2008

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Heft 7

Heft 8

Heft 9

Heft 10/11

S. 371

Grußwort
Ingrid Stahmer, Berlin

S. 371-382

Die Zwillingswiege Sozialer Arbeit in Berlin
Adriane Feustel; Heidi Koschwitz, Berlin
Schlagworte: soziale Persönlichkeit – historische Entwicklung – Sozialarbeit – Berlin – Ausbildung – Theorie-Praxis

In diesem Beitrag wird dem Zusammenwirken der Auskunftsstelle der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur, der Vorgängereinrichtung des heutigen Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), und der Sozialen Frauenschule, der heutigen Alice Salomon Hochschule Berlin (ASFH) nachgegangen. Dabei werden die vielfältigen Verbindungen von Ausbildung und Praxis dargestellt, die durch das Wirken der prägenden Persönlichkeiten Jeannette Schwerin, Alice Salomon, Albert Levy und Siddy Wronsky geschaffen wurden.

Adriane Feustel ist Historikerin und leitet das Alice-Salomon-Archiv der ASFH, Karl-Schrader-Straße 7-8, 10781 Berlin. E-Mail: feustel@asfhberlin.de

Heidi Koschwitz, Dipl.-Pädagogin, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen/DZI. E-Mail: koschwitz@dzi.de

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S. 373

DZI-Kolumne

S. 382-387

Methodenlehre als sozialpädagogische Aufgabe
C. Wolfgang Müller, Berlin
Schlagworte: Sozialpädagogik – Methode – historische Entwicklung – Fachhochschule – Ausbildung – Theorie- Praxis

Dieser Beitrag rekonstruiert die hundertjährige Geschichte methodischer Vorgehensweisen in der Sozialen Arbeit und die Rolle, die Schulen Sozialer Arbeit (heute Hochschulen für angewandte Wissenschaften, insbesondere die Alice Salomon Hochschule) in Berlin dabei gespielt haben. Der Beitrag nennt drei Phasen dieser Entwicklung: Die erste Grundlegung der Methode sozialpädagogischer Fallarbeit durch Alice Salomon und Siddy Wronsky zwischen 1926 und 1932; die Rezeption entwickelter Methoden der Sozialen Arbeit nach dem Zusammenbruch des Hitler-Reiches mithilfe von deutschen Emigrantinnen und Emigranten und Reorientierungsprogrammen der Siegermächte; und die neuen Aufgaben von Fachhochschulen, Studierende auf die Anforderungen an Qualitätskontrolle und outputorientierte Evaluationsforschung vorzubereiten.

Professor Dr. C. Wolfgang Müller lehrte und forschte an der Technischen Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Institut für Sozialpädagogik. Privatanschrift: Bozener Straße 3, 10825 Berlin
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S. 387-397

Zur Geschichte des Geschlechterverhältnisses in der Sozialen Arbeit
Ruth Großmaß, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit – Sexualproportion – Gender – historische Entwicklung – Professionalisierung

Der Artikel wirft einen Blick in die Geschichte der professionellen Sozialen Arbeit und zeigt den Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Sozialer Arbeit und dem Geschlechterverhältnis auf. Im 19. Jahrhundert war ein komplementäres Geschlechterverhältnis zur sozialen Realität geworden und wurde zugleich von der ersten Frauenbewegung infrage gestellt und bekämpft. Die sozialen Probleme nahmen zeitgleich stark zu und erste Ansätze beruflicher Sozialarbeit wurden entwickelt. Beide Prozesse sind eng mit der Modernisierung als einer grundlegenden Veränderung innerhalb der westlichen Gesellschaften verbunden und diese doppelte Verknüpfung hat die weitere Entwicklung der Profession sehr stark geprägt.

