2008

Bitte klicken Sie auf die Heftnummer, um zum Inhaltsverzeichnis zu gelangen.

Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

S. 162-170

Zur Zukunft von Forschung und Lehre
Professorinnen und Professoren an den Fachbereichen Soziale Arbeit
Ralph-Christian Amthor, Würzburg
Schlagworte: Soziale Arbeit – Berufsausbildung – Dozent – Sozialarbeiter – Forschung – Wissenschaft – Zukunft

Auf der Basis der amtlichen Statistik sowie der Ergebnisse einer gesonderten empirischen Erhebung wird im vorliegenden Beitrag der spezifischen Studiensituation angehender Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogen an den Fachbereichen und Fakultäten Soziale Arbeit nachgegangen. Als wichtige Erkenntnis ist festzuhalten, dass der Berufsstand vornehmlich fachfremd unterrichtet wird und bei den Lehrenden bundesweit betrachtet eine geradezu überwältigende Heterogenität an wissenschaftlichen Studienabschlüssen festzustellen ist. Es wird nach möglichen Erklärungen für diese besondere Lehrsituation und auch nach der Zukunft von Lehre und Forschung in der Sozialen Arbeit gefragt.

Professor Dr. Ralph-Christian Amthor ist Dipl.- Pädagoge und lehrt Grundlagen der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Studiengang Soziale Arbeit, Münzstraße 12, 97070 Würzburg, E-Mail: amthor@fh-wuerzburg.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 163

DZI-Kolumne

S. 170-175

Burnout bei Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen
Theorie und Interventionsperspektiven
Istifan Maroon, Freiburg im Breisgau
Schlagworte: Burnout – Sozialarbeiter – Definition – Therapie

Burnout ist ein zentrales Problem helfender Berufe, denn seine Folgen können verheerend sein. Die Literatur zum Thema behandelt unrealisierte Hoffnungen und verloren gegangene Empathie von Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen. Deren einstiges Ideal – anderen Menschen zu helfen – wird nun durch ein Gefühl von Entfremdung und Gleichgültigkeit ersetzt. Darüber hinaus beschäftigt sich die Fachliteratur aber auch mit dem dramatischen Rückgang von Leistungsfähigkeit und mit emotionalen und körperlichen Einbußen der Fachkräfte sozialer Berufe. Der vorliegende Artikel sucht nach Gründen des Ausbrennens, präsentiert Modelle und Strategien zur Behandlung des Syndroms und gibt Hilfen für den Arbeitsalltag.

Dr. Istifan Maroon ist Sozialarbeiter (PHD) und Supervisor. Er doziert als Senior Lecturer an der Katholischen Fachhochschule Freiburg, Karlstraße 63, 79104 Freiburg im Breisgau, E-Mail: istifanm@yahoo.com

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 176-180

Zur Wiederentdeckung der Gemeinwesenarbeit als Methode der Sozialen Arbeit
Annette Frenzke-Kulbach, Schwerte
Schlagworte: Gemeinwesenarbeit – Methode – Soziale Arbeit – Gruppenarbeit – Stadtteil – Sozialraum

Community Organization wurde aus Amerika kommend in den 1970er-Jahren mit viel Hoffnung als Gemeinwesenarbeit (GWA) in den deutschen Methodenkanon aufgenommen. Erste kritische Stimmen erhoben sich Anfang der 1980er-Jahre mit dem Argument, GWA würde durch die Verbindung mit sozialer Gruppenarbeit die Bewohner und Bewohnerinnen pädagogisch überformen. In den Lehrbüchern wurde GWA weiter vermittelt, obwohl sie in der Wirklichkeit aus Geldmangel und der Hinwendung zu therapeutischen Konzepten fortan residual blieb. Ebenfalls aus Haushaltsgründen tauchten GWA-Konzepte seit den 1990er-Jahren in kommunalen Programmen wieder auf, nun als Quartiers- oder Stadtteilmanagement. Es ist heute zu beachten, dass methodische Erfahrungen sozialräumlichen Handelns nicht zugunsten einer Prioritätensetzung auf Techniken sozialräumlicher Erkundung vernachlässigt werden.

Dr.Annette Frenzke-Kulbach ist Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Sozialtherapeutin. Sie arbeitet als Kinderschutzfachkraft und Qualitätsbeauftragte in einem Jugendamt im Ruhrgebiet. Privatanschrift: Dieckerhofsweg 42, 58239 Schwerte, E-Mail: kulbach@versanet.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 181-186

Kommunikation in der Sozialarbeit
Theorie und Praxisbeispiel Rütli-Schule
Jenö Bango, Eupen/Belgien
Schlagworte: Kommunikation – Sozialarbeit – Handlungskompetenz – Krisenintervention

Aufgrund des Luhmannschen Kommunikationsbegriffes, übertragen auf die Sozialarbeit, vermerkt der Autor, dass auch Dissens und nicht nur Konsens Basis der Kommunikation sein kann. Kommunikation entsteht immer im Kontext, nicht ohne Bewusstsein, und wird durch Handlung ein Ereignis. Im Falle der Rütli-Schule in Berlin-Neukölln wurde die Kommunikation als Hilferuf aufgrund von Gewalt und Aggression verstanden. Um eine Lösung voranzutreiben, sollte ein sozialarbeiterisches Interaktionssystem für einen Dialog der Beteiligten aufgebaut und eine sozialarbeiterische Intervention für die Änderung der kommunikativ strukturierten Beziehungen erarbeitet werden.

Professor Dr. Jenö Bango ist emer. Professor für Soziologie an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen. Privatanschrift: Zur Nohn 88, 4701 Eupen, Belgien, E-Mail: jeno.bango@gmx.net

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 187-191

Rundschau

S. 191

Tagungskalender

S. 192-196

Bibliographie

S. 196-200

Verlagsbesprechungen

S. 200

Impressum

Heft 6

Heft 7

Heft 8

Heft 9

Heft 10/11

Heft 12