Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2008

2008

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S. 322-330

Family Group Conference
Ein Jugendamt macht sich auf den Weg
Sabine Samuray; Andreas Hampe-Grosser, Berlin
Schlagworte: Sozialpädagogische Familienhilfe – Methode – Projektbeschreibung – Empowerment – Family Group Conference

Family Group Conference (FGC) „Neuseelands Geschenk an die Welt“ (Ferguson 2005), beschäftigt seit gut zweieinhalb Jahren die Fachkräfte im Jugendamt Mitte von Berlin. Dieser Artikel beschreibt Erfahrungen und Ergebnisse, die im Rahmen der bisherigen Projektarbeit gewonnen wurden, stellt Erfolge dar, benennt Schwierigkeiten der Umsetzung und möchte neugierig machen.

Sabine Samuray arbeitet als Jugendhilfeplanerin im Bezirksamt Mitte von Berlin, Jugendamt, Karl- Marx-Allee 31, 10178 Berlin, E-Mail: sabine.samuray@ba-mitte.verwalt-berlin.de

Andreas Hampe-Grosser arbeitet im Bezirksamt Mitte von Berlin, Jugendamt, RSD, Grüntaler Straße 21, 13357 Berlin, E-Mail: Andreas.Hampe-Grosser@ba-mitte.verwalt-berlin.de

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S. 323

DZI-Kolumne

S. 330-338

Mehr Schutz für Spender und Spenderinnen
Die Weiterentwicklung der DZI-Spenderberatung
Heinz Mareike Alscher; Christel Neff, Berlin
Schlagworte: Spendenwesen – Gütesiegel – Beratung – Methode – Deutsches Zentralinstitut – Finanzierung – Transparenz

Am 2. Juli 2008 veranstaltete das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) zusammen mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) das Expertenkolloquium „Mehr Schutz für Spender – Die Weiterentwicklung der DZI-Spenderberatung“. Vor dem Hintergrund zunehmender Forderungen nach mehr Transparenz im Spendenwesen und eines wachsenden Wettbewerbs unter den gemeinnützigen Spenden sammelnden Organisationen diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Praxis Inhalte, Instrumente, aktuelle Problemlagen sowie zukunftsweisende Modelle der DZI-Spenderberatung. Im Mittelpunkt standen sowohl die konkrete Arbeitsweise der DZI-Spenderberatung als auch die Erfahrungen vergleichbarer Spendendokumentationszentren im europäischen Ausland. Gleichzeitig wurden die Zusammenhänge von Spenderberatung und Transparenz aus ökonomischer sowie praxisorientierter Sicht behandelt. Die Teilnehmenden kamen zu dem Ergebnis, dass die DZI-Spenderberatung ein Maßstab und Meinungsbildner im deutschen Spendenwesen ist, dem vonseiten der Öffentlichkeit ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit zugemessen wird. So trägt die Spenderberatung dazu bei, bundesweit die Markttransparenz vor allem im humanitär-karitativen Spendenwesen zu vergrößern, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Spenden sammelnde Organisationen zu stärken, die Spendenbereitschaft insgesamt zu fördern, die Öffentlichkeit präventiv zu informieren und die Arbeit von öffentlichen Institutionen in diesem Sektor zu unterstützen. Gleichzeitig wurde Verbesserungspotenzial aufgezeigt, sowohl hinsichtlich der methodischen Weiterentwicklung als auch der Außenwirkung der Spenderberatung.

Mareike Alscher arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Reichpietschufer 50, 10785 Berlin, E-Mail: alscher@wzb.eu

Christel Neff arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen, Bernadottestraße 94, 14195 Berlin, E-Mail: neff@dzi.de

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S. 339-343

Die soziale Legitimation von Kunst ist Asozialität
Heinz Wilfing; Elisabeth Balon-Rohr, Wien/Österreich
Schlagworte: Soziale Arbeit – Kunst – Therapie – Wirkungsforschung – Österreich

