsdam
Schlagworte: Sozialarbeit – Systemtheorie – Mensch – Definition

In dieser Fachzeitschrift ist eine interessante Debatte hinsichtlich der Bedeutung der Bielefelder Systemtheorie für die Soziale Arbeit entbrannt. Andreas Keck fragte im Heft 1.2007, ob in der Sozialen Arbeit tatsächlich alles mithilfe dieser Systemtheorie reflektierbar ist und äußerte diesbezüglich Skepsis. In der gleichen Ausgabe formulierte ich dazu eine Erwiderung. Andreas Kirchner setzte den Diskurs im Oktober 2007 fort, indem er fragte, ob und wie denn überhaupt der zentrale Bezugspunkt praktischer Sozialer Arbeit, nämlich der Mensch, von der Systemtheorie beschrieben werden könne. In dieser Ausgabe spitzt Jochen Ostheimer diese Debatte dahingehend zu, dass Soziale Arbeit ihre politische, gesellschaftskritische Dimension schärfer konturieren müsse. In meinem Beitrag geht es darum, Kirchners Einwand ernst zu nehmen und zu fragen, wie sich die Systemtheorie auf Menschen beziehen kann, auch wenn sie den Begriff „des Menschen“ in ihrem Theorieprogramm eher nicht vorsieht.

Professor Dr. Heiko Kleve ist Dipl.-Sozialarbeiter und Soziologe. Er lehrt Soziale Arbeit an der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Sozialwesen, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam, E-Mail: kleve@fh-potsdam.de

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S. 146-150

Kritik am System – im System?
Zur Debatte um die Funktion der Systemtheorie in der Sozialen Arbeit
Jochen Ostheimer, München
Schlagworte: Systemtheorie – Soziale Arbeit – Kritik – Theorie – Funktion

Der vorliegende Aufsatz greift den von Andreas Keck, Heiko Kleve und Andreas Kirchner gesponnenen Diskussionsfaden über systemtheoretische Ansätze in der Sozialen Arbeit wieder auf und gibt ihm eine Ordnung anhand der grundlegenden Fragen, die Keck angesprochen hat: Status systemtheoretischer Ansätze in der Sozialen Arbeit, Profilierung sowie gesellschaftskritische Funktion Sozialer Arbeit.

Dr. Jochen Ostheimer ist Dipl.-Sozialpädagoge und Dipl.-Theologe. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München E-Mail: j.ostheimer@lmu.de

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S. 150-153

Rundschau

S. 153

Tagungskalender

S. 154-156

Bibliographie

S. 157-160

Verlagsbesprechungen

S. 160

Impressum

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