2008

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Heft 8

S. 282-292

Entwicklungslinien ethischer Paradigmen der Sozialen Arbeit
Hegel, das Judentum und die Postmoderne
Edith Bauer, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit – Ethik – Konzeption – Fürsorge – Dienstleistung – historische Entwicklung

Im Zusammenhang neoliberaler Wirtschaftspolitik richtet sich die Ethik Sozialer Arbeit seit geraumer Zeit am Paradigma der Dienstleistung aus, das unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten dem tradierten Paradigma der (sozialen) Hilfeleistung überlegen scheint. Soziale Arbeit als Dienstleitung muss sich allerdings von ethischen Postulaten verabschieden, die nicht nur – historisch betrachtet – grundlegend für das Professionsverständnis sind, sondern in postmodernen Ethikkonzepten zum notwendigen Korrektiv gegenwärtiger Gerechtigkeitspraxis erklärt werden und in Gesellschaftsmodellen wie dem Fähigkeiten-Ansatz favorisiert werden. Die Frage, ob sich Soziale Arbeit als Dienstleistung ethisch behaupten kann oder in dieser Konzeption ihren Auftrag der Fürsorge verfehlen muss, ist hochaktuell. Ihre Beantwortung dient einer rückblickenden Klärung ethisch-religiöser Traditionen der Sozialen Arbeit und deren Relevanz für eine fürsorgeethisch konzipierte soziale Praxis.

Dr. Edith Bauer ist Germanistin und Philosophin. Sie arbeitet als Dozentin an der Fachschule für Sozialpädagogik, Oberlin-Seminar und als Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Privatanschrift: Winterfeldtstraße 56, 10781 Berlin, E-Mail: bauer@asfh-berlin.de

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S. 283

DZI-Kolumne

S. 292-298

Zeitvertreib und Langeweile
Die Last der „langen Weile“ und die Sehnsucht nach Muße
Johannes Vorlaufer, Wien/Österreich
Schlagworte: Philosophie – Gesellschaft – Theorie – Sozialarbeit – Emotion – Freizeit – Langeweile

Langeweile ist ein vielschichtiges Phänomen, das sowohl in gesellschaftstheoretischer wie in phänomenologischer Weise im Hinblick auf eine angemessene Weise sozialarbeiterischen Handelns gedeutet werden soll. Dabei erhält der überlieferte Begriff von Muße zunehmend eine kritisch-aktuelle Bedeutung.

Professor Dr. Johannes Vorlaufer ist Philosoph. Er lehrt Sozialphilosophie, Ethik, Wissenschaftstheorie, Sozialinformatik und Interdisziplinäre Fallanalyse an der Fachhochschule Campus Wien, Diplomstudiengang Sozialarbeit im städtischen Raum, Freytaggasse 32, 1210 Wien/Österreich, E-Mail: johannes.vorlaufer@fh-campuswien.ac.at

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S. 299-302

Erwachsene Kinder alkoholbelasteter Familien
Eine Untersuchung unter Studierenden der Sozialen Arbeit
Nadine Schulz; Juliane Stoppe; Annemarie Jost, Cottbus
Schlagworte: Student – Sozialarbeit – Alkoholkonsum – Familie – Motivation – Ausbildung

In einer Umfrage am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Lausitz, bei der wir gut zwei Drittel aller Studierenden erreichten, stellten wir fest, dass sich 16,4 Prozent als erwachsene Kinder eines alkoholkranken Elternteils bezeichneten. Die Betroffenen werteten ihre biographischen Erfahrungen eher als Chance denn als Risiko für ihren zukünftigen Beruf. Jedoch spielen auch typische Verletzlichkeiten erwachsener Kinder aus alkoholbelasteten Familien in Berufsfeldern der Sozialen Arbeit eine bedeutsame Rolle.

Professor Dr. Annemarie Jost ist Psychiaterin und Psychotherapeutin. Sie lehrt Sozialpsychiatrie an der Fachhochschule Lausitz, Fachbereich Sozialwesen, Lipezker Straße 47, 03048 Cottbus, E-Mail: jost@sozialwesen.fh-lausitz.de

Nadine Schulz ist Heilerziehungspflegerin und Dip.-Sozialarbeiterin. Sie arbeitet in dem Verein Die Brücke e.V. Kontakt über Frau Professor Dr. Jost, E-Mail: jost@sozialwesen.fh-lausitz.de

Juliane Stoppe ist Dip.-Sozialarbeiterin. Sie arbeitet im Verein LebensWert. Kontakt über Frau Professor Dr. Jost, E-Mail: jost@sozialwesen.fh-lausitz.de

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S. 303-306

Sozialräumliche Lebensweltanalyse von jugendlichen Bahnhofscliquen
Eine Untersuchung aus der Schweiz
Marius Metzger, Luzern/Schweiz
Schlagworte: Jugendgruppe – Lebenswelt – Peergroup – empirische Untersuchung – Sozialraum – Schweiz

In der vorliegenden Studie wurden jugendliche Cliquen untersucht, welche ihre Freizeit bevorzugt an Bahnhöfen verbringen. Die Stichprobe setzte sich aus 56 Cliquen (n=56) an sechs verschiedenen Schweizer Bahnhöfen zusammen. Als zentrales Ergebnis der qualitativen Analyse ließen sich mit den Cliquentypen „Verwahrlosung“, „Darstellung“, „Provokation“ und „Anpassung“ vier Typisierungen mit unterschiedlichen Anliegen und Bedürfnissen bilden.

Dr. Marius Metzger lehrt an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Werftestraße 1, Postfach 3252, 6002 Luzern/Schweiz, E-Mail: marius.metzger@hslu.ch

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S. 307-311

Rundschau

S. 311

Tagungskalender

S. 312-316

Bibliographie

S. 317-320

Verlagsbesprechungen

S. 320

Impressum

Heft 9

Heft 10/11

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