2009

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Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

S. 206-212

Das Fürsorgewissenschaftliche Jahrvierzehnt
Merkmale und Schwerpunkte
Hugo Maier, Köln
Schlagworte: Fürsorge – Wissenschaft – Sozialarbeit – historische Entwicklung – Weimarer Republik

Die Fürsorgewissenschaft erreichte während der Weimarer Republik ihren Zenit. Sie löste traditionelle Theorien der Armenpflege weitgehend ab und gilt als ein Vorgänger der heutigen Sozialarbeitswissenschaft. Parallel zur Fürsorgewissenschaft wurden Theorien zur Wohlfahrtspflege auch auf theologischem Hintergrund erarbeitet, die ebenfalls auf die Entwicklung der institutionellen und organisatorischen Praxis der Sozialen Arbeit Einfluss nahmen. Summarisch betrachtet kann daher der Zeitraum zwischen 1919 und 1933 als das Fürsorgewissenschaftliche Jahrvierzehnt bezeichnet werden kann.

Professor Dr. Hugo Maier lehrt das Fach Sozialarbeitswissenschaft an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Köln, Wörthstraße 10, 50668 Köln, E-Mail: h.maier@katho-nrw.de

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S. 207

DZI-Kolumne

S. 213-221

Theorie der Sozialen Arbeit als „emergente Handlungswissenschaft“
Susanne Zeller, Erfurt
Schlagworte: Soziale Arbeit – Theoriebildung – Theorie-Praxis – Ländervergleich – Literatur

Professionelle Praxis muss sich fragen lassen, ob Interventionen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern unter den gegebenen Bedingungen überhaupt noch, vor allem auch langfristig, ihre gesetzten Ziele erreichen. Der in den angelsächsischen Ländern seit Langem vollzogene Prozess einer Evidenzbasierung und die Qualitätsorientierung Sozialer Arbeit als Dienstleistung vor dem Hintergrund zunehmender Wissenschaftsorientierung ist nun auch in Deutschland aktuell. Angesichts der zunehmenden internationalen Verflechtungen kann der Blick über den deutschen Tellerrand hinaus für diesen Prozess wichtige Impulse geben. So sind in den Bachelorstudiengängen der angelsächsisch geprägten Universitäten zum Beispiel Praxisforschungsprojekte ab den ersten Semestern Gegenstand des Studiums. In diesem Kontext wird der spezifischen Fragestellung nachgegangen, welche Fachbücher in englischsprachigen Ländern zu wissenschaftlichen Erklärungsmodellen zu finden sind und ob es inhaltliche Überschneidungen sowie nennenswerte Unterschiede zur deutschen Fachliteratur in Bezug auf die Theorien Sozialer Arbeit als Wissenschaft gibt.

Professor Dr. Susanne Zeller ist Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Pädagogin und lehrt Theorien, Professionalisierungsgeschichte sowie Ethik der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt, E-Mail: zeller@fh-erfurt.de

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S. 222-226

Gemeinwesenarbeit als Schnittstelle theoretischer Diskussionen
Rudolph Bauer zum 70.Geburtstag
Dieter Oelschlägel, Dinslaken
Schlagworte: Gemeinwesenarbeit – Theoriebildung – Lebenswelt – Sozialraum – Definition

Die theoretischen Diskurse, die die Diskussion um die Gemeinwesenarbeit (GWA) bestimmt haben, waren schon immer die um die Lebenswelt, den Sozialraum, das Gemeinwesen. Daran zu erinnern, ist notwendig, weil das oft vergessen wird.

Professor Dieter Oelschlägel lehrte an der Universität Duisburg-Essen Sozialwissenschaften. Privatanschrift: Elisenstraße 1, 46537 Dinslaken, E-Mail: oelschlaegel@lauhof.de

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S. 227-233

Was läuft falsch im Betreuungsrecht?
Friedhelm Raden, München
Schlagworte: Betreuungsrecht – Reform – Kritik – Praxis

Das Justizministerium hat schon vor einiger Zeit einen Bericht zum Stand des Betreuungsrechts, insbesondere zur Entwicklung der Praxis seit der letzten sogenannten Reform des Jahres 2005, in Auftrag gegeben. Der Zwischenbericht wurde unlängst vorgelegt, der abschließende Bericht soll Mitte des Jahres 2009 folgen. Die Erfahrung lässt befürchten, dass die zu erwartende erneute Reform wieder von fiskalischen Überlegungen diktiert wird. Sofern man hingegen allein das Wohl der betroffenen Personen, also der Betreuten, verfolgt, lassen sich aus der Praxis Forderungen ableiten, welche zumindest zu einer Hebung des Zustands beitragen können. Das Betreuungsrecht in der heutigen Form jedoch ist eher geeignet, negative Tendenzen zu tolerieren, als ein hohes Berufsethos und gewissenhafte Berufsausübung zu fördern.

Dr. Friedhelm Raden ist Dipl.-Sozialwissenschaftler, Dipl.-Sozialarbeiter, Sozialmanager und freiberuflich als Betreuer tätig. Anschrift: Pfundmayerstraße 15, 81375 München, E-Mail: F.Raden@web.de

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S. 234-237

Rundschau

S. 237

Tagungskalender

S. 238-240

Bibliographie

S. 241-244

Verlagsbesprechungen

S. 244

Impressum

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