Professor Dr.Ruth Großmaß, Studium der Fächer Philosophie, Germanistik und Pädagogik, lehrt Ethik an der ASFH, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin. E-Mail: grossmass@asfh-berlin.de

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S. 397-419

Theorie, Praxis und Forschung unter einem Dach
Das reformierte Studium der Sozialen Arbeit an der ASFH
Heinz Cornel; Brigitte Geißler-Piltz; Antje Kirschning, Berlin
Schlagworte: Fachhochschule – Reform – Studium – Forschung – Soziale Arbeit – Akademiker – Professionalisierung

In diesem Jahr, zu ihrem 100. Geburtstag, beginnt für die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASFH) mit dem Start des konsekutiven Masterstudiengangs in Sozialer Arbeit ein neuer Zeitabschnitt. Ihre Masterabsolventinnen und -absolventen sind denjenigen von Universitäten gleichgestellt und Promovieren wird leichter. Die Autorinnen und der Autor erläutern die Akademisierung der Ausbildung seit den 1970er-Jahren bis zu den Neuerungen durch die Bologna- Reform. Sie stellen deren Chancen und Schwierigkeiten für Studierende, Lehrende sowie die Verwaltung im Hochschulalltag dar.

Professor Dr. Heinz Cornel ist Jurist und Prorektor der ASFH. Er lehrt unter anderem Rechtsgrundlagen Sozialer Arbeit und Jugendhilferecht. E-Mail:cornel@asfh-berlin.de

Professor Dr. Brigitte Geißler-Piltz ist Soziologin und Psychologin. Sie lehrt unter anderem Klinische Sozialarbeit und Geschichte der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit an der ASFH. E-Mail: geisslerpiltz@asfh-berlin.de

Antje Kirschning ist Dipl.-Sozialwirtin. Sie ist die Bologna-Beauftragte der ASFH. E-Mail: kirschning@asfh-berlin.de

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S. 419-424

Internationalität und Forschung in der Ausbildung der Sozialen Arbeit
Christine Labonté-Roset, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit – Ausbildung – international – Forschung – Wissenschaft – historische Entwicklung – Zukunft

Der Beitrag zeigt, dass internationale Arbeit und Forschung von Beginn an Teil der Ausbildung der Sozialarbeit waren und skizziert, wie sie sich entscheidend verändert und weiterentwickelt haben. Ihre häufige gegenseitige Verschränkung hat dabei neue Möglichkeiten eröffnet, die von den Hochschulen noch stärker genutzt werden sollten.

Professor Dr. Christine Labonté-Roset ist Soziologin und die Rektorin der ASFH. E-Mail: labonte@asfh-berlin.de

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S. 425-432

Bürgerschaftliche Professionalität Sozialer Arbeit
Biographische Entstehung und organisationelle Einbindung
Regina Rätz-Heinisch, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit – bürgerschaftliches Engagement – Professionalisierung – Motivation – historische Entwicklung – Biographie – Typologie – Befragung

Im vorliegenden Beitrag wird aus einer biographietheoretischen Perspektive nach dem Wie eines bürgerschaftlichen professionellen Handelns innerhalb der Sozialen Arbeit gefragt. Am Beispiel von Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe, die nach dem zivilgesellschaftlichen Umbruch ab dem Jahr 1990 die regionalen Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe in Ostdeutschland mit einem bürgerschaftlichen, demokratischen Anliegen aufbauten, werden biographische Handlungsstrukturen eines bürgerschaftlichen Professionalitätsverständnisses sowie deren organisationelle Einbindung aufgezeigt.

