Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2008

2008

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Heft 7

S. 242-250

Siddy Wronsky – Ein Leben für die Sozialarbeit
Peter Reinicke, Berlin
Schlagworte: soziale Persönlichkeit – Soziale Arbeit – historische Entwicklung – Theorie-Praxis – Archiv für Wohlfahrtspflege

Siddy Wronsky gehört – im Besonderen als langjährige Leiterin des Archivs für Wohlfahrtspflege, der Vorgängerinstitution des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) – zu den sozialen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, die durch ihr Wirken wesentliche Anstöße und Ideen für die Sozialarbeit entwickelten und diese in theoretische Grundlagen und ihre praktische Anwendung umsetzten. Anlass für eine Würdigung durch diesen Beitrag ist die 125. Wiederkehr ihres Geburtstages.

Professor Dr. Peter Reinicke ist Sozialarbeiter und Dipl.-Pädagoge und lehrt Sozialarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Berlin, Postfach 37 02 55, 14132 Berlin, E-Mail: peter@reinicke.de

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S. 243

DZI-Kolumne

S. 251-256

Riskanter Korporatismus
Der misslungene Angriff auf die Wohlfahrtsverbände als langfristiges Krisensymptom
Werner Schönig; Katharina Motzke, Köln
Schlagworte: Wohlfahrtsverband – Sozialwirtschaft – Effizienz – Krise – Kritik – Reform – Korporatismus

Für die sozialpolitischen Akteure zeigt sich der riskante Korporatismus in einer zunehmenden Konfrontation innerhalb und außerhalb des sozialen Sektors. Ein beispielhafter Angriff erfolgte vor einigen Jahren aus dem Institut der Deutschen Wirtschaft und war gegen die Wohlfahrtsverbände gerichtet. Auch wenn dieser Vorstoß konkret ins Leere lief, so sind doch seine schlichte Existenz und die nachfolgenden Reaktionen Indikatoren des langfristigen Krisensymptoms. Es stellen sich für die Theorie und Praxis der Wohlfahrtsverbände die Fragen, wie solche Risiken zu bewerten sind und wie sie sich strategisch bewältigen lassen.

Professor Dr.Werner Schönig ist Volkswirt und lehrt Konzepte Sozialer Arbeit mit den Schwerpunkten Soziale Dienste, Armut, Sozialraum und sozialökonomische Fragestellungen an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln,Wörthstraße 10, 50668 Köln, E-Mail: w.schoenig@kfhnw.de

Katharina Motzke ist Soziologin und Dipl. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin. Sie arbeitet als Dekanatsreferentin des Fachbereichs Sozialwesen der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln. Privatanschrift: Hittorfstraße 1, 50735 Köln, E-Mail: motzke@kikel.de

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S. 256-261

Community Care und Community Living
Wie stellt sich die Soziale Arbeit den neuen Entwicklungen in der Behindertenhilfe?
Jens Clausen, Münster
Schlagworte: Behindertenhilfe – Konzeption – Teilhabe – Inklusion – Lebenswelt

Die Behindertenhilfe steht heute vor großen Herausforderungen: Während die letzten Mauern der alten Verwahranstalten fallen oder unter Denkmalschutz gestellt werden, bauen die Kostenträger und Sozialverwaltungen nun auf inklusive Lebensformen und bürgerschaftliche Unterstützung. Doch hier ist zu fragen, welche Überlegungen sich hinter den klangvollen Begriffen von Community Care und Community Living verbergen und welche Aufgaben die Soziale Arbeit in Forschung, Lehre und Praxis zu erwarten hat.

Dr. Jens Clausen ist Erziehungswissenschaftler und Gruppenanalytiker. Er lehrt an der Westfälischen Wilhelm-Universität Münster sowie an der Evangelischen Sozialpädagogischen Ausbildungsstätte, Coerdestraße 60,48147 Münster, E-Mail: jjclausen@web.de

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S. 261-268

„As well as“ – Das britische Sure Start Programme
Kerstin Miersch, Berlin
Schlagworte: Jugendhilfe – Großbritannien – Programm – Sozialpolitik – Selbsthilfe

Der Artikel widmet sich dem britischen Regierungsprogramm „Sure Start”, einer von New Labour favorisierten Strategie der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Es erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Paradigmen des Programms, welches auf besondere Art und Weise sowohl sozialpolitische Strategien der Hilfe zur Selbsthilfe als auch der staatlichen Fürsorge miteinander verbindet. Der Artikel zeigt die zahlreichen intellektuellen und emotionalen Ambivalenzen und Uneindeutigkeiten auf, die bei der Auseinandersetzung mit dem Sure Start Programme und dessen Kontext entstehen.

Kerstin Miersch ist Dipl.-Pädagogin. Sie arbeitet im Studierendencenter/International Office der Alice Salomon Hochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5,12627 Berlin, E-Mail: miersch@verwaltungasfh-berlin.de

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S. 269-272

Rundschau

S. 272

Tagungskalender

S. 273-276

Bibliographie

S. 277-280

Verlagsbesprechungen

S. 280

Impressum

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