Der Ansatz einer Verbindung von Kunst und Sozialer Arbeit beruht auf der Idee, Klientinnen und Klienten über künstlerische Aktivität zu erreichen und für die eigene Entwicklung entsprechend mobilisieren zu können. Eine Reihe von partizipativen Modellen zur Klientenförderung als aktive Kunstschaffende und von Veränderungen ihrer Lebenssituation werden vorgestellt. Die sozial dimensionelle Kunsttherapie wird als lösungsorientierter Empowermentansatz zur Integration künstlerischer Methoden in die Sozialarbeit präsentiert. Die kreative Aktivität (Malen) soll die Fähigkeit fördern, auch in der äußeren Lebenswelt kreative Lösungen zu finden und umzusetzen. Der Effekt einer Teilnahme an künstlerischer Gruppenarbeit auf Lebenssituation, soziale Rolle und Status sowie auf verfügbare Ressourcensysteme wird in einem Experiment untersucht. Erfasst wurden die Selbstwahrnehmung und ihre Interaktionen während des künstlerischen Gestaltungsprozesses, ein signifikant günstiger Effekt konnte gesichert werden. Sie nutzen den kreativen Ansatz, um sich – auch bei eingeschränkter sprachlicher Ausdrucksfähigkeit – mitzuteilen und generell neue Lebensentwürfe gestalten zu können. Die mit der methodischen Anwendung von Kunst verbundenen Herausforderungen für alle Beteiligte werden in dem Beitrag diskutiert.

Professor Dr. Heinz Wilfing leitet die Diplomund Masterstudien (Sozialarbeit im Städtischen Raum, Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit) an der Fachhochschule Campus Wien, Freytaggasse 32, 1210 Wien, E-Mail: heinz.wilfing@fhcampuswien. ac.at

Elisabeth Balon-Rohr arbeitet im Otto Wagner Spital, Abteilung für forensische Psychiatrie und Alkoholkranke, Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien, E-Mail: elisabeth.balon@wienkav.at

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S. 343-349

Soziale Diagnostik und Klassifikation
Peter Buttner; Alban Knecht, München
Schlagworte: Diagnostik – Klassifikation – Soziale Arbeit – Methode – Macht – Sozialarbeiter – Klient

Im Nachgang zu einer Fachtagung reflektieren die Autoren den augenblicklichen Stand der Diskussion zur sozialen und sozialpädagogischen Diagnostik. Sie meinen, dass die zunehmende Vielfalt an Diagnosetechniken kein Problem, sondern eine angemessene Antwort auf die Vielfalt der Fragestellungen darstellt. Insbesondere sollten hermeneutische und klassifikatorisch- subsumptionslogische Zugänge nicht gegeneinander ausgespielt werden – sie können als sinnvolle Ergänzung verstanden werden. Da Diagnosen auch Machtinstrumente sind, kann die angemessene Berücksichtung der Betroffeneninteressen infrage gestellt werden. Allerdings sollte daraus keine generelle Absage an die Diagnostik abgeleitet werden, vielmehr ist ihre reflektierte Verwendung zu fordern.

Professor Dr. Peter Buttner lehrt an der Hochschule München Soziale Arbeit mit chronisch kranken und behinderten Menschen, Am Stadtpark 20, 81243 München, E-Mail: buttner@mnet-mail.de

Alban Knecht ist Lehrbeauftragter an der Hochschule München.Privatanschrift: Dietlindenstraße 15, 80802 München, E-Mail: aknecht@albanknecht.de

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S. 350-356

Typen der Case-Management-Kritik
Theorie oder Praxis?
Tobias Funk, Berlin
Schlagworte: Case Management – Kritik – Soziale Arbeit – Typisierung – Konzeption – Theorie-Praxis

Case Management hat Konjunktur. Dies war auch der Ausgangspunkt für das im November 2007 erschienene Doppelheft der Fachzeitschrift Soziale Arbeit zu dem Thema „Diskurs zum Case Management in der Sozialen Arbeit“, in dem aus ganz unterschiedlicher Perspektive Konzept und Umsetzung dieses Handlungsansatzes kritisch beleuchtet wurde. Nicht immer wird klar, ob die Kritik mehr der Theorie oder der Praxis des Case Managements gilt. Auch das Vorverständnis von Case Management unterscheidet sich bei den unterschiedlichen Autoren und Autorinnen. Im folgenden Text werden im Rahmen einer Kritik der Kritik die unterschiedlichen Argumentationslinien noch einmal zugespitzt auf den Punkt gebracht.

Tobias Funk arbeitet als Berater in einem privaten, treuhänderischen Dienstleistungsunternehmen. Privatanschrift: Derfflingerstraße 20a, 10785 Berlin, E-Mail: tobias.funk@t-online.de

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S. 357-360

Rundschau

S. 360

Tagungskalender

S. 361-363

Bibliographie

S. 364-368

Verlagsbesprechungen

S. 368

Impressum

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