Professor Dr. Regina Rätz-Heinisch, Dipl.-Sozialarbeiterin und Soziologin, lehrt Soziale Arbeit an der ASFH. E-Mail: raetz-heinisch@asfh-berlin.de

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S. 433-440

Lernen des Sozialen und ästhetische Erfahrung
Romi Domkowsky; Gerd Koch, Berlin; Joachim Wieler, Weimar
Schlagworte: Kunst – Soziale Arbeit – Ausbildung – Studium – soziale Persönlichkeit – Theaterspiel – Salomon, Alice – Kunsterziehung

Alice Salomon hat ästhetische Erfahrung als Wahrnehmung und Bearbeitung sinnlicher und mentaler sowie real-ökonomischer Phänomene zu ihrem Gegenstand gemacht. Soziale Diagnose wie sozialarbeiterische Praxis können so ausdifferenziert und ausbildungspraktisch befördert werden. Ästhetische und/oder künstlerische Bildungsanteile hat es in den von ihr erarbeiteten Ausbildungskonzepten immer gegeben. Die Alice Salomon Hochschule Berlin setzt unter neuen wissenschaftlichen, sozialen und methodischen Bedingungen diese Ansätze mit dem Ausbildungssegment „Soziale Kulturarbeit“ fort.

Dr. Joachim Wieler lehrte Methoden und Institutionen Sozialer Arbeit an der Fachhochschule Erfurt. Privatanschrift: Merketalstraße 19, 99425 Weimar. E-Mail: j.wieler@t-online.de

Romi Domkowsky ist Dipl.-Sozialpädagogin und Theaterpädagogin und Doktorandin an der Universität der Künste Berlin. Privatanschrift: Hansastraße 16, 13409 Berlin. E-Mail: Romi.D@t-online.de

Professor Dr.Gerd Koch lehrte Pädagogik und Soziale Kulturarbeit an der ASFH. E-Mail: koch@asfhberlin.de

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S. 441-446

European Summer School Berlin
Ein Beitrag zur Internationalisierung des Studiums an der ASFH
Romy Kremer; Jürgen Nowak, Berlin
Schlagworte: Studium – international – Soziale Arbeit – interkulturell – Jugendbewegung – Summer School

Die European Summer School Berlin for Social Work (im weiteren Text: Summer School) an der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASFH) ist eine gelungene Mischung von interkultureller Begegnung und intensiver persönlicher Kommunikation von Studierenden aus verschiedenen Kulturen. Sie lernen voneinander und miteinander und gewinnen Kontakte in der multiethnischen Stadt Berlin.

Romy Kremer ist Dipl.-Sozialarbeiterin. Privatanschrift: Schreinerstraße 24, 10247 Berlin. E-Mail: romy.kremer@web.de

Professor Dr. Jürgen Nowak lehrt Soziale Ökonomie und Soziologie an der ASFH. E-Mail: J.Nowak@t-online.de

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S. 447-452

Alice Salomon in Japan
Salomons Ausbildungskonzept auf dem Weg in die japanische Sozialarbeit
Emiko Okada, Tokio/Japan
Schlagworte: Japan – Soziale Arbeit – historische Entwicklung – Konzeption – Ausbildung

Internationale Bezüge zwischen den in und mit der Sozialarbeit tätigen Menschen zu schaffen, allgemeingültige Standards in der Sozialarbeit und Sozialarbeitsausbildung international herzustellen, kann als eine der wichtigen Perspektiven in der Arbeit Alice Salomons angesehen werden. Die weltumspannenden Bezüge und ihre Differenzen sollen in dieser Schrift in dem Dreieck von Alice Salomon zu Japan und den USA ausgelotet werden. Bestärkt wird diese Untersuchung vor dem Hintergrund, dass in Japan heute wieder vermehrt an Alice Salomons Ideen und Konzepten Interesse gefunden wird.

Professor Dr. Emiko Okada ist Sonderpädagogin und Sozialarbeitswissenschaftlerin. Sie lehrt Geschichte der Sozialarbeit an der Tokyo Metropolitan University, Department of Behavioral Social Sciences (Social Welfare), 1-1, Minamiosawa, Hachioji, Tokyo, 192-0397, Japan. E-Mail: miko@comp.metro-u.ac.jp

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S. 452-456

Rundschau

S. 456

Tagungskalender

S. 457-460

Bibliographie

S. 461-464

Verlagsbesprechungen

S. 464

Impressum

Heft 12