2008

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Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

S. 202-211

Theorie mit Leidenschaft: Ilse Arlt
Weiterhin aktuelle Fragen der Sozialen Arbeit
Maria Maiss; Peter Pantucek, St. Pölten
Schlagworte: soziale Persönlichkeit – Soziale Arbeit – Theoriebildung – Wissenschaft – Ausbildung – Praxis – Österreich

Im Jahr 2007 wurde an der Fachhochschule St. Pölten (Österreich) das Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung gegründet. In einem Kolloquium wurden das Wirken und Denken der Pionierin einer wissenschaftlichen Sozialen Arbeit gewürdigt und Bezüge zu aktuellen Fragen der Sozialen Arbeit und ihrer Wissenschaft hergestellt. Die längst fällige breitere Rezeption der Arlt'schen Schriften sollte damit angeregt werden. Dieser Beitrag skizziert einige Linien des Werks, in den nächsten Monaten werden die Beiträge des Kolloquium in einem Sammelband erscheinen. Die Reedition der Hauptwerke „Die Grundlagen der Fürsorge“ (1921) und „Wege zu einer Fürsorgewissenschaft“ (1958) ist in Vorbereitung.

Dr. Maria Maiss, Philosophin, lehrt an der Fachhochschule St. Pölten und leitet die Arbeitsgruppe Geschichte und Theorie der Sozialen Arbeit am Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung, Fachhochschule St. Pölten/Österreich, Matthias-Corvinus-Straße 15, 3100 St. Pölten, E-Mail: maria.maiss@fhstp.ac.at

Professor Dr. Peter Pantucek, Dipl.-Sozialarbeiter, Soziologe und Supervisor, leitet den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit sowie das Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung an der Fachhochschule St. Pölten/Österreich, Matthias-Corvinus-Straße 15,3100 St. Pölten, E-Mail: peter@pantucek.com

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S. 203

DZI-Kolumne

S. 212-218

Versorgung von Pflegebedürftigen mit erhöhtem Betreuungsbedarf
Strukturfördernde Aspekte durch das Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz
Peter Sauer, Berlin; Peter Wißmann, Stuttgart
Schlagworte: Pflegebedürftigkeit – Versorgung – Qualität – Finanzierung – Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz (PflEG) – niedrigschwelliges Aufgebot

Mit dem Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz, eingeführt im Jahr 2002, wollten die Gesetzesinitiatoren „strukturpolitisch sinnvolle Weichen“ durch ein „Bündel von Maßnahmen zur Stärkungen und Förderung der häuslichen Pflege von Pflegedürftigen mit erheblichem Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung“ stellen. In der folgenden Abhandlung soll geprüft werden, ob dieses Ziel erreicht wurde und ob die Novellierung des Sozialgesetzbuches XI, durch den Bundestag am 14. März 2008 beschlossen und ab dem 1. Juli 2008 in Kraft tretend, einen weiteren Beitrag dazu leistet.

Professor Dr. Peter Sauer lehrt Sozialpolitik und Sozialmanagement an der Evangelischen Fachhochschule Berlin und ist Vorsitzender des Instituts für Innovation der EFB, Teltower Damm 118-122, 14167 Berlin, E-Mail: prof.peterSauer@t-online.de

Peter Wißmann, Dipl.-Sozialarbeiter, ist Geschäftsführer der Demenz Support gGmbH, Hölderlinstraße 4, 70174 Stuttgart, E-Mail: info@demenzsupport.de

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S. 219-222

Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz
Erste Ergebnisse einer Studie zu Fragen der Lebensqualität
Gabriele Kleiner, Darmstadt
Schlagworte: Demenz – Wohngemeinschaft – Betreuung – ambulant – Lebensqualität

Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz stellen eine neue Wohnform innerhalb der Altenhilfestrukturen dar. Sie formulieren als Zielvorstellung Normalität, Alltagsorientierung und Entlastung, aber auch Engagement von Angehörigen, Integration in die Gesellschaft und Teilhabe. Untersuchungsgegenstand der dreijährigen vergleichenden Studie sind die beiden in der Stadt Darmstadt bestehenden Wohngemeinschaften. Im Fokus der Studie steht die Frage nach der Lebensqualität der betroffenen Menschen mit Demenz, dem Engagement der Angehörigen und Ehrenamtlichen sowie die Einbindung in das Wohnquartier.

Professorin Dr. Gabriele Kleiner, Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Sozialgerontologin, lehrt Sozialgerontologie an der Evangelischen Fachhochschule in Darmstadt, Zweifalltorweg 12, 64293 Darmstadt, E-Mail: kleiner@efh-darmstadt.de

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S. 222-228

Kleidung und Anrede in der Sozialen Arbeit
Cornelia Thiels, Bielefeld
Schlagworte: Sozialarbeiter – Klient-Beziehung – Wirkung – Befragung – Kleidung – Anrede

Die im Rahmen einer empirischen Untersuchung am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Bielefeld befragten Klienten und Klientinnen bevorzugen für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter eher legere Kleidung, auch wenn erwachsene, behinderte Frauen die förmlichste Aufmachung mit der höchsten Kompetenz verbanden. Freundlichkeit, Verständnis und der Eindruck, mit den Fachkräften über Probleme sprechen zu können, brachten die Klientinnen und Klienten eher mit der informelleren Kleidung in Zusammenhang. Die Mehrheit der Klientel möchte mit dem Vornamen angesprochen werden und gut die Hälfte auch ihre Sozialarbeiterin, ihren Sozialarbeitern mit dem Vornamen anreden.

Professorin Dr. Cornelia Thiels, MPhil MRC Psych, Ärztin für Psychiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie, lehrt Sozialmedizin an der Fachhochschule Bielefeld, Fachbereich Sozialwesen, Kurt-Schumacher-Straße 6, 33615 Bielefeld, E-Mail: cornelia.thiels@fh-bielefeld.de

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S. 228-232

Rundschau

S. 232

Tagungskalender

S. 233-236

Bibliographie

S. 237-240

Verlagsbesprechungen

S. 